Basketball Der MTV Stuttgart muss am Samstag zum Tabellenführer SG TV Dürkheim/BB-Int. Speyer reisen. Die große Anspannung nach dem wichtigen Heimsieg gegen den TV Lich ist erst einmal von den Schultern der Spieler des MTV Stuttgart abgefallen. Denn durch den Sieg ist der Abstand des Basketball-Regionalligisten auf die Abstiegsplätze wieder ausgebaut worden. Die Stimmung im Team war diese Woche dementsprechend gelöst. „Das hat unserem Selbstvertrauen auf jeden Fall gut getan“, zeigt sich daher auch MTV-Trainer Torsten Böhringer erleichtert.

Am Samstag steht für Böhringers Team um 19.30 Uhr das letzte Spiel in diesem Kalenderjahr bei der SG TV Dürkheim/Basketball-Internat Speyer an. Heißt für die Stuttgarter, dass es zum Jahresabschluss zu keinem geringeren als den Tabellenführer geht. Dennoch möchte der MTV dort nicht als Sparringspartner antreten. Wenn möglich, soll auch etwas mitgenommen werden – auch wenn das eher unrealistisch erscheint. „Sie haben ein stark besetztes Team von der Spielmacherposition bis unter den Korb“, zeigt sich Böhringer daher respektvoll, der anfügt: „Sie sind auf jeden Fall verdient an der Spitze.“

Eine ungemütliche Aufgabe also, schließlich hat der Aufstiegsfavorit in dieser Saison erst ein einziges Spiel verloren – und zwar gegen das Team der SG Lützel-Post Koblenz, die der MTV wiederum in dieser Saison besiegen konnte. Ein Hoffnungsschimmer also? „Das hat leider nicht allzu viel zu heißen“, sagt der MTV-Trainer. Jedoch verweist Böhringer, der in der Partie beim Spitzenreiter erneut auf Ruben Leidel verzichten muss, auf die Vorsaison: „Da haben wir in Speyer gewonnen.“

Schon damals war das eine kleine Überraschung, denn der derzeitige Spitzenreiter hatte eine sehr starke Mannschaft, die oben in der Tabelle mitspielte. Jetzt käme ein Sieg natürlich einer Sensation gleich. Um bei den Rheinland-Pfälzern etwas zu holen, fordert der Trainer daher vor allem mannschaftliche Geschlossenheit. „Wenn nur einer nicht alles gibt, wird es für uns nicht reichen“, sagt er. Allerdings weiß Böhringer aufgrund der klaren Außenseiterrolle aber auch: „Wir können bei diesem Spiel also nur gewinnen. Ob an Punkten oder an Erfahrung, wird man dann sehen.“

Simon Valachovic

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