Qualifikation zu den Südwestdeutschen Meisterschaften erreicht. In drei Wochen geht es nach Hofheim im Taunus.

Am vergangenen Wochenende durften die U15 Mädchen unseres Kooperationsteams RegioTeam BA7 Stuttgart zum zweiten Mal in Folge um die Baden-Württembergische Meisterschaft spielen, diesmal in der eigenen FEG-Halle. Nach dem souveränen Gewinn des Titels des Württembergischen Meisters stand nun die erste echte Positionsbestimmung für das vom Trainergespann Franck Becker/Lara Reckmann geführe Team.

Die Auftaktpartie gegen die TG Sandhausen/SG Walldorf verlief einseitig, das Endergebnis von 119:31 war auch das höchste des gesamten Turniers.

Im Anschluss standen sich in der zweiten Begegnung der Turnierfavorit und Baden-Meister USC Heidelberg und Ulm gegenüber. Auch hier gab es mit einem 88:39 ein deutliches Ergebnis.

Am Sonntag konnten sich die BA7 zunächst ebenso deutlich gegen Ulm durchsetzen (90:33) und Heidelberg gewann ähnlich souverän gegen die TG Sandhausen/SG Walldorf (87:34).

Im letzten Spiel des Turniers standen sich also die beiden designierten Teilnehmer an der nächsten Qualifikationsrunde um die Deutsche Meisterschaft gegenüber. Zu klären war jetzt noch, wer am 29./30. April in Hofheim als Baden-Württembergischer Meister antreten durfte.

Erstmals im Turnier erlebten die BA7 nun einen Gegner auf Augenhöhe, was sie zunächst aus dem Konzept brachte. Der Weg zum Korb war nicht mehr so frei wie in den anderen Spielen und die Gegnerinnen überliefen die Verteidigung reihenweise mit Fast Breaks. Besonders die körperliche Überlegenheit der Heidelbergerinnen und ihr gutes mannschaftliches Zusammenspiel machten den Gastgeberinnen zu schaffen. Diese  kämpften sich jedoch eindrucksvoll zurück in ein Spiel. Mit ganz großem Kampfgeist konnte das Team um  die Partie bis zur 37. Minute offen halten, dann musste es dem kraftraubendem Spiel Tribut zollen und den Sieg mit  56:70 der etwas besseren Mannschaft überlassen.

Das Fazit von Headcoach Franck Becker fiel trotz der Niederlage im letzten Spiel äußerst positiv aus: „Für mich ist das Turnier optimal gelaufen. Solche Spiele wie das gegen Heidelberg sind die, an denen das Team reifen kann“.

Ganz nahe am Optimum war das Turnier insgesamt, dass in Bezug auf Stimmung, Organisation und Abläufe einen wunderbaren Rahmen für die sportlichen Hauptdarstellerinnen bot. Expliziter und großer Dank an die Gastmannschaften, die zu einem fantastischen und überaus fairen Turnier erheblich beigetragen haben.