Die beiden Pleiten in der „englischen Woche“ bringen den MTV wieder in Abstiegsgefahr.

Eine ziemlich böse „englische Woche“ Woche haben die Regionalliga-Basketballerinnen des MTV Stuttgart hinter sich. Zwei Spiele musste die Mannschaft von Zlatko Nikolic und Sebastian Rohrbach innerhalb von fünf Tagen absolvieren, und in beiden Spielen holte sich der MTV eine Abreibung. So unterlag das Team am Mittwochabend dem Tabellenführer BSG Basket Ludwigsburg mit 55:69 und am Sonntagnachmittag dem USC Heidelberg II mit 48:57. Zwar sind die Stuttgarterinnen trotz der beiden Niederlagen mit einem blauen Auge davongekommen und konnten ihren siebten Tabellenplatz halten.
Doch nun wird es trotzdem noch mal gefährlich. Denn der Tabellenzehnte TG Sandhausen ist zurzeit im Aufwind hat nur noch vier Punkte Rückstand auf den MTV. Auch die beiden direkten Verfolger Basket Ladies Kurpfalz und BBU 01 Ulm können mit zwei Siegen noch am MTV vorbeiziehen. „Jetzt ist jede Begegnung für uns ein Endspiel“, gibt MTV-Trainer Sebastian Rohrbach zu bedenken. „Die Sache ist leider noch nicht ganz vorüber. Sandhausen gewinnt den direkten Vergleich gegen uns, wenn sie uns ein zweites Mal schlagen.“ Die Begegnung in zwei Wochen könnte ein echtes Alles-oder-nichts-Spiel für den MTV werden. Dabei hatten die Spielerinnen von Rohrbach und Nikolic gerade gegen den Tabellenführer BSG Basket Ludwigsburg eine gute Figur gemacht. Starke Angriffe und gute Defensive eröffneten dem MTV immer wieder Möglichkeiten. Die knappe Partie ließ auf einen Sieg gegen USC Heidelberg hoffen.
Doch es sollte nicht sein. Zwar erspielten sich die Stuttgarter Gastgeberinnen gute Chancen und setzten die Gegner ordentlich unter Druck, doch die Punkte wollten einfach nicht aufs Scoreboard. Wie schon in der Vergangenheit haperte es an der Trefferquote und der MTV konnte die Gelegenheiten einfach nicht verwerten.

(Stuttgarter Zeitung, Thomas Weingärtner)