Trotz erneutem Not-Aufgebot gewinnt der MTV bei der TG Sandhausen sein letztes Saisonspiel.

Trotz einer Basketball-Regionalligasaison, die aus Sicht des MTV Stuttgart eine eher seltsame war, können die Stuttgarterinnen mit einem positiven Gefühl in die Sommerpause gehen. Am Samstag gewannen sie ihre letzte Begegnung der Spielzeit 2018/2019 bei der TG Sandhausen mit 68:40. Mit nur acht Spielerinnen war der MTV nach Sandhausen gereist, weil wie schon häufiger in der nun abgelaufenen Saison zahlreiche Leistungsträgerinnen gefehlt hatten.
Der Erfolg war nicht selbstverständlich: „Wir waren schon auf der Hut, als wir angereist sind“, muss MTV-Trainer Sebastian Rohrbach zugeben. „Sie haben alle ihre letzten Spiele gewonnen und für sie ging es immerhin um den Klassenerhalt.“
Doch auch der MTV hatte in der vergangenen Woche Selbstbewusstsein getankt. Mit ihrem Sieg gegen die Rutronik Stars Keltern II hatten sich die Stuttgarterinnen endgültig den Klassenerhalt gesichert und nahmen diese positive Energie mit in die letzte Begegnung der Runde. So fand der MTV gleich von Beginn an gut ins Spiel und erarbeitete sich früh in der Partie einen Vorsprung. Offense und Defense griffen sauber ineinander und die Stuttgarterinnen fanden schon in der ersten Hälfte auf alle Herausforderungen Sandhausens eine passende Antwort. Kontinuierlich bauten sie ihren Vorsprung in der zweiten Hälfte aus. Wie weggeblasen schienen auch die Probleme mit der Trefferquote. Die Würfe fielen in den meisten Fällen in den gegnerischen Korb und auch im Rebound konnte sich der MTV wichtige Punkte sichern. Durch Vera Genten erzeugten die Gäste aus Stuttgart zudem noch einmal zusätzlich Druck. Sie versenkte im Verlauf des Spiels gleich vier Dreier und zeigte sich in Angriff und Verteidigung hochmotiviert.
„Es war eine gute Teamleistung“, betont Rohrbach. „Alle Spielerinnen waren wichtig und haben alles gegeben. Das war ein guter Abschluss für die Saison“, resümiert der Übungsleiter.
MTV Stuttgart: Lena Dinklage (2 Punkte), Birte Bencker (14), Martina Bulat (2), Clara Gausepohl (6), Vera Genten (24), Sophie Rebmann (10), Lara Reckmann (6), Malou Skiera (4).

(Stuttgarter Zeitung, Thomas Weingärtner)