Der MTV setzt im Spiel gegen Mannheim auf den wieder genesenen Cyril da Silva.
Torsten Böhringer, Trainer des MTV Stuttgart, ist in der Regel ein sehr sachlicher Mensch. Weshalb der groß gewachsene Basketball-Coach trotz nur zweier Siege aus den vergangenen acht Spielen die derzeitige Situation recht nüchtern einschätzt. „Dinge zu überdramatisieren, lohnt sich nicht“, sagt der 33-Jährige. Wenn man den MTV-Trainer allerdings auf die anstehende Regionalliga-Partie bei der SG Mannheim an diesem Sonntag anspricht, wird seine Stimme schon ernster. Von einem „richtungsweisenden Spiel“ spricht Böhringer dann.
(val). Denn die Mannheimer stehen derzeit mit drei Siegen auf dem 13. und damit vorletzten Platz. Die Stuttgarter mit vier Punkten mehr auf dem Konto auf Rang sechs. „Vor allem, weil die Tabelle so eng ist, sollten wir das Spiel gewinnen“, ist sich Böhringer bewusst. Da die Stuttgarter gegen einige Mannschaften, die derzeit noch hinter ihnen stehen, ihr Hinspiel und damit vorerst den direkten Vergleich verloren haben, wäre ein Sieg von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Vor allem durch den langsam wieder in Tritt kommenden Cyril da Silva schöpft Torsten Böhringer Hoffnung. Da Jose Tejada-Munoz mit einer Zerrung weiterhin ausfällt, ist die Rolle des Stuttgarter Distanzschützen umso wichtiger. Böhringer bezeichnet seinen französischen Aufbauspieler als sogenannten „Floor-General“. „Er gibt der Mannschaft Struktur und Motivation“, so der MTV-Trainer. An diesem Sonntag soll genau dies das Gegenmittel gegen die aggressive Spielweise der Mannheimer sein.

(Stuttgarter Zeitung)