Zehn gute Minuten reichen einfach nicht

Der MTV Stuttgart verliert sein Regionalliga-Spiel bei der SG Mannheim mit 70:78.
Die Statistik lügt nicht. Es ist ein Satz, der im Allgemeinen umstritten ist, im Basketball jedoch voll und ganz zutrifft. Trefferquoten, Ballverluste oder Vorlagen – die Frage nach den entscheidenden Faktoren eines Sieges oder einer Niederlage finden sich häufig schnell.
Und so war nach der Partie des Regionalligisten MTV Stuttgart bei der SG Mannheim mit einem Blick auf den Spielberichtsbogen klar, warum die Stuttgarter auch diese Begegnung nicht gewinnen konnten. Weil zum einen die Trefferquote fernab der Dreierlinie fast schon erschreckend war – zum anderen aber auch überhaupt kein Spielfluss entstand, was sich an den wenigen Vorlagen bemerkbar machte. Um genau zu sein, verwertete die Mannschaft von Trainer Torsten Böhringer lediglich 13 Prozent aller Würfe aus der Distanz. Ebenso wurden während der gesamten 40 Minuten nur 13 Vorlagen gezählt. Nur zum Vergleich: die Gastgeber aus Mannheim verteilten zehn Assists mehr auf ihre Mitspieler – weshalb am Ende eine 70:78 (34:36)-Niederlage feststand, die beim MTV Stuttgart für Frust sorgte.
Vor allem die mangelnde Spielqualität im Angriff kritisierte Trainer Böhringer. „Wir versuchen es zu häufig mit Einzelaktionen“, monierte der 33-Jährige. „Dadurch spielen wir nur phasenweise guten Basketball.“ Mit „phasenweise“ meinte der MTV-Trainer vorwiegend das zweite Viertel. Denn da gelang Nick Mosley und Co. vieles von dem, was die Mannschaft zu Saisonbeginn mit drei Siegen in Folge noch ausgezeichnet hatte: ein strukturierter Basketball inklusive einer soliden Defensive. Warum dies nur zehn Minuten lang anhielt, konnte Coach Böhringer auf die Schnelle noch nicht beantworten. Den kurzfristigen Ausfall von Christopher Ley wollte er nicht gelten lassen. „Wir brauchen nicht nach Ausreden suchen“, betonte er. Fest stand auch für den MTV-Trainer: „Nur im zweiten Viertel haben wir gut gespielt. Danach konnten wir nicht mehr an diese Leistung anknüpfen.“
Nach einem 10:0-Lauf der Gastgeber direkt nach dem Beginn der zweiten Halbzeit rannten die Stuttgarter einem Rückstand hinterher, den sie letztlich nicht mehr aufholen konnten. Und so steht nun die bereits siebte Niederlage aus den vergangenen neun Spielen fest, womit bei den Stuttgartern bis vor kurzem wohl noch niemand gerechnet hatte. „Wir wollten eigentlich so weiter machen, wie in der vergangenen Saison“, sagte Böhringer. Da landete der MTV auf dem fünften Platz. Aktuell sind es nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellenletzten, weshalb der Coach abschließend anmerkte: „Ab Rang sieben, auf dem wir uns derzeit befinden, beginnt der Abstiegskampf.“
MTV Stuttgart: Nickolas O’Brian Mosley (26 Punkte), Milos Mandic (14), Jonas Leidel (9), Alexander Komitakis, Fekremariam Abraha (6), Christopher Ley, Andreas Nicklaus (2), Rafail Kaltzidis (4), Cyril Antoine da Silva (2), Jose Angel Tejada-Munoz (7).

(Stuttgarter Zeitung, Simon Valachovic)

Der „General“ ist wieder in Form

Der MTV setzt im Spiel gegen Mannheim auf den wieder genesenen Cyril da Silva.
Torsten Böhringer, Trainer des MTV Stuttgart, ist in der Regel ein sehr sachlicher Mensch. Weshalb der groß gewachsene Basketball-Coach trotz nur zweier Siege aus den vergangenen acht Spielen die derzeitige Situation recht nüchtern einschätzt. „Dinge zu überdramatisieren, lohnt sich nicht“, sagt der 33-Jährige. Wenn man den MTV-Trainer allerdings auf die anstehende Regionalliga-Partie bei der SG Mannheim an diesem Sonntag anspricht, wird seine Stimme schon ernster. Von einem „richtungsweisenden Spiel“ spricht Böhringer dann.
(val). Denn die Mannheimer stehen derzeit mit drei Siegen auf dem 13. und damit vorletzten Platz. Die Stuttgarter mit vier Punkten mehr auf dem Konto auf Rang sechs. „Vor allem, weil die Tabelle so eng ist, sollten wir das Spiel gewinnen“, ist sich Böhringer bewusst. Da die Stuttgarter gegen einige Mannschaften, die derzeit noch hinter ihnen stehen, ihr Hinspiel und damit vorerst den direkten Vergleich verloren haben, wäre ein Sieg von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Vor allem durch den langsam wieder in Tritt kommenden Cyril da Silva schöpft Torsten Böhringer Hoffnung. Da Jose Tejada-Munoz mit einer Zerrung weiterhin ausfällt, ist die Rolle des Stuttgarter Distanzschützen umso wichtiger. Böhringer bezeichnet seinen französischen Aufbauspieler als sogenannten „Floor-General“. „Er gibt der Mannschaft Struktur und Motivation“, so der MTV-Trainer. An diesem Sonntag soll genau dies das Gegenmittel gegen die aggressive Spielweise der Mannheimer sein.

(Stuttgarter Zeitung)

Das „große Kaliber“ setzt nur Nadelstiche

Das Team vom MTV Stuttgart hält sich wacker gegen den Tabellenführer SG Lützel-Post Koblenz.

Mit viel Vorschusslorbeeren ist der Tabellenführer SG Lützel-Post Koblenz in die Sporthalle West angereist. Mit jeweils dritten Plätzen in der Schlussabrechnung in der 1. Regionalliga Süd in den vorangegangenen beiden Spielzeiten hat das Fusionsteam (Post SV Koblenz/Lützel Baskets) in dieser Saison noch Größeres vor: Die vereinten Kräfte aus der Stadt, in der Mosel und Rhein zusammenfließen, wollen den Sprung in den Profi-Bereich schaffen.
Doch, mit den Füßen ganz auf dem Boden der Realität, setzten die Koblenzer ihrem Gastgeber im Vorfeld auch einen Lorbeerkranz auf: „Eines der schwersten Auswärtsspiele der Saison“ erwarteten die Tabellenführer mit der Ansetzung gegen den MTV Stuttgart, wie sie im Vorfeld verlauten ließen. Allerdings entpuppte sich das vermeintlich große Kaliber der Gastgeber schnell als nur kleine Nadelstiche vor allem im ersten und vierten Viertel. Zu grundsolide war der Auftritt des angereisten Favoriten.
Die Vorentscheidung über den Sieger in dieser Partie fiel bereits im zweiten Viertel.
Ganz anders allerdings der Beginn der Partie: Einen schnellen guten Lauf der Gäste zum 9:2-Zwischenstand konnte das weiterhin dezimierte Team vom MTV Stuttgart noch einmal kompensieren und sogar durch eine konzentrierte Leistung auf eine 15:9-Führung ausbauen. Nach zehn Minuten lag das Team von Trainer Torsten Böhringer jedoch mit einem Punkt zurück. Und anschließend deutete sich schon an, was in der zweiten Hälfte passieren wurde. Hastige Abschlüsse, verlorene Zweikämpfe und zu viele Einzelaktionen bestimmten den Auftritt des MTV, während der Favorit besonnen blieb, den Ball laufen ließ und in aller Ruhe den freien Mann suchte. Die Dreierquote von 50 Prozent untermauert dies: Jeder zweite Wurf der Gäste jenseits der 6,75-Meter-Linie wurde im Netz versenkt.
Zudem kam eine im Schnitt auch athletische, technische und größenmäßige Überlegenheit hinzu. Insofern war MTV-Trainer Torsten Böhringer nach der Niederlage auch gar nicht unzufrieden mit dem Auftritt seines Teams. „Die spielen um den Aufstieg mit“, meine Böhringer. „Es hätte bei uns schon top laufen müssen, um eine Chance zu haben.“ Über die erzwungenen Einzelaktionen seiner Spieler war er jedenfalls kaum enttäuscht. Über den gezeigten Kampfgeist erst recht nicht. Im Gegenteil: Im vierten Viertel verordnete er eine Pressdeckung übers ganze Feld, die durchaus ihre Wirkung hatte. Angeführt von Cryill Antoine Da Silva, Routinier Jonas Leidel und Nick Mosley verkürzte der MTV einen 51:69-Rückstand innerhalb von zwei Minuten zum knappen 63:69-Zwischenstand. Josip Bosnjak, der emotional auftretende Trainer des Spitzenreiters, tobte am Spielfeldrand. „Hallo, hallo, wer führt hier eigentlich?“, rief er. Doch durch die Aktivitäten in der gegnerischen Spielhälfte war den Schnellangriffen der Gäste Tür und Tor geöffnet. Am Ende blieb dem MTV ein gewonnenes viertes Viertel (25:21) und als Trost die Gewissheit, mit so einem großen Team durchaus mitzuhalten zu können.
MTV Stuttgart: Nick Mosley (19 Punkte), Jovan Vukovic, Milos Mandic (2), Jonas Leidel (11), Alexander Komitakis (4), Fekremariam Abraha, Christopher Ley (13), Andreas Nicklaus, Rafail Kaltzidis (8), Cryill Antoine Da Silva (20).

(Stuttgarter Zeitung, Tom Bloch)

Vielschichtige Probleme

Der MTV Stuttgart kommt nicht ins Rollen, weil er etliche Baustellen zu beackern hat.

Eigentlich steht der MTV Stuttgart derzeit recht solide da. Mit fünf Siegen und ebenso vielen Niederlagen befindet sich der Basketball-Regionalligist auf dem sechsten Rang. Dennoch kriselt es vor der Partie gegen die SG Lützel-Post Koblenz ein wenig bei den Stuttgartern. Das liegt überwiegend daran, dass nach gutem Saisonstart von den vergangenen sieben Spielen nur zwei gewonnen wurden.
Die Antwort auf die Frage, warum es aktuell nicht läuft, ist vielschichtig. Torsten Böhringer spricht vorwiegend von der Trainingsbeteiligung. Die beiden Kirchheimer Kooperationsspieler Andreas Nicklaus und Fekre Abraha trainieren nur einmal pro Woche in Stuttgart. Christopher Ley besucht derzeit eine Abendschule, weshalb er freitags fehlt. Neuzugang Lars Schierhorn fällt derzeit aufgrund der Gefahr eines Ermüdungsbruchs gänzlich aus. „Insgesamt“, so Böhringer, „fehlen mir derzeit fünf Spieler im Training, mit denen ich vor der Saison geplant hatte.“ Dazu zählen auch Malik Kudic und Ori Garmizo. Scharfschütze Kudic war eigentlich als dritter Kooperationsspieler eingeplant, wechselte aber kurzfristig nach Ulm. Der Deutsch-Israeli Garmizo spielte die Vorbereitung beim MTV, schloss sich dann aber der SG Lützel-Post Koblenz an. „Verständlich bei den Ambitionen“, wie Böhringer sagt, „und dennoch bitter.“
Vor allem, weil in Cyril da Silva ein zen­traler Spieler bisher kaum zum Einsatz kam. Die Vorbereitung verpasste er aufgrund eigener Trainingscamps nahezu komplett. Anschließend war der Aufbauspieler lange krank. Am vergangenen Wochenende verpasste der Distanzschütze zudem die Partie in Kronberg, weil er selbst als Trainer aktiv war. „Das ist natürlich ein Faktor“, sagt Böhringer. Deshalb in der Winterpause personell nachzulegen, schließt der 33-Jährige aber aus. Schließlich habe die Mannschaft bei Siegen wie gegen den Tabellendritten Arvato College Wizards aus Karlsruhe gezeigt, was in ihr steckt. Eine solche Top-Leistung sollte die Mannschaft auch an diesem Samstag aufs Parkett zaubern, will sie gewinnen. Denn dann gastiert in Stuttgart der Tabellenführer aus Koblenz – wohl inklusive des Beinahe-MTV-Spielers Ori Garmizo.

(Stuttgarter Zeitung, Simon Valachovic)

Pleite statt Pflichtaufgabe: MTV patzt in Kronberg

Gegen den Abstiegskandidaten aus Hessen verspielen die Stuttgarter eine 25-Punkte-Führung.

Torsten Böhringer war überaus bedient, als die Schlusssirene erklang. Zu viel Stückwerk hatte der Trainer des MTV Stuttgart soeben gesehen, was ihn ein wenig ratlos hinterließ. 62:78 (27:46) hieß es am Ende aus Sicht des Stuttgarter Basketball-Regionalligisten nach der Partie beim MTV Kronberg – eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller, die nur Tage zuvor noch als Schlüsselaufgabe eingestuft wurde, um endlich wieder Anschluss an die Spitzengruppe zu erlangen.
„Katastrophal“ und „unterirdisch“ – das waren die Worte, die Böhringer nach dieser Vorstellung durchaus bewusst in den Mund nahm. Schließlich hatte sein Team zwischenzeitlich sogar mit 25 Punkten zurückgelegen. In Führung lagen die Stuttgarter während der kompletten 40 Minuten kein einziges Mal. „Das war heute eine Klatsche“, konstatierte Böhringer, der anfügte: „und ein Rückschlag für uns.“ Dass in Cyril da Silva und Nick Mosley ausgerechnet die zwei wichtigsten Spieler der Mannschaft kurzfristig ausfielen, wollte der 33-Jährige nicht als alleinigen Grund für die Niederlage festmachen. „Wir haben einfach zu schlecht verteidigt“, so Böhringer. Weshalb die Gastgeber aus Kronberg oft zu freien Wurfversuchen kamen. Über 50 Prozent aller Mittel- und Nahdistanzwürfe trafen die Hessen. Bei den Dreierversuchen war die Bilanz nahezu ebenso gut. Vor allem der erst vor kurzem verpflichtete Felix Hecker trumpfte beim MTV Kronberg mit 29 Punkten ordentlich auf.
Dennoch war sich Böhringer auch über das Fehlen seiner Schlüsselspieler bewusst – vor allem Nick Mosley, der sich am Spieltag mit einer Schüttelfrost herumplagte (Diagnose ausstehend), vermisste der MTV-Trainer schmerzlich. „So ist es einfach ein anderes Spiel. Das macht schon viel aus“, beklagte Böhringer das Fehlen seines Topscorers. Jetzt müsse man hoffen, dass er nur etwas Schlechtes gegessen habe, so der Coach. Denn mit fünf Niederlagen aus den vergangenen sieben Spielen und dem bis zur Winterpause noch so schweren Restprogramm wird der MTV die Dienste seines besten Spielers noch dringend brauchen, will er nicht noch weiter nach unten abrutschen. Aktuell stehen die Stuttgarter mit einer ausgeglichenen Bilanz noch einigermaßen solide da. Doch der Abstand auf den Tabellenletzten ist durch die Niederlage in Kronberg auf nur noch vier Punkte geschrumpft.
MTV Stuttgart: Milos Mandic (7 Punkte), Jonas Leidel (22), Alexander Komitakis (8), Fekremariam Abraha (5), Christopher Ley (2), Rafail Kaltzidis (9), Jose Angel Tejada-Munoz (9).

(Stuttgarter Zeitung, Simon Valachovic)

Endlich wieder Heimatgefühl: MTV kriegt die Kurve

Die Stuttgarter besiegen bei ihrem ersten Saisonauftritt in der Sporthalle West die Crailsheim Merlins 2.

Der MTV Stuttgart ist zurück in der Erfolgsspur. Nach zuletzt vier Niederlagen aus fünf Spielen hat der Basketball-Regionalligist gegen die Reservemannschaft der Crailsheim Merlins einen deutlichen Sieg eingefahren. 89:71 (54:38) stand nach dem Ertönen der Schlusssirene auf der Anzeigetafel der Sporthalle West, in der die Stuttgarter nach der fertiggestellten Sanierung des Hallenbodens zum ersten Mal in dieser Saison wieder antreten durften. „Das war ein super Gefühl für uns, endlich wieder zu Hause zu spielen“, sagte der sichtlich erfreute MTV-Trainer Torsten Böhringer zu einer Partie, welche die Stuttgarter nahezu durchgehend dominierten.
Durch einen 10:2-Lauf kurz vor der Halbzeit zog der MTV relativ früh davon. Zwischenzeitlich lagen die Stuttgarter mit 18 Punkten vorn (48:30) und gerieten anschließend kein einziges Mal mehr in Rückstand – auch wenn es Mitte des dritten Viertels noch einmal brenzlig wurde, als die Crailsheimer plötzlich wieder auf zwei Punkte herangekommen waren (63:61). „Da sind wir kurz eingebrochen“, gestand Böhringer. Im Vergleich zu den vergangenen Wochen, als der MTV in Spielen wie gegen die Saarlouis Sunkings eine komfortable Führung noch komplett aus den Händen gegeben hatte, hat sich das Team dieses Mal aber aufgerafft. „Das war extrem wichtig“ betonte der 33-Jährige, der sich in dieser engen Phase vor allem auf zwei seiner erfahrensten Spieler verlassen konnte.
Forward Nick Mosley erwischte wie so oft schon in dieser Saison einen überragenden Tag. 35 Punkte gelangen dem MTV-Hünen. Dazu reboundete der US-Amerikaner überwältigende zwölf Mal und war für sechs Steals verantwortlich. Und auch Aufbauspieler Cyril da Silva, der zuletzt lange krankheitsbedingt gefehlt hatte, zeigte sich wieder in Form – 18 Punkte warf der Franzose, dazu legte er vier weitere Körbe auf. „Beide haben sehr gut gespielt“, lobte Böhringer den Auftritt seines Top-Duos. Allerdings gab es in Rafail Kaltzidis noch einen dritten Spieler, der durch acht Vorlagen überaus positiv hervorstach.
„Das war eine extrem gute Leistung“, sagte Böhringer, der letztlich aber trotz dieses überzeugenden Auftritts seiner Mannschaft nicht gänzlich fröhlich wirkte. „Um zufrieden zu sein, hätten wir in den letzten Wochen mehr Partien gewinnen müssen“, sagte der MTV-Trainer. Aktuell stehen die Stuttgarter mit Tabellenrang sechs im gesicherten Mittelfeld. Und da, so Böhringer, sei schließlich noch Luft nach oben.
MTV Stuttgart: Nickolas O’Brian Mosley (35 Punkte), Jovan Vukovic, Milos Mandic (13), Jonas Leidel (6), Alexander Komitakis (4), Fekremariam Abraha (2), Christopher Ley (4), Andreas Nicklaus, Rafail Kaltzidis (7), Cyril Antoine da Silva (18).

(Stuttgarter Zeitung, Simon Valachovic)