Ein Team hat sich gefunden

Der MTV verschafft sich durch den Sieg über Keltern II wieder etwas Luft.

Die Basketballerinnen des MTV Stuttgart haben sich nun endgültig gefunden. Mit 88:64 besiegten die Regionalligistinnen die zweite Mannschaft der Rutronik Stars Keltern. Damit konnte sich der MTV im engen Mittelfeld der Regionalliga etwas Luft verschaffen.
(thw). Keltern, mit nur sieben Spielerinnen angereist, hatte von Anfang an Probleme, mit dem MTV mitzuhalten. Gute Defense und schnelle Konter verschafften den Stuttgarterinnen immer mehr Möglichkeiten und sicherten ihnen letztendlich den Sieg. Unter dem Korb erwiesen sich alle Spielerinnen des MTV als echte Gefahr, niemand aufseiten der Gastgeber ging ohne Punkte aus der Partie. Einzig Kelterns Shanice Watson hatte der MTV schlichtweg nicht unter Kontrolle. „Aber eine Spielerin alleine kann auch kein Spiel gewinnen“, sagt Sebastian Rohrbach, der am Samstag zwar bei seiner Mannschaft war, das Ruder aber aus gesundheitlichen Gründen an Zlatko Nikolic abgegeben hatte. „Das Zusammenspiel wird bei uns immer besser. Wir wachsen als Mannschaft mit jedem Training und jedem Spiel weiter zusammen“, kommentiert Rohrbach. „Man merkt das auch daran, dass insgesamt fünf Spielerinnen zweistellig gepunktet haben.“
MTV Stuttgart: : Birte Bencker (13 Punkte), Martina Bulat (6), Lena Dinklage (11), Carolin Hauber (13), Katrin Hellmann (18), Amelie Rebmann (4), Sophie Rebmann (8), Lara Reckmann (2), Anna-Maria Stock (13).

(Stuttgarter Zeitung)

Ein unberechenbarer Gegner

Eine schwere Aufgabe wartet auf die Basketballerinnen des MTV Stuttgart. Am Samstag gastiert die zweite Mannschaft der Rutronik Stars Keltern in der Halle West. Zwar hat die Erstliga-Reserve aus Keltern keinen guten Start in die aktuelle Regionalliga-Saison hingelegt. Doch sie bezwang vor Wochenfrist den Tabellenersten BSG Basket Ludwigsburg deutlich mit 73:42 und erkämpfte sich damit den Tabellenrang vier. Der MTV steht aktuell auf dem siebten Platz im Klassement, ist aber immer noch in Schlagdistanz zur Spitze.
(thw). In der vergangenen Woche konnten sich die Stuttgarterinnen gegen USC Heidelberg II durchsetzen und wollen nun an diesen Erfolg Woche anknüpfen. „Ich habe es noch nie erlebt, dass eine Saison so lange so knapp ist“, muss MTV-Trainer Sebastian Rohrbach zugeben. „Da können Teams aus dem Tabellenkeller noch immer den Ersten schlagen, es ist also noch alles drin.“ Seine eigene Mannschaft ist jedenfalls hoch motiviert. „Wir wollen natürlich weiter Siege einfahren. Keltern kann auch noch zum Gegner im Abstiegskampf werden, wenn es schlecht läuft.“

(Stuttgarter Zeitung)

Kletterpartie aus dem Tal der Tränen

Obwohl gleich drei Leistungsträgerinnen fehlen, überzeugt der MTV beim USC Heidelberg II.

Die Basketballerinnen des MTV Stuttgart haben die Niederlage gegen die PS Karlsruhe Lions am vergangenen Wochenende gut weggesteckt. Denn am Sonntag konnte das Regionalligateam aus der Landeshauptstadt beim USV Heidelberg II wieder Punkte sammeln. Und dies, obwohl Trainer Sebastian Rohrbach mit nur acht Spielerinnen die Reise in die Universitätsstadt antreten musste. In Vera Genten, Birte Bencker und Tabea Ritschek fehlten dem Übungsleiter zudem drei Leistungsträger. Dennoch besiegten die Stuttgarterinnen ihre Gastgeber überraschend deutlich mit 70:47 und rangieren nun auf Tabellenplatz sechs.
Mit starker Offense startete der MTV in die Partie und konnte sich früh einen Vorsprung erkämpfen. Heidelberg setzte im ersten Viertel auf eine klassische Manndeckung, die sich allerdings nicht bewähren sollte. Die Gäste aus Stuttgart führten am Ende der ersten zehn Spielminuten bereits mit 17:10. Doch so einfach wollte sich die USC-Reserve nicht geschlagen geben. Die Umstellung der Heidelbergerinnen auf Zonenverteidigung brachte den MTV in Schwierigkeiten. Zwar hielt die Defense der Stuttgarterinnen, doch offensiv gab es für Rohrbachs Team geraume Zeit nichts mehr zu holen. War es zunächst nur die gute Deckungsarbeit, mit der sich die Stuttgarterinnen im Spiel hielten, änderte sich im letzten Viertel das Bild. Denn dort drehte der MTV dann noch einmal richtig auf. Die gute Physis der Stuttgarterinnen erlaubte eine druckvolle Verteidigung über das ganze Feld. Die Gäste erspielte sich so durch Turnover immer mehr Chancen, die dann auch Früchte trugen. Mit dem dadurch wachsenden Selbstbewusstsein versuchten die Stuttgarterinnen auch schwierigere Würfe von außen. Das zahlte sich aus. Katrin Hellmann versenkte vier Dreier, und auch erst die fünfzehnjährige Clara Gausepohl traf zweimal aus der Distanz. Mit der Schlusssirene landete der letzte Drei-Punkte-Wurf von Gausepohl im Ring.
„Es war schön und wichtig, dieses Spiel trotz des Fehlens einiger unserer Leistungsträger zu gewinnen“, sagt ein stolzer Trainer Sebastian Rohrbach. „Die acht Spielerinnen haben die Aufgabe angenommen und sie mit Bravour gemeistert. Es war eine tolle Teamleistung und jeder hat seinen Beitrag geleistet.“ Auch eine technische Verbesserung konnte der Coach feststellen: „Unsere Rebounds waren viel besser wie in den vergangenen Partien.“
MTV Stuttgart: Clara Gausepohl, Katrin Hellmann, Lara Reckmann, Lena Dinklage, Sophie Rebmann, Amelie Rebmann, Martina Bulat, Luisa Marx.

(Stuttgarter Zeitung, Thomas Weingärtner)

Verletzungspech und vergeblicher Kampf

Erst verliert der MTV Aufbauspielerin Bencker, dann die Partie gegen Karlsruhe.

Vorbei ist die kurze Siegesserie der Basketballerinnen vom MTV Stuttgart. Am Samstag unterlag die Regionalligamannschaft von Trainer Sebastian Rohrbach ihren Gästen von den PS Karlsruhe Lions mit 57:78. Damit rutscht der MTV wieder auf den achten Tabellenplatz. Trotz der verschlechterten Situation im Klassement stehen den Stuttgarterinnen noch alle Chancen offen. Vor allem das Mittelfeld der aktuell heiß umkämpften Liga liegt noch immer dicht beieinander. Den neunten und den zweiten Tabellenplatz trennen gerade einmal zwei Punkte, für den MTV ist also vor der Winterpause noch einiges möglich.
Beide Mannschaften starteten am Samstagabend auf Augenhöhe. Der MTV hatte sich für die Partie mit Guard Anna-Maria Stock aus der zweiten Mannschaft verstärkt und konnte zu Beginn durchaus mit den Favoriten mithalten. Und das, obwohl dem MTV zu Beginn der Partie gleich vier Leistungsträgerinnen fehlten. Lara Reckmann hatte aus beruflichen Gründen nicht am Spiel teilnehmen können, während Tabea Ritschek und Amelie Rebmann verletzungsbedingt aussetzen mussten. Vera Genten war am Spieltag aus privaten Gründen verhindert und so lief der MTV nur mit einer Rumpfbesetzung auf. Dennoch zeigten die Gastgeberinnen bis zur letzten Minute überragenden Kampfgeist. Nur langsam konnten sich die Lions einen Vorsprung erarbeiten mit 28:44 aus Stuttgarter Sicht ging es für die beiden Mannschaften in die Kabine. Auch im dritten Viertel gelang es den Gästen nicht, sich entscheidend abzusetzen. Erst mit dem Ausfall von Aufbauspielerin Birte Bencker wegen einer Kopfverletzung konnte die Gäste dem erbittert kämpfenden MTV davonziehen.
„Die Spielerinnen haben trotz der schwierigen Situation wirklich alles gegeben“, lobt Trainer Sebastian Rohrbach. „Karlsruhe war super gut eingespielt, wie ein Uhrwerk. Aber es gibt ja auch noch ein Rückspiel, da werden die Karten neu gemischt“, betont der Übungsleiter.
MTV Stuttgart: Birte Bencker (13 Punkte), Martina Bulat (2), Lena Dinklage (3), Clara Gausepohl (4), Katrin Hellmann (14), Luisa Marx (4), Sophie Rebmann (4), Anna-Maria Stock (13).

(Stuttgarter Zeitung)

Im Turbo-Tempo zum Derbysieg

Der MTV profitiert in der Partie beim SV Möhringen von seinem schnellen Spiel.

Für eine positive Überraschung sorgten die Regionalliga-Basketballerinnen des MTV Stuttgart am Samstag. Mit 75:63 besiegte die Mannschaft von Trainer Sebastian Rohrbach ihren Gastgeber vom SV Möhringen – und das, obwohl der etatmäßige Trainer aus persönlichen Gründen gar nicht beim Spiel dabei sein konnte. Assistenztrainer Zlatko Nikolic hatte kurzfristig das Ruder beim MTV übernommen – und die Mannschaft lief zu Hochform auf. Damit erobert sich der MTV den sechsten Tabellenplatz und ist vorerst sicher vor dem Abstiegskampf.
In den ersten Spielminuten legte der MTV ein hohes Tempo vor. Eine starke Defense und der schnelle Spielaufbau überraschten die Möhringerinnen sichtlich. Während die Gastgeber noch versuchten, ins Spiel zu kommen, brachte der MTV die ersten Punkte auf die Tafel. Schnell führten die Gäste mit 10:4. Aber langsam fand der SV Möhringen zu gewohnter Form. Geschickt aufgebaute Angriffe und eine solide Verteidigung eröffnetem dem SV dann doch die nötigen Möglichkeiten. Der durch den starken Start in die Partie erarbeitete Vorsprung des MTV begann sichtlich zu schmelzen. Im zweiten Viertel glichen die Möhringerinnen nicht nur aus, sondern zogen zum 17:26 aus MTV-Sicht vorbei. Doch auch die Gäste behielten die Nerven. Wieder waren es das hohe Tempo und der sichere Spielaufbau, welche die gewünschten Erfolge brachten. Hinzu kam die herausragende Treffsicherheit des MTV. Insgesamt fünf Drei-Punkte-Würfe versenkten die Gäste in der ersten Halbzeit und rissen so das Spiel wieder an sich. Mit einer knappen 35:32-Führung des MTV ging es für beide Mannschaften in die Kabine. Auch in der zweiten Halbzeit starteten die Gäste mit viel Druck und einer schnellen Offense. Diesmal konnten die Gastgeber den Vorsprung nicht mehr ausgleichen. Nach einem souverän absolvierten letzten Viertel sicherten sich der MTV den wichtigen Sieg.
„Wir haben durch unser schnelles Spiel früh einen Vorteil gehabt“, sagt Shooting Guard und Abteilungsleiterin Lara Reckmann. „Das haben wir auch in der vergangenen Woche trainiert und konnten den Plan wirklich gut umsetzen.“ Die gute Defense und vor allem die Treffsicherheit bei Dreiern sind für die Team-Kapitänin ein weiterer Faktor. „Es war eine gute Teamleistung. Trotzdem müssen wir unter anderem noch an der Kommunikation in der Defense arbeiten.“
MTV Stuttgart: Katrin Hellmann, Clara Gausepohl, Lara Reckmann, Sophie Rebmann, Luisa Marx, Vera Genten, Birte Bencker, Amelie Rebmann, Martina Bulat, Tabea Ritschek.

(Stuttgarter Zeitung, Thomas Weingärtner)

Erfahrung ersetzt Größe

Das Team von Coach Sebastian Rohrbach gastiert beim Lokalrivalen SV Möhringen.

Nach dem knappen Sieg über die Basket Ladies Kurpfalz wartet nun eine ungleich schwerere Aufgabe auf die Basketballerinnen des MTV Stuttgart. Am Samstag gastieren die Regionalligistinnen beim Tabellenvierten und Lokalrivalen SV Möhringen. Die beiden Mannschaften verbindet bereits seit Jahren eine freundschaftliche Rivalität. Für MTV-Trainer Sebastian Rohrbach ist dies jedoch kein entscheidender Faktor. „Natürlich kennen sich die Spielerinnen, aber wir haben das Derby nicht gesondert im Training thematisiert“, betont der Übungsleiter. „Wir wissen aber auch, dass Möhringen ein harter Gegner werden wird.“
Der MTV ist aktuell damit beschäftigt, seine eigenen Schwächen auszumerzen. Vor allem die Rebound-Statistik hatte zuletzt stark zu wünschen übrig gelassen. „Das haben wir in der vergangenen Woche im Training vertieft“, sagt Rohrbach. „Vor allem in der Offense müssen wir mehr Rebounds für uns entscheiden.“ Gerade auf den Positionen Forward und Center fehlt es dem MTV an Körpergröße. „Die Qualität haben wir auf den Positionen auf jeden Fall“, betont der Trainer. „Was uns an Körpergröße fehlt, müssen wir durch Erfahrung ausgleichen“, sagt er.
Problematisch könnte auch der Termin an sich werden. Die zweite Mannschaft des MTV spielt nämlich direkt vor den Regionalligistinnen gegen den SV Möhringen II. „Da wir uns aus der zweiten Mannschaft verstärken, kann das sicher ein Faktor sein“, schätzt Trainer Rohrbach. „Schließlich geht es bei den beiden zweiten Mannschaften um den Aufstieg. Da werden sich die Spielerinnen sicher nicht schonen.“ Was den Kader angeht, kann Rohrbach am Samstag aus dem Vollen schöpfen.

(Stuttgarter Zeitung, Thomas Weingärtner)