Jugend: Nur im Kräherwald geht das Licht an – die Jugend reist

U14w einziges Heimteam und im Spiel um Platz 2. U14m möchte Platz 1 sichern. U12m mit Saisonabschluss. Erfahrung Landesliga endet. U16m mit Doppelspieltag: erst gegen den Tabellennachbarn, dann zum Spitzenreiter. RegioTeam U14w mit Pflichtaufgabe in Keltern. RegioTeam U16w mit schwieriger Aufgabe in Heidelberg.

Besonderheit: im FEG findet am Samstag das U18w LL Final Four statt. Hier empfängt die KSG Gerlingen, Rot-Weiß Stuttgart und die TG Nürtingen. Die KSG Gerlingen und Rot-Weiß sind Kooperationspartner des RegioTeams. Wir wünschen allen Teams ein schönes und verletzungsfreies Final!

Samstag, 24.02.2018

11:00   U12m @ BG Tamm/Bietigheim, Turnhalle Schule im Buch

15:00   U14m @ SV Fellbach, Gäuäckersporthalle 1

15:30   U16m @ BG Tamm/Bietigheim, Turnhalle Schule im Buch

12:00   U16w RegioTeam @ USC Heidelberg, ISSW alt

12:30   U14w RegioTeam @ Grüner Stern Keltern, Sporthalle Schulzentrum Dietlingen

Sonntag, 25.02.2018

Daheim

15:30   U14w vs. TSV Steinenbronn, Kräherwald

Auswärts

15:00   U16m @ SV Fellbach, Gäuackersporthalle I

Schwenningen stoppt die Stuttgarter Serie

Trotz starker Leistung muss sich der MTV dem Tabellenführer knapp geschlagen geben.

Es ist ein beeindruckender Lauf, den die Basketballer des MTV Stuttgart seit der Winterpause hingelegt haben. Fünf von sechs Spielen haben sie im Jahr 2018 gewonnen und waren zuletzt viermal in Folge als Sieger vom Feld gegangen. Doch diese Serie endete am Samstag gegen ein Team, das aktuell das Maß aller Dinge in der 1. Regionalliga Südwest ist: der Tabellenführer wiha Panthers Schwenningen, der sich in der Landeshauptstadt mit 66:58 durchsetzte und damit den 19. Sieg im 20. Saisonspiel verbuchte. Allerdings war es für die Mannschaft von Trainer Torsten Böhringer eine Niederlage von der Sorte, die jede Menge Selbstvertrauen geben kann. Denn viel hat nicht gefehlt, und der MTV hätte dem Spitzenreiter mit einer kämpferisch bärenstarken Leistung den Zahn gezogen. Die Schwenninger, die im Schnitt 86 Punkte pro Partie machen, unter 70 Punkten zu halten, das war in der aktuellen Saison bislang noch keinem anderen Team geglückt. Nicht einmal der SG TV Dürkheim/BB-Int. Speyer, die den Panthers am zweiten Spieltag ihre bislang einzige Niederlage in der laufenden Runde zugefügt hat.

Zwar haderte MTV-Coach Böhringer nach der Begegnung ein bisschen mit dem sportlichen Schicksal. Doch letztlich überwog der positive Eindruck, den er gewonnen hatte. „Dieses Spiel zeigt uns, wie nahe wir an dem Spitzenreiter dran sind.“ Dem Trainer kann schwerlich widersprochen werden. Denn in Sachen Leistungsniveau waren es nur Nuancen, die den Stuttgartern gefehlt hatten. „Ein Quäntchen mehr Glück“, hätte sich Böhringer für sein Team gewünscht. Denn mit zwei Dingen hatte der MTV einiges Pech: Erstens mit der Wurfausbeute, zweitens mit einigen Entscheidungen der beiden Unparteiischen, die beim Anhang des MTV einiges an Unmut auslösten. Der Stuttgarter Trainer äußerte sich zur Schiedsrichterleistung diplomatisch: „Kein Kommentar.“ Da geriet die Aussage zur Leistung seiner Mannschaft schon direkter: „Wir haben gut und wir haben mutig gespielt.“ Vor allem in der Defensive wussten die Stuttgarter zu überzeugen. Böhringer hatte eine strikte Mann-Mann-Verteidigung angeordnet, die sein Team konsequent umsetzte. Die wichtigste Komponente des Konzepts war, den Schwenninger Top-Scorer Rasheed Lee Moore so weit wie möglich aus dem Spiel zu nehmen. Und das gelang prächtig: Moore, in der Scorerliste der Liga mit einem Schnitt von 21,3 Punkten auf Rang vier zu finden, brachte es gegen den MTV gerade einmal auf 13 Punkte. Allerdings bereitete Schwenningens Zwei-Meter-Mann Petar Madunic den Stuttgartern einige Probleme.

Hatte die Mannschaft von Coach Böhringer zu Beginn des Jahres eher zäh in die Partien gefunden, setzte sie diesmal gleich ein Zeichen. Angetrieben von Cyrill da Silva und Nick O’Brian erarbeiteten sich die Gastgeber im ersten Viertel eine 18:14-Führung. Die hätte aber noch deutlich höher sein können, wenn den MTV-Akteuren nicht der eine oder andere leichte Wurf missraten wäre. Im zweiten Viertel stand die Defensive der Stuttgarter zwar immer noch gut, aber in der Offensive lief kaum noch etwas mehr zusammen. Selbst eigentlich sichere Schützen im Kader der Gastgeber ließen ein um andere Mal gute Gelegenheiten liegen, um zu punkten.

Nun ist ein Halbzeitstand von 26:31 aus Sicht des MTV durchaus aufholbar. Zumal Böhringers Truppe das dritte Viertel mit 19:19 ausgeglichen zu gestalten wusste. Die Aufholjagd der Stuttgarter im vierten Spielabschnitt verlief dramatisch. Die Gastgeber hatten den Rückstand bei noch vier Minuten auf der Uhr auf 57:59 verkürzt. Es folgten Fehlwürfe von Nick O’Brian und Jose Angel Tejada Munoz, während Rasheem Moore für die Schwenninger traf. Die Gäste bekamen in der Folgezeit noch insgesamt vier Freiwürfe zugesprochen. Damit hätte es beim Stand von 57:63 bei noch 57 Sekunden vor der Schlusssirene für die Stuttgarter ein kleines bis mittleres Basketballwunder gebraucht. Doch das blieb allerdings aus.

MTV Stuttgart: Ruben Leidel, Falco Meyer-Hübner, Milos Manic (9 Punkte), Jonas Leidel (4), Alexander Komitakis (2), Lukas Müller (4), Christian Gundlach, Serge Lopez Nünez, Marvin Jaumann, Nickolas O’Brian Mosley (17), Cyrill Da Silva (12), Jose Angel Tejada Munoz (10).

Mike Meyer

Der MTV punktet, der Titelrivale patzt

Die Stuttgarterinnen fahren gegen den SV Böblingen einen nie gefährdeten Kantersieg ein.

Viel besser hätte es für die Basketballerinnen des MTV Stuttgart nicht laufen können. Während sich der Tabellenzweite der Regionalliga Baden-Württemberg klar mit 93:48 gegen den SV Böblingen durchsetzte, ließ zeitgleich der Spitzenreiter PS Karlsruhe Lions Federn. Die Karlsruherinnen verloren das badische Duell gegen den USC Freiburg II und haben damit wie der MTV eine Niederlage auf dem Konto. Sollten die beiden Kontrahenten im Rennen um die Meisterschaft in der restlichen Saison keine Fehler mehr machen, entscheidet sich der Titelkampf im letzten Saisonspiel am 14. April. „Wir wollen dieses Endspiel“, betont MTV-Trainer Sebastian Gölz. „Wir sind jetzt im Meisterschaftsmodus.“

Einen Eindruck vom Meisterschaftsmodus des MTV konnten sich die Böblingerinnen am Samstagabend verschaffen. Druckvoll in der Verteidigung und entschieden im Angriff machte es der MTV den Gästen von der ersten Minute an schwer. Schnell konnte sich der MTV einen 11:2-Vorsprung erspielen und marschierte, trotz aller Verteidigungsversuche der Böblinger, munter weiter übers Feld. Erst im zweiten Viertel begann die SV nach und nach, Mittel gegen die Angriffe des MTV zu finden. Mit solider Zonenverteidigung hielten die Gäste dagegen. Julia Wultschner, die überraschend doch spielen konnte, wurde mit hartnäckiger Defense und Blockarbeit vom Korb ferngehalten. Doch Trainer Gölz wusste sich auch in diesem Fall zu helfen: Birte Bencker und Teresa Kucera brachten neue Akzente in das Spiel des MTV und setzten den Marsch zum Korb fort. Doch die Böblingerinnen dachten nicht daran, aufzugeben und kämpften trotz der 30 Punkte Rückstand weiter. Es reichte aber nicht, um den Lauf des MTV zu bremsen.

„Großes Kompliment an meine Mannschaft, sie haben genau das umgesetzt, was ich verlangt hatte. Wir haben wirklich sehr gut gespielt“, kommentiert Gölz.

MTV Stuttgart: Katrin Hellmann (5 Punkte), Lara Reckmann (10), Martina Bulat (2), Lena Dinklage, Teresa Kucera (25), Sirin Zengin, Birte Bencker (13), Julia Wultschner (16), Stefanie Rathfelder (10), Eva Kasakidou, Tabea Ritschek (13). Sirin Zengin (1)

Thomas Weingärtner

Spitzenreiter trifft auf das Team der Stunde

Die wieder erstarkten Stuttgarter haben den Aufstiegsanwärter aus Schwenningen zu Gast.

Falls es in der 1. Basketball-Regionalliga ein Team gibt, das sich den inoffiziellen Titel „Mannschaft der Stunde“ verdient hat, dann ist es der MTV Stuttgart. Würde allein die Rückrundentabelle zählen, so wären die Stuttgarter mitten drin im Kampf um die Tabellenführung. Fünf Siege aus sechs Spielen sprechen schließlich eine deutliche Sprache. Eine ähnliche Bilanz haben auch die wiha Panthers Schwenningen vorzuweisen – dies jedoch über die gesamte bisherige Saison hinweg. Mit nur einer Niederlage in der aktuellen Spielzeit führen sie souverän das Tableau an. Womit die Partie, die am Samstag in der Stuttgarter Sporthalle West stattfindet, zum Spitzenspiel wird: Denn dort empfängt der MTV die Panthers aus Schwenningen – ein Aufeinandertreffen, das also eine ordentliche Brise Brisanz mit sich bringt.

Schließlich zählt für die Schwenninger jeder einzelne Punkt im Aufstiegsrennen. „Sie müssen gewinnen. Wir hingegen haben nichts zu verlieren“, sagt MTV-Trainer Torsten Böhringer, der sich aber über die Qualitäten des Tabellenführers im Klaren ist. Denn die Panthers verfügen über die stärkste Defensive der Liga. Lediglich 64 Punkte lassen sie durchschnittlich zu – und sind auch im Rebounding eine Klasse für sich. Grund dafür ist ein breiter Kader, gespickt mit vielen athletischen Spielern.

Dennoch ist das Selbstvertrauen beim MTV Stuttgart groß. Und das nicht nur wegen der Serie von drei Siegen in Folge zuletzt. Denn auch der Heimfaktor hat dem MTV schon den ein oder anderen unerwarteten Triumph beschert. Die Panthers wären nicht die erste Top-Mannschaft, die in Stuttgart so ihre Probleme bekommt. So musste unter anderem schon der Tabellendritte Lützel Baskets Koblenz eine überraschende Niederlage in der baden-württembergischen Landeshauptstadt einstecken.

Allerdings ist Torsten Böhringer auch bewusst, dass für einen Sieg die gesamte Mannschaft eine herausragende Leistung abliefern muss. „Wir dürfen uns in so einem Spiel keine einzige Verschnaufpause gönnen. Sonst ziehen sie uns davon“, sagt er. Denn Schwachstellen gibt es kaum beim Liga-Primus. Lediglich bei der Trefferquote der Distanzschützen haben sie deutlichen Verbesserungsbedarf. Auch deshalb nehmen die Schwenninger ligaweit die zweitwenigsten Würfe von außen. „In dem Bereich müssen wir sie attackieren“, fordert Böhringer. „Vielleicht geschieht dann eine kleine Sensation.“

Simon Valachovic

Der MTV schaltet in den Kampfmodus

Am Samstag gastiert der Tabellenneunte SV Böblingen in der Sporthalle West.

Ganze zwei Wochen Pause hatten die Basketballerinnen vom MTV Stuttgart auszusitzen. Doch nach der spielplanbedingten Auszeit wird es am Samstag für Team von Trainer Sebastian Gölz wieder ernst. In der Sporthalle West empfangen die Damen vom MTV den Tabellenneunten SV Böblingen. „Wir sind heiß auf die Partie und haben gut trainiert“, versichert Trainer Gölz. Leider wird der Coach sowohl auf Katrin Wultschner als auch auf Julia Wultschner verzichten müssen. „Das ist natürlich ein herber Verlust“, sagt Gölz. „Wir sind dennoch gut genug besetzt um das zu kompensieren.“

Ausrutscher jedweder Art sind in den nächsten Wochen ohnehin verboten. Denn das letzte Spiel der Saison bestreiten die Stuttgarterinnen bei den PS Karlsruhe Lions und damit bei der einzigen Mannschaft, die den MTV in der aktuellen Runde bezwingen konnte. Wohingegen die Karlsruherinnen noch immer ungeschlagen sind. „Da darf bis zum Ende der Saison bei uns wirklich nichts wackeln. Wir wollen dieses Endspiel, dafür müssen wir aber konsequenter werden. Wir sind noch immer zu nett“, sagt Gölz. Er möchte seine Mannschaft zum Ende der Saison endlich im Kampfmodus sehen. Denn der MTV gewann zwar seine Begegnungen, ging dabei aber nur selten an seine Leistungsgrenze. „Da ist noch deutlich mehr spielerisches Potenzial da, wir setzen aber nicht alles konsequent um“, sagt er. Druckvollen Basketball kann der MTV auf das Feld bringen, das haben die Stuttgarterinnen schon mehrfach bewiesen. „Diesmal möchte ich aber, dass die Spielerinnen die Spannung wirklich volle 40 Minuten halten“, sagt Gölz. „Wir wollen außerdem wieder mehr Teamspiel etablieren. Das war im Spiel gegen den TV Konstanz etwas zu wenig.“

(thw). Trotz der kleinen Baustellen ist der Trainer mit seiner Mannschaft zufrieden. „Das ist natürlich Gemecker auf hohem Niveau“, betont Gölz. Gegen den SV Böblingen dürfte der MTV zudem keine allzu großen Probleme haben. Dennoch ist die Begegnung am Wochenende eine weitere Gelegenheit für die Stuttgarterinnen Punkte zu sammeln und Trainingsinhalte auf dem Feld zu verfeinern.

Das Hoch des MTV Stuttgart hält weiter an

Das Team von Coach Torsten Böhringer bezwingt den SV Tübingen und feiert den dritten Erfolg in Serie. 

Das Jahr 2018 ist noch jung – und für den Basketball-Regionalligisten MTV Stuttgart bisher eine reine Erfolgsgeschichte. Denn der 71:64-Sieg am vergangenen Sonntagabend gegen die SV 03 Tigers Tübingen war für die Mannschaft von Coach Torsten Böhringer schon der dritte Erfolg hintereinander. Das macht mittlerweile sogar Hoffnung auf mehr. Schließlich gab es neben der bisherigen Siegesserie zuletzt lediglich eine Niederlage in diesem Kalenderjahr. Platz sechs in der Tabelle ist folglich vorerst gesichert, der fünfte Rang sogar in Reichweite. „Das ist schon verdammt gut“, sagte Böhringer nach dem Spiel gegen die Tübinger zur aktuellen Hochform seines Teams. Vor allem die Geschlossenheit hob er dabei hervor. „Wir haben eine super Mannschaft. Es passt alles hervorragend zusammen.“

Und dass dies durchaus ein Grundstein für den Erfolg sein kann, stellte der MTV auch bei dem Triumph in Tübingen eindrucksvoll unter Beweis. Denn über weite Strecken des Spiels waren die Nord-Stuttgarter hoch überlegen. Während sich die Gäste rasch eine 8:0-Führung erarbeitet hatten, gelang es den Gastgebern im gesamten Spiel nicht ein einziges Mal, ihrerseits in Front zu gehen. „Wir waren einfach in allen Bereichen klar besser und haben vor allem sehr gut verteidigt“, lobte Böhringer. Kurz vor Ende des dritten Viertels führten die Gäste sogar mit 20 Punkten Unterschied (55:35). Das vom MTV-Trainer zuvor prophezeite enge Spiel kam also in nahezu keiner Phase zustande. Ein Hauptgrund dafür war, dass Jacob Mampuya fehlte. Der Starspieler der „Tigers“ gehört mittlerweile dem Bundesliga-Kader der ersten Mannschaft an. „Das ist schon ein herber Schlag für sie. Er war der absolute Leistungsträger“, sagte Böhringer. Der deutsche Flügelspieler hatte in seinen bis dato 14 Spielen für die SV-Reserve durchschnittlich über 22 Punkte erzielt.

Dennoch wurde es gegen Ende der Partie noch einmal spannend. Denn im letzten Viertel ließen die Stuttgarter ganze 19 Punkte zu und trafen selbst lediglich vier Mal in den Korb. während sich die „Tigers“ , angeführt von Niklas Schüler (16 Punkte), an die Aufholjagd machten. Knapp zwei Minuten vor Spielende war der zuvor so komfortable Vorsprung des MTV auf vier Punkte zusammengeschmolzen (68:64).

Dass es für die Stuttgarter letztlich doch zum Sieg reichte, lag auch an den starken Nerven von Cyrill da Silva, der kurz vor Schluss noch einen entscheidenden Freiwurf verwandelte. Doch nicht nur deswegen war Böhringer voll des Lobes für seinen Aufbauspieler. „Er bringt Ballsicherheit und Ruhe ins Spiel. Das macht uns alle besser.“ Unter anderem beispielsweise den US-Amerikaner Nick Mosley. Der Center-Spieler war mit neun Rebounds und 24 Punkten wieder die gewohnt verlässliche Säule im Zonenspiel.

MTV Stuttgart: Ruben Leidel (3 Punkte), Falco Eric Meyer Hübner, Milos Mandic (2), Jonas Leidel (11), Alexander Komitakis, Lukas Philipp Müller, Christian Gundlach (2), Serge Lopez Nunez (7), Marvin Jaumann, Nickolas O’Brian Mosley (24), Cyrill Antoine da Silva (9), Jose Angel Tejada Munoz (13) .

Simon Valachovic (Nordrundschau)