U16m Tryouts zur Oberliga-Qualifikation

U16m Tryouts zur Oberliga-Qualifikation

Nach der erfolgreichen u14-Saison 2017/18, in der man sich die Vizemeisterschaft in der Landesliga holte, möchten unsere Regionalligaspieler Temi Tecleyohanis und Jonas Leidel den nächsten Schritt wagen. Als neue U16m-Trainer möchten sie eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen, mit der die Qualifikation zur u16m-Oberliga gespielt werden soll. Bestehen soll die Mannschaft aus dem Kern der letztjährigen u14m und den „alten Hasen“ der bisherigen u16m. Dazu sollen weitere motivierte Spieler das Team ergänzen und verstärken.

Hierzu bietet das Trainerduo in den nächsten Wochen mehrere Tryout-Termine an. Diese Trainingseinheiten sind für alle Spieler offen, die sich der Herausforderung Oberliga stellen möchten.

Die Tryout-Termine 2018 im Überblick:

Freitag, 20. April | 17.15 -18.45 Uhr
Mittwoch, 25. April | 18.45 -20.15 Uhr
Freitag, 27. April | 17.15 -18.45 Uhr
Mittwoch, 2. Mai | 18.45 -20.15 Uhr
Freitag, 4. Mai | 17.15 -18.45 Uhr

Trainingshalle:
Sporthalle des FEG | Johannesstraße 48, 70176 Stuttgart

Das i-Tüpfelchen auf eine Rekordsaison

Der MTV revanchiert sich beim Erzrivalen für seine einzige Niederlage

Jetzt ist es offiziell: Die Basketballerinnen des MTV Stuttgart haben Vereinsgeschichte geschrieben. Am Samstag besiegten die Regionalligistinnen ihre Gastgeber von den PS Karlsruhe Lions mit 70:65 und bezwangen damit die einzige Mannschaft, die ihnen in der nun abgelaufenen Runde eine Niederlage zufügte. Es war das i-Tüpfelchen auf eine starke Spielzeit gewesen. Denn die Meisterschaft hatte das Team von Trainer Sebastian Gölz bereits vergangene Woche perfekt gemacht.

(thw). Die ganze Rückrunde hinweg hatte der MTV auf das große Endspiel mit den PS Karlsruhe Lions hingearbeitet. Lange waren die Lions aus Karlsruhe als Favoriten auf den Titel gehandelt worden, vor allem nach ihrem Hinrunden-Sieg in Stuttgart. Am Samstag hatten die Stuttgarterinnen aber bewiesen, dass sich die harte Arbeit über die ganze Saison hinweg auszahlt. Der MTV zeigte sich von der ersten Minute an dominant und ging mit soliden Angriffen und einer starken Defense mit 10:0 in Führung. Vor allem mit der Zonen-Verteidigung des MTV hatten die Lions massive Probleme. „Sie haben fast 15 Minuten gebraucht, um ihre Mittel dagegen zu finden“, sagt der zufriedene Trainer Sebastian Gölz. Auch offensiv zeigten sich die Stuttgarter Gäste stark wie immer. Ganze zehn Dreipunktwürfe fielen in den Korb der Gastgeber. In der zweiten Hälfte begann Gölz, immer wieder Spielerinnen zu wechseln. „Das hat zwar den Rhythmus unterbrochen“, gibt der Trainer zu. „Ich wollte aber, dass alle noch einmal spielen können.“ Karlsruhe konnte durch die Rhythmuswechsel beim MTV kurzzeitig die Führung übernehmen. Im letzten Viertel fand der MTV wieder zurück ins Spiel und sicherte sich in einer kurzen und energischen Aufhohljagd letztendlich den Sieg.

MTV Stuttgart: Birte Bencker, Katrin Hellmann, Stefanie Rathfelder, Tabea Ritschek, Julia Wultschner, Katrin Wultschner, Teresa Kucera, Lena Dinklage, Martina Bulat, Lara Reckmann, Eva Kasakidou

MTV: Erst filetiert und dann gefeiert

Die Stuttgarter kämpfen den TV Langen nach einer immensen Leistungssteigerung in Hälfte zwei nieder.

Gut, in der 1. Regionalliga geht es für die Basketballer des MTV Stuttgart nur noch darum, welchen Platz sie am Ende der Runde im Niemandsland des Klassements belegen werden. Wer nun aber voreilig mutmaßt, dass die Mannschaft von Trainer Torsten Böhringer die Saison gemütlich auslaufen lässt, der täuscht sich gewaltig. In der Partie gegen den bis dahin punktgleichen Tabellennachbarn TV Langen legte der MTV einmal mehr einen Basketball-Krimi allerfeinster Machart hin. Die Dramaturgie war allerdings einfach: Eine Halbzeit lang präsentierten sich die Stuttgarter völlig von der Rolle, ehe sie im zweiten Spielabschnitt gewaltig auftrumpften und die Begegnung mit 95:90 für sich entschieden. Hauptverantwortlich dafür war ein Mann, der zuletzt schmerzlich vermisst worden war.

Knapp eine Minute Restspielzeit zeigte die Uhr in der Sporthalle West an, als Cyrill Da Silvas Drei-Punkte-Wurf im Korb der Langener landete. Es waren die Punkte zum 91:88 für den MTV und das dritte Mal, dass die Gastgeber in dieser Partie überhaupt in Führung waren. Allerdings gab es gegenüber den anderen beiden Malen einen wesentlichen Unterschied – der Vorsprung war nicht einen Angriff der Langener später wieder dahin. Denn die Gäste brachten danach nur noch zwei Zähler auf die Ergebnistafel, obendrein beide per Freiwurf. Der MTV legte dagegen noch vier Punkte nach – ebenfalls alle per Freiwurf.

Dass es so enden würde, war in zwei der vier Viertel nicht einmal zu ahnen und im dritten bestenfalls zu hoffen gewesen. Denn bis zur Pause waren die Stuttgarter von dem Tabellenfünften nach allen Regeln der Kunst zerlegt worden. Die Langener trumpften durch schnelle Positionswechsel sowie präzises Passspiel und ein verhältnismäßig hohe Treffsicherheit – auch bei den Drei-Punkte-Würfen – auf. Der MTV zeigte dagegen ein anderes, ein konträres Bild: Schlafmützig bis zur Apathie in der Abwehr, schludrig in der Offensive. Es war, als hätte man dem gesamten Team Baldriantropfen verabreicht. Mit einer Ausnahme: Cyrill Da Silva. Der Spielmacher war gleichermaßen Herz, Hirn und Hand im Spiel der Stuttgarter. Und er war derjenige, der verhinderte, dass sein Team bis zur Pause rettungslos im Hintertreffen lag. Zwar waren die Rückstände nach dem ersten Viertel mit 20:26 und nach dem zweiten mit 47:56 nicht so groß, dass sie uneinholbar gewesen wären. Aber jedes Mal, wenn sich der MTV ein bisschen herangearbeitet hatte, zog der TV Langen das Tempo an und setzte sich erneut ab.

Dass sich die Mannschaft nach der Pause auf ihre Tugenden besann, mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass sie von den Rängen lautstark von der Damenmannschaft des MTV und damit dem frisch gebacken Meister der Regionalliga Baden-Württemberg unterstützt wurde. Jedenfalls zeigten sich die Herren nun in deutlich besserer Verfassung, vor allem bei der Abwehrarbeit. Dass es dennoch mit einem 67:76-Rückstand in den letzten Spielabschnitt ging, lag an der übersichtlichen Punktausbeute. Die war im vierten Viertel mit 26 Punkten zwar auch nicht überragend. Doch die Stuttgarter ließen eben nur 14 Zähler der Langener zu.

Coach Böhringer, den seine Schützlinge eine Spielhälfte lang an den Rand der Verzweiflung getrieben hatten, war die Erleichterung deutlich anzumerken. „Das hat gedauert, bis wir aufgewacht sind“, sagte Böhringer. „Na ja – es ist ja gut für die Fans. Aber nicht für mein Herz.“

MTV Stuttgart: Noah Duffner, Nickolas Mosley (27 Punkte), Milos Mandic (12), Jonas Leidel, Alexander Komitakis, Falco Meyer-Hübner (2), Lukas Müller (11), Christian Gundlach (9), Marvin jaum,ann, Cyrill Da Silva (24), Jose Angel Tejada Munoz (9).

Die Gier nach der „goldenen Ananas“

Der MTV peilt einen Heimsieg über den TV Langen und den Tabellenrang fünf an.

Wenn einer Basketballmannschaft der Spielmacher fehlt, kann es im Offensivspiel durchaus zu Engpässen kommen. Ein Problem, das am vergangenen Wochenende auch den MTV Stuttgart ereilte. Mit 63:76 musste sich der Regionalligist durchaus überraschend wie schon in der Hinrunde bei den abstiegsbedrohten Crailsheim Merlins II geschlagen geben. Weil Cyrill da Silva im Abschlusstraining umgeknickt war, verzichtete Trainer Torsten Böhringer sicherheitshalber auf den Aufbauspieler. Rückblickend ein Fehler. „Ohne Cyrill hatten wir enorme Probleme“ sagt Böhringer. „Wir haben aber auch generell nicht gut gespielt.“

(val). Das soll sich bestenfalls schon an diesem Samstag mit Rückkehrer Da Silva beim Heimspiel gegen den Tabellennachbarn TV Langen ändern. Mit einem Sieg würde der MTV in der Tabelle an Langen vorbeiziehen und den fünften Platz einnehmen. „Wir wissen, dass es nur noch um die goldene Ananas geht. Die wollen wir uns aber holen“, fordert Böhringer, der mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch in der kommenden Saison bei den Stuttgartern an der Seitenlinie stehen wird: „Ich habe derzeit keine Intentionen, woanders hinzugehen.“ Über die Zukunft der Schlüsselspieler Da Silva und Nick Mosley wurde hingegen noch keine Entscheidung getroffen. „Natürlich will ich beide gerne behalten“, sagt Böhringer. „Wir werden nach der Saison Gespräche führen.“ Jetzt gilt der Fokus erst einmal dem kommenden Gegner TV Langen. „Wir sind stark zuhause“, sagt Böhringer aufgrund von nur drei Niederlagen in der Sporthalle West in dieser Saison.

Titel ist eingetütet, Aufstieg ist abgehakt

Der Konkurrent patzt, der MTV profitiert: Die Stuttgarterinnen sind vorzeitig Meister.

Sie haben es tatsächlich geschafft, und dies früher als eigentlich geplant. Denn viel hatte darauf hingedeutet, dass die Basketballerinnen des MTV Stuttgart und von PS Karlsruhe Lions am letzten Spieltag der Regionalligasaison den Kampf um den Titel im direkten Vergleich ausfechten werden. Doch inzwischen steht dieses Duell, das am Samstag in Karlsruhe ausgetragen wird, nicht mehr unter dem Zeichen des Saisonfinales. Es ist eigentlich nur noch ein Schaulaufen, denn die Meisterschaft wurde bereits am vergangenen Samstag entschieden.

Natürlich verdanken die Stuttgarterinnen ihren Titelgewinn ihrer hohen spielerischen Qualität und ihrem Kampfgeist, Aber eben auch der Tatsache, dass der ärgste Konkurrent PS Karlsruhe Lions gegen Ende der Runde ordentlich ins Trudeln kam. Während sich der MTV von Sieg zu Sieg kämpfte, mussten die Lions mehrmals Federn lassen. Am vergangenen Wochenende war es dann soweit: Die bis dato im Klassement führenden Badenerinnen verloren ihr Heimspiel gegen die BBU 01 Ulm – die dritte Saisonniederlage, während die Stuttgarterinnen lediglich ein Mal unterlegen waren. Damit war beim Anpfiff der Begegnung des MTV mit den Basket Ladies Kurpfalz bereits klar, dass den MTV angesichts von nur noch zwei verbleibenden Saisonspielen nur noch dieser eine Sieg von der Meisterschaft trennte. „Ich habe Freunde von mir gebeten, das Spiel anzuschauen. Wir wussten also schon Bescheid, als es bei uns losging“, sagte MTV-Trainer Sebastian Gölz.

Die große Chance zum vorzeitigen Titelgewinn machte die Spielerinnen aber nicht übermäßig nervös. Souverän dominierten die Stuttgarterinnen ihre Gegner aus Leimen und erspielten sich einen deutlichen 85:50-Sieg. Von der ersten Minute an gaben die Stuttgarterinnen Gas und ließen dem Gegner kaum Möglichkeiten. Trotz des Ausfalls von Birte Bencker und Sirin Zengin, die aus privaten Gründen fehlten, lieferte der MTV einen soliden Spielaufbau. Zur Halbzeit hatten sich die Gastgeberinnen aus Stuttgart eine knappe 36:25-Führung gesichert. In der zweiten Hälfte legte der MTV noch einmal eine Schippe drauf und zog endgültig davon. Während die Defense der Stuttgarterinnen im dritten Viertel nur zehn Punkte zuließ, lief die Offense wie ein gut geöltes Uhrwerk. Der Zwischenstand von 63:35 war vorentscheidend.

Wegen der vorzeitig errungenen Meisterschaft ist die Luft aus der letzten Partie des MTV in der laufenden Spielzeit zwar schon draußen. Aber verlieren will Gölz die Begegnung bei den PS Karlsruhe Lions dennoch nicht. „Wir werden alles geben, allein schon aus Respekt vor unseren Gastgebern“, sagt er. „Zudem haben wir weiterhin das Ziel, guten Basketball zu spielen.“ Den Druck jedoch haben die Stuttgarterinnen nun nicht mehr. Aber: Einen Aufstieg in die 2. Bundesliga wird es trotz des Titelgewinns nicht geben. Das haben Trainer, Mannschaft und Verein nach sorgfältigem Abwägen der Umstände entschieden. „Wir haben aktuell noch nicht die Strukturen in der Abteilung, dass ein Aufstieg sinnvoll wäre“, kommentiert Gölz. „Das ist aber definitiv ein Ziel für die nächsten Jahre.“

Jugend: Vizemeisterschaft zum Ferienende

U14w RegioTeam schlägt BSG Ludwigsburg klar und bucht als Vizemeister die Teilnahme an den Südwestdeutschen Meisterschaften. Saisonende naht – U16m beendet Saison auf Platz 7 in der Landesliga. U18m erledigt Pflichtaufgabe in Schwaikheim. U16w gewinnt klar in Nürtingen. U12-2 gewinnt bei Waiblingen 2.

Die U14w RegioTeam gewinnt das letzte und entscheidende Spiel in der Jugendregionalliga gegen Ludwigsburg und darf sich Baden-Württembergischer Vizemeister nennen. In dem mit Spannung erwarteten Saisonfinale legten die Gastgeberinnen zunächst los wie die Feuerwehr. Die Gäste kämpften sich jedoch in der zweiten Hälfte des 1. Viertels wieder heran und hatten zum Viertelendeause den Rückstand wieder überschaubar gemacht (25:14).  Im zweiten Viertel gestatteten die Gastgeberinnen sich dann einige Unkonzentriertheiten, die das Spiel wieder öffneten (Halbzeit: 40:36). In der zweiten Hälfte arbeiteten die RegioTeam-Mädels wieder konzentrierter und die breitere Rotation des Teams begann, sich bemerkbar zu machen. Während bei Ludwigsburg hauptsächlich drei Spielerinnen den Laden am Laufen hielten, konnte BA7 Coach Cyril über seine Starting Five hinaus ohne große Qualitätsverluste rotieren. Vor einer tollen Kulisse konnten die Mädels schließlich einen verdienten 89:71 Sieg feiern.
Der zweite Platz in der Jugendregionalliga bedeutet außerdem die Teilnahme an der Südwestdeutschen Meisterschaft der Altersklasse am 21./22. April beim Baden-Württembergischen Meister Schwäbisch Hall.

Die Ergebnisse im einzelnen:

U18m @ TSV Schwaikheim: 90:47 (Auswärtssieg)

U16m @ TSV Steinenbronn: 33:84 (Auswärtsniederlage)

U16w@ TG Nürtingen: 73:36 (Auswärtssieg). Am Mittwoch (11.4., 18 Uhr in der FEG Halle) können die Mädels Platz 1 in der Vorrunde durch einen Sieg im Nachholsspiel gegen die ISS Stuttgart klar machen. Das Final Four würde dann am 5.5. bei uns in der FEG Halle stattfinden.

U12-2 @ VfL Waiblingen-2: 45:28 (Auswärtssieg)

U14w RegioTeam vs. BSG Baskets Ludwigsburg: 89:71 (Heimsieg)