U11 - Saisonabschluss

von MTV Basketball Redaktion

Stand die chancenlose Vorsaison noch im Zeichen des Erlernens von Grundlagen, so war für die abgelaufene Saison der erste ernsthafte Spielbetrieb angesagt. Den Kader bildeten: Anastasia (10 Spiele, 49 Punkte), Canel (10/40), Catalina (10/17), Daban (8/25), Franka (10/58), Jule (5/4), Laura (9/107) und Lucia (6/15).
Der Auftakt gegen Gerlingen ging knapp mit 36-47 verloren. Auf Gerlinger Seite eine Topscorerin mit 39 Punkten. Wir ordentlich in der Breite, jedoch ohne Lösung gegen die aggressive, wurfstarke Einzelspielerin. Schade, schade. Es folgte eine klare Heimniederlage gegen Waiblingen und eine knappe Auswärtsniederlage in Steinenbronn. Steinenbronn mit zwei entscheidenden Vorteilen: Große für die Rebounds (unsere Schwäche über die ganze Saison) und mit DER Topscorerin der Liga. Dann ein Sieg in Nürtingen (17-2 nach dem 1. Viertel!) und die Erkenntnis - auch der MTV kann siegen. Ein toller Tag!
Im neuen Jahr die erwartete Niederlage gegen Ludwigsburg und ein Eindruck wie es die "Profis" angehen. Dann wurde es erneut knapp in Gerlingen beim einem wirklich ärgerlichen 34-40. Wir erst zu 5 (Anastasia wurde noch nachgeliefert) und dies noch grippegeschwächt. Hier holte uns der schmale Kader erstmals ein und zugleich entschwand die Möglichkeit auf das Final Four. Nebenbei blieb die Erkältungswelle unser treuer Begleiter für den Rest der Saison. Beim 25-47 gegen Steinenbronn waren wir nicht wirklich in Gefahr, das Spiel zu gewinnen. Denn dort war erneut die Topscorerin ... und die Rebounds. Adieu Final Four. Beim 18-90 in Lubu bekamen wir viele Hausaufgaben ins Gepäck. Mehr passen, auch unter Druck und konzentriert aufbauen. Und Rebounds. Wichtigste Erkenntnis jedoch: jede Spielerin hat wirklich alles für das Team gegeben und jede einzelne macht von Spiel zu Spiel alles etwas besser.
Dann folgte erneut ein souveräner Sieg gegen Nürtingen. Erst ein hartes Stück Arbeit im 1. Viertel, bevor sich unsere (!) bessere Technik und auch unsere (!) körperliche Überlegenheit durchsetzte. Und das obwohl Catalina, Daban, Lucia und Franka vormittags bei der U13 durchgespielt hatten. Neben 2 Punkten gab es stolze Kinder und glückliche Eltern - oder umgekehrt? Danke an Nürtingen für die vielen Zuschauer. Ca. 25 Zuschauer waren damit unser Spitzenwert. Zum Saisonende in Waiblingen gab es ein starkes 1. Viertel und viel Vorfreude für die nächste Saison. Der MTV, trotz Umstellung auf Sommerzeit, ausgeschlafen und hellwach. Die 1. Halbzeit dauerte ca. 45 Minuten und erforderte enormen läuferischen Aufwand, welchem wir letztlich Tribut zollten. Die letzten 10 Minuten dieser Spielzeit sind schnell erzählt. Anastasia mit einigen tollen Pässen, Lucia und Franka mit feinen Dribblings und Laura mit guten Würfen. Unser letzter Wurf mit der Schlusssirene dieser Spielrunde ging, wie noch zu oft, leider daneben. Endergebnis: 31-67.

Wagen wir eine Positionsbestimmung. Ludwigsburg ist weit voraus, die Final 4 Teams haben entweder eine herausragende Einzelspielerin (Steinenbronn, Gerlingen) oder einen breiten Kader (Waiblingen). Über die Saison sind wir weit vorangekommen und haben den Abstand kontinuierlich verringert. So blieb im Ergebnis, Platz 5 von 6. Was blieb noch?

- Einsatz von allen (beeindruckend, wenn sich Anastasia und Lucia ins Getümmel werfen)
- Unsere Topscorerin Laura in den Top 10
- Unsere Allesspielerinnen inkl. vielen, weiteren Spielen in der U13 (Canel, Catalina, Franka) Und über allem: ein toller Teamgeist.

Freuen wir uns auf mehr in der nächsten Saison. Einige Spielerinnen werden in die U13 aufrücken, einige werden einen schlagkräftigen älteren Jahrgang 2005 bilden. Optimismus ist angesagt: wir wissen, dass und was wir gut und viel trainieren müssen. Und wir haben dafür unsere Trainer Lukas und Thorsten! Danke an euch alle.

U13 - Saisonabschluss

von MTV Basketball Redaktion

Die Statistik lädt kaum zu Freudensprüngen ein. 233-780 Körbe, Null Siege, mehrere Viertel ohne einen einzigen Punkt und 3 mal über 100 Punkte zugelassen. Diese Landesliga-Saison war kaum eine für die Geschichtsbücher. Oder? Vielleicht ist es auch anders. Ein Perspektivenwechsel ist angesagt.
Denn, die Zeichen stehen auf Fortschritt. Begonnen wurde der Neuanfang in der Vorsaison mit dem Aufbau einer U13 Mannschaft. War im letzten Jahr noch der Kampf mit dem Ball angesagt, so ging es nunmehr um den Kampf um den Ball.
Denn, von den 15 eingesetzten Spielerinnen stammen 8 aus der U11. Bei näherer Betrachtung der 11 Spielerinnen, die regelmäßig gespielt haben, ist offensichtlich, dass die U13 zu oft auf die jüngeren angewiesen war. Im einzelnen spielten: Marit (10 Spiele/ 99 Punkte), Hannah (9/28), Alicia (8/24), Greta (7/15), Lucia H. (5/31) und Fiona (7/3). Aus der U11 Franka (8 Einsätze/16 Punkte), Anastasia, Catalina, Lucia S. (je 6 Einsätze), Daban (4), Canel (2), Laura, Jule (je 1).
Denn, in der nächsten Spielzeit dürfte eine deutlich eingespieltere Mannschaft an den Start gehen, zumal gute Spielerinnen aus der U11 aufrücken.
Denn, gegen Saisonende waren Siege möglich.

Doch der Reihe nach. Die Saison begann mit einem 22-21 Heimsieg gegen Möhringen. Hochgefühl - der MTV kann siegen. Pustekuchen, Schiedsrichter ohne Lizenz, Protest, Wiederholungsspiel.
Dann herbe Niederlagen gegen Gerlingen, Rot-Weiß und Waiblingen. Leider mit nur fünf Spielerinnen das Wiederholungsspiel gegen Möhringen verloren. Im Abwärtssog mit nachlassender Spielbeteiligung noch gegen Steinenbronn und Ludwigsburg verloren. "Bestleistung": 23 eigene Punkte.
Im neuen Jahr mit Elan bei anhaltender Grippewelle gestartet. Dennoch Niederlagen in Waiblingen, in Gerlingen und gegen Rot-Weiß. Doch, jetzt ist der Fortschritt deutlich sichtbar. Marit treibt unermüdlich an und ist nun auch treffsicher. Hannah engagiert, wirkungsvoll in der Balleroberung, zudem konditionsstark und robust. Die Anweisungen der Coaches finden nun Gehör. Endlich mehr Ordnung und viel Engagement. Lucia H. stark vor allem in der Defense. Alicia und Greta nun mit mehr Rebounds. Wenn alle kräftig mitmachen, sind wir zunehmend nahe dran am Gegner.
Dann kam Steinenbronn. Das Schlussviertel begann furios. Lucia H., Hannah und Marit brachten uns auf Sichtweite heran. Leider konnte Steinenbronn noch kontern und in den letzten 3 Minuten fehlte die Übersicht im Angriff, um die Möglichkeiten in Punkte zu verwandeln. So endete das Spiel mit 38-48. Erstmals die Ernüchterung, einen Sieg verschenkt zu haben und 38 Punkte haben wir noch nie gemacht... Durch die sehr gute Spielbeteiligung hatten wir auch erstmals eine lange Bank und damit Optionen im Spiel.
Mit Siegeswillen und Optimismus ging es zum Abschluss nach Möhringen. Allein das 4. Viertel war die Reise wert. Nach einem verschlafenen Anfang war Möhringen schon auf der Siegerstrasse. Nun war auf einmal Feuer in unseren Mädels. Kurz vor Schluss waren wir auf 5 Punkte heran.  Möhringen wackelt, aber der Ball geht nicht mehr rein. Für uns trotzdem ein toller Saisonabschluss. Denn: die Mädchen sind ein Team und geben alles! Und es ist Basketball!

Freuen wir uns auf die kommende Saison.

Damen 1 - MTV beendet Saison mit spannendem Finale

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Trotz eines 63:57-Sieges gegen die KuSG Leimen werden die Stuttgarterinnen nicht aufsteigen. Von Benjamin Bauer aus der Nord-Rundschau vom 13.4.15.

Für die Regionalligistinnen des MTV Stuttgart ging es beim Spiel am Wochenende gegen die KuSG Leimen vor allem darum, noch einmal Spaß zu haben und ein gutes Spiel abzuliefern, wie Trainer Iakovos Peidis im Vorfeld sagte. Letztlich kletterte Peidis’ Truppe nach dem 63:57-Sieg gegen die Leimenerinnen für genau einen Tag erneut auf den ersten Platz und fieberte der Partie des Konkurrenten PS Karlsruhe am Sonntag entgegen, obwohl sich der Coach schon fast sicher war, dass es nichts mehr werden würde mit der Meisterschaft. Und so kam es dann auch – die Karlsruherinnen gewannen mit 92:47 gegen die Spvgg Möhringen und sicherten sich so nach ihrem vorletzten Spiel den Titel. Laut Sprecherin Hauber hatte sich der MTV schon länger damit abgefunden, dass es in der dritten Saison in Folge nicht für die Meisterschaft reichen würde. „Ich denke, es ist aber für die meisten von uns ein Ansporn, dass wir nächstes Jahr noch mal alles geben werden. Damit es dann endlich mit dem Titel klappt.“ In ihrer letzten Partie am Samstag gegen die KuSG Leimen hatte Coach Peidis auf eine angemessene Schlussvorstellung gehofft. Nach dem Match war er zumindest teilweise zufrieden: „Im dritten Viertel haben wir wirklich super gespielt. Im vierten Viertel haben wir sie dann fast schon machen lassen, was sie wollten.“ Dementsprechend knapp wurde es dann noch am Schluss, obwohl die Hausherrinnen zuvor deutlich in Führung gelegen hatten. Der MTV hatte anfangs Schwierigkeiten beim Abschluss und ermöglichte es den Gästen so, zur Mitte der ersten Periode zum 10:10 auszugleichen. Wegen einer mangelhaften Stuttgarter Chancenverwertung stand es nach zehn Minuten 15:14. In Viertel Nummer zwei kombinierte Peidis’ Team dann besser, vor allem das Duo Katrin Wultschner und Josipa Simic sorgte für wichtige Treffer, die letztlich zum Halbzeitstand von 26:21 führten. Nach der Pause waren die Hausherrinnen dann warm und konnten den Vorsprung schnell auf 32:22 hochschrauben. Auch an der Freiwurflinie klappte es schließlich besser, so dass die Gastgeberinnen mit einem komfortablen 52:28-Vorsprung in das entscheidende Viertel gehen konnten. Manch einer dürfte da den MTV schon als sicheren Sieger gewähnt haben, doch die Gäste kamen bis kurz vor Schluss unter anderem durch einige Dreier bis auf 60:57 heran. „Ich hätte nicht gedacht, dass es nochmal so knapp wird“, sagte Trainer Peidis. Doch letztlich ging es gut aus – nach zwei verschenkten Angriffen der Leimenerinnen traf Carolin Hauber schließlich zum 63:57-Entstand. Ob das Team in der nächsten Saison das gleiche sein wird, wollen Trainer und Spielerinnen nun kommenden Donnerstag klären. Coach Peidis ist jedenfalls optimistisch: „Wenn es nach mir geht, trainiere ich die Mädels weiter. Und ich habe jetzt auch nicht den Eindruck, dass jemand die Mannschaft verlassen will.“

MTV Stuttgart: Carolin Hauber (12 Punkte), Stefanie Rathfelder (6), Lara Reckmann (8), Josipa Simic (11), Anna-Maria Stock (5), Julia Wultschner (15), Katrin Wultschner (6)

Damen 1 - MTV muss eine Rumpftruppe aufbieten

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Beim letzten Spiel in dieser Saison am Samstag wird eine Reihe von Spielerinnen ausfallen. Von Benjamin Bauer aus der Nord-Rundschau vom 10.4.15.

Die Basketballerinnen des MTV Stuttgart haben wahrlich eine bewegte Saison in der Regionalliga hinter sich. Das Team, das diese Saison erstmals unter der Regie des neuen Trainers Iakovos Peidis trainierte, schrammte letztlich knapp an der angepeilten Meisterschaft vorbei. Ein Déja Vu – mussten sich die Stuttgarterinnen doch auch schon vergangene Saison, damals noch unter Übungsleiter Zlatko Nikolic, ebenfalls kurz vor Saisonende den Aufstieg endgültig abschminken. Für das letzte Saisonspiel, bei dem der MTV am Samstag um 17.30 Uhr die auf Platz vier stehende KuSG Leimen empfängt, ist laut Coach Peidis trotz allem die Divise, dass die Spielerinnen noch einmal richtig Spaß haben und im Idealfall alle noch einmal zum Einsatz kommen. Von dieser Vorstellung musste sich der Übungsleiter allerdings bereits im Vorfeld verabschieden: „Wahrscheinlich laufen wir am Samstag mit fünf bis sieben Spielerinnen auf“, sagt er. Der Grund: viele sind verletzt, Peidis eingeschlossen. Der Trainer hat sich verhoben und plagt sich seitdem mit Rü- ckenproblemen herum. Die Vorzeichen könnten also besser sein fürs letzte Saisonspiel. „Ich bin mir nicht sicher, ob wir am Samstag so eine gute Figur machen werden“, gibt Peidis zu. Doch den zweiten Platz in der Tabelle kann dem MTV keiner mehr nehmen – und das wertet der Coach als Erfolg. Er will auch in der nächsten Saison wieder die Meisterschaft anpeilen und ist guter Dinge, dass es dann auch wirklich klappt. „Ich habe lange gebraucht, um mich auf die Mannschaft einzustellen. Aber jetzt kenne ich die Mädels und ich glaube, das Rennen um den ersten Platz wird nächstes Jahr leichter werden“, sagt er. Doch der Wille allein wird das wohl nicht richten – vor allem die Trainings müssten laut Peidis besser besucht sein, um wirklich um die Meisterschaft mitspielen zu können. „Das war diese Saison alles andere als optimal“, resümiert er. „Und es hat uns letztendlich den Aufstieg gekostet“, ist der Coach überzeugt. Sein Plan für die kommende Saison ist es, eine neue, wettbewerbsfähige Mannschaft zu formen – vielleicht auch mit Neuzugängen, beispielsweise aus der zweiten Mannschaft. Doch natürlich müssen zunächst einmal die mittlerweile etablierten Spielerinnen mitziehen. In dieser Hinsicht hat Peidis aber keine Sorgen. „Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft zumindest in dieser Konstellation zusammenbleiben wird“, sagt er. Beim Spiel am Samstag wird er unter anderem auf Martina Bulat, Janine Liebau oder Pia Callies verzichten müssen.

Das MTV-Ostercamp steht vor der Tür!

von MTV Basketball Redaktion

Damen 1 - Am Ende soll es noch einmal Spaß machen

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Trotz eines 68:44-Sieges gegen den TV Konstanz sagt das Damenteam des MTV der Meisterschaft ade. Von Benjamin Bauer aus der Nord-Rundschau vom 1.4.15.

Für die Regionalliga-Basketballerinnen des MTV Stuttgart ging es im vorletzten Spiel der Saison am Sonntag zum TV Konstanz an den Bodensee. Übungsleiter Iakovos Peidis hatte im Vorfeld von einer leichteren Partie gesprochen. Letztlich war der Coach gar nicht dabei, als seine Truppe am Bodensee einen 68:44-Sieg einfuhr. Doch er hatte ja ohnehin schon fast damit gerechnet, dass seine Truppe gegen die nun auf Rang zwölf stehenden Konstanzerinnen gewinnen würde. „Das war ein Pflichtsieg“, urteilte er entsprechend, nachdem der MTV seinen mittlerweile 19. Triumph feiern konnte. Dabei mussten die Stuttgarterinnen nicht nur auf ihren Trainer verzichten – insgesamt fuhren sie nur zu siebt nach Konstanz. Und auch spielerisch hatte der MTV anfangs Probleme, wie Sprecherin und Spielerin Carolin Hauber erzählte: „Eigentlich wollten wir von Anfang an Druck aufbauen, aber das ist uns zu Beginn nicht gelungen. Leider haben wir wieder einige Fehlpässe gemacht und unsere Chancen im Angriff nicht konsequent genutzt.“ So stand es nach zehn Minuten 10:8. Zu Beginn des zweiten Viertels dezimierte sich der Kader dann noch weiter: Martina Bulat knickte um und konnte nicht mehr weiterspielen, der MTV war nur noch zu sechst. Doch die Stuttgarterinnen waren mittlerweile warm und konzentrierter. „Im zweiten Viertel haben wir unsere Möglichkeiten genutzt“, sagte Carolin Hauber. „Wir haben in der Defensive zwischen Zonenund Mannverteidigung gewechselt, damit Konstanz im Angriff keinen Rhythmus findet.“ Das schien sich auszuzahlen – zur Halbzeit konnten die Gäste ihren Vorsprung auf 27:19 ausbauen. Nach der Pause kamen aber auch die Konstanzerinnen wieder besser ins Spiel und schafften es, den Rückstand auf den MTV ein ganzes Stück zu verkürzen. Mit 45:38 gingen die Mannschaften ins entscheidende Viertel, in dem die Gäste wieder deutlich die Oberhand gewannen und letztlich den Sieg mit 68:44 nach Hause fuhren. In der jetzigen Situation bedeutet das vor allem eins: „Wir sind definitiv Zweiter“, sagte Coach Peidis. Er glaubt nicht mehr daran, dass es noch zur Meisterschaft reicht, obwohl es dafür rein rechnerisch eine minimale Chance gäbe. „Aber dafür müsste PS Karlsruhe seine beiden verbleibenden Spiele verlieren und das ist einfach unrealistisch.“ Seine Truppe hat dieses Wochenende spielfrei und will dann nächsten Samstag beim letzten Saisonspiel in der Sporthalle West noch einmal eine gute Vorstellung abliefern. „Jede soll noch einmal spielen können und einfach Spaß haben“, sagte Iakovos Peidis.

MTV Stuttgart: Martina Bulat, Carolin Hauber (10 Punkte), Janine Liebau (8), Stefanie Rathfelder (7), Lara Reckmann (11), Josipa Simic (24), Katrin Wultschner (8).

Herren 1 - Aus und vorbei: Der MTV steigt ab

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Die Stuttgarter gewinnen zwar mit 81:73 gegen den USC Heidelberg. Doch die Schützenhilfe bleibt aus. Von Benjamin Bauer aus der Nord-Rundschau vom 30.3.15.

Es war ein folgenschweres Wochenende in der Basketball Regionalliga Südwest – vor allem für den MTV Stuttgart. Vor dem letzten Spieltag hatte die Truppe von Übungsleiter Damir Mandir noch eine winzig kleine Chance, sich in letzter Sekunde doch noch auf einen Nichtabstiegsplatz zu retten. Voraussetzung dafür waren allerdings zwei Dinge: Zum einen mussten die Stuttgarter in Heidelberg gewinnen, und zum anderen musste der ASC Theresianum Mainz zu Hause gegen den Tabellendritten wiha Panthers Schwenningen verlieren, um dem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt ungewollt Schützenhilfe zu leisten. Für Damir Mandir gab es nach der Partie gegen die Heidelberger zunächst Grund zur Freude: Die Stuttgarter konnten den USC mit 81:73 besiegen. Danach fuhr Mandir nach Mainz, um vom Match des ASC gegen die wiha Panthers Schwenningen live zu tickern. Und dabei musste er mit ansehen, wie auch die letzte Hoffnung der Stuttgarter auf den Klassenerhalt zerschlagen wurde. Mit 97:79 brachten die Mainzer den Panthers eine krachende Niederlage bei. Was auch an der doch sehr unterschiedlichen Banktiefe gelegen haben mag. „Schwenningen lief mit einer Rumpftruppe von sieben Leuten auf“, erinnerte sich Coach Mandir. Dem standen zwölf Spieler im Mainzer Kader gegenüber. Trotzdem will Damir Mandir den Sieg der Mainzer nicht kleinreden: „Das haben sie schon gut gemacht.“ Doch auch mit der Leistung, die seine Mannschaft in Heidelberg gezeigt hat, war Mandir zufrieden: „Wir haben eine starke Abschlussvorstellung abgeliefert.“ Co-Trainer Vanja Sikuljak pflichtete bei: „Wirklich jeder konnte noch einmal glänzen.“ Er war mit ein paar Spielern gerade im Auto auf dem Nachhauseweg, als ihn die Nachricht ereilte, dass die Mainzer Schwenningen geschlagen hatten. „Das hat den Jungs schon schwer zugesetzt“, erinnerte sich Sikuljak. „Wir haben den ganzen Nachhauseweg über kaum gesprochen.“ Trotzdem betont der Co-Trainer, wie gut der Zusammenhalt in der Mannschaft sei. „Die Jungs sind einfach top, das muss man mal sagen“, wusste er. „Da gibt es keine Anfeindungen oder Ähnliches. Und das ist in so einer Situation wie der aktuellen alles andere als selbstverständlich.“ Die „Situation“ – nämlich der nun sichere Abstieg des MTV Stuttgart – ist am Sonntag dann auch direkt Anlass für ein Sechs-Augen-Gespräch zwischen Teammanager Krešimir Mikša, Damir Mandir und Vanja Sikuljak. „Wir wollen die Saison analysieren und uns darüber unterhalten, wie es weitergehen könnte“, sagte Vanja Sikuljak. Mit konkreten Entscheidungen sei jedoch erst einmal nicht zu rechnen, wie Trainer Mandir ergänzte. „Jetzt lassen wir erst einmal ein paar Tage ins Land gehen“, sagte der Coach.

MTV Stuttgart: Lukas Elosge (6 Punkte), Max von Stackelberg (2), Ruben Dietze (14), Christian Gundlach (2), Alexander Komitakis, David Rotim (16), Lukas Müller (16), Erik Meier (7), Jay McAdams-Thornton (3), Marco Schlafke (15).