Herren 1 - Letztes Heimspiel in diesem Jahr

von MTV Basketball Redaktion

Die Basketballabteilung lädt alle recht herzlich zum letzten Heimspiel der Herren 1 in diesem Jahr ein! Sprungball ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Halle West. Gegner sind die ifm Baskets aus Konstanz. Die Herren möchten sich weiter von den Abstiegsrängen absetzen und hoffen, ihre Zuschauer mit einem Sieg schon mal frühzeitig beschenken zu können!

Kommt vorbei und unterstützt die Mannschaft!

HERREN 1 - Ende einer langen Durststrecke

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Nach zuletzt fünf Spielen ohne Sieg gewinnen die Stuttgarter gegen Heidelberg mit 82:75. Benjamin Bauer

Groß waren die Erwartungen vor dem Spiel der MTV-Herrenmannschaft gegen den USC Heidelberg am Sonntag. So hatte Trainer Damir Mandir im Vorfeld energisch eine neue Mentalität und mehr Kampfgeist eingefordert. 'Wir müssen aufhören zu jammern und uns mit Eventualitäten zu beschäftigen', so der Übungsleiter. Und in der Partie gegen die Heidelberger hat sein Team auch genau diese Kampfbereitschaft gezeigt. Nach drei Vierteln im Rückstand drehten die Stuttgarter den Spieß um und standen schließlich mit 82:75 als Sieger da. An der Seitenlinie erlebte das ein alter Bekannter mit: Vanja Sikuljak, einst selbst Coach des MTV. 'Ich habe Vanja gebeten, mich zu unterstützen, und er hat zugesagt', begründet Mandir. 'Sofern er kann, wird er bei den Spielen dabei sein.' Der Übungsleiter will Sikuljaks Einstieg, der zu einer Zeit kommt, in der der Ex-Meister MTV bereits letzte Saison strauchelte, als Statement pro Klassenerhalt verstanden wissen. Er solle deutlich machen, dass der Verein bereit ist, alles zu tun, um auch in der kommenden Saison in der 1. Regionalliga dabei zu sein. Der Sieg gegen Heidelberg war da ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung - und er hat den Stuttgartern einiges abverlangt, hinkten sie doch drei Viertel lang fast durchweg den Hausherren hinterher. 'In der ersten Halbzeit waren wir noch wie paralysiert', sagte Damir Mandir. Vor allem verpatzte Freiwürfe waren das Resultat. Nachdem Mandirs Truppe den ersten Spielabschnitt mit 15:21 verloren geben musste, besserte sich die Lage auch im zweiten Viertel nicht maßgeblich. 'Wir hatten Probleme mit unserer Defense und standen zu weit weg vom Gegner', resümierte der Coach. Die Folge: Heidelberg konnte allein in den zweiten zehn Minuten sechs Dreier im Netz der Gäste versenken. Beim Stand von 32:43 gab es in der Halbzeitpause dann die erste gemeinsame Ansprache von Mandir und Sikuljak - die direkt danach Wirkung zeigte. Endlich konnten die Stuttgarter dem USC ihr Spiel aufzwingen und nach Treffern von Marco Schlafke und Max von Stackelberg erstmals mit 53:51 in Führung gehen - wenn auch nur kurz. Denn nach dem dritten Viertel lag der MTV wieder mit 57:64 hinten. Und im entscheidenden Viertel waren gerade einmal drei Minuten vergangen, da waren die Gastgeber schon auf 60:71 davongezogen. 'Allerdings hatte Heidelberg danach durch unser aggressives Spiel relativ schnell Foul-Probleme, sodass wir viele Freiwürfe bekommen haben', sagte Trainer Mandir. Und ausgerechnet in der entscheidenden Phase bewiesen die Stuttgarter starke Nerven, versenkten 14 der 16 Würfe von der Linie und überrundeten die Heidelberger zum 82:75-Endstand. 'Durch unsere Nervenstärke und Erfahrung haben wir dieses Match gewonnen', fasste Mandir den Erfolg zusammen. Neben den Routiniers Marco Schlafke und Lukas Müller ist Mandir vor allem auf die Neuzugänge Max von Stackelberg und Lukas Oesterle stolz. 'Die haben ein tolles Spiel gemacht.'

MTV Stuttgart: Lukas Oesterle (4 Punkte), Lukas Elosge, Max von Stackelberg (8), Ruben Dietze, Christian Gundlach (2), Alexander Komitakis (4), David Rotim (19), Lukas Müller (18), Erik Meier, Jay McAdams-Thornton (4), Marco Schlafke (23).

Damen 1 - Die MTV-Damen bleiben auf Schlagdistanz zum Spitzenreiter

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Wenig Probleme hatten die Stuttgarterinnen bei ihrem 66:39-Sieg gegen ratiopharm akademie Ulm. Benjamin Bauer

Vor der Partie gegen die Mannschaft aus der Donaustadt hatte MTV-Trainer Iakovos Peidis noch zu bedenken gegeben: „Wir dürfen Ulm nicht unterschätzen. Sie wollen aus dem Tabellenkeller raus und haben eine dementsprechend große Motivation.“ Nach dem Spiel am Sonntagabend ist klar: So motiviert die Ulmerinnen auch waren, sie sind von Peidis’ Team regelrecht überrollt worden. „Ja, wir hatten eigentlich keine Probleme in Ulm“, so der Coach nach dem 66:39-Erfolg seiner Truppe. „Aber wir haben trotzdem nicht unser bestes Spiel gezeigt.“ Der Grund: Nach allerlei Ausfällen trat Peidis nur mit sieben Spielerinnen an. „Sechseinhalb“, korrigierte der Trainer mit einem Augenzwinkern. „Janine Liebau war zwar dabei, aber ordentlich erkältet. Sie konnte auch nicht lange spielen.“ Zudem galt es, die Ausfälle der Leistungsträgerinnen Julia und Katrin Wultschner zu kompensieren. Mit einem derartig geschrumpften Kader angereist, brauchten die Stuttgarterinnen also erst einmal ein bisschen Zeit, um sich zu akklimatisieren. „Wir haben nicht gleich ins Spiel gefunden und am Anfang einige leichte Punkte liegen lassen, weil wir unsere Würfe nicht getroffen haben“, sagte Centerin und Sprecherin Carolin Hauber.  

Mit 17:9 ging jedoch das erste Viertel bereits deutlich an den MTV Stuttgart. In Periode Nummer zwei konnte die Mannschaft von Iakovos Peidis den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen, sodass die Stuttgarter angesichts  der komfortablen Führung von 38:17 ganz entspannt in die Pause gehen konnten.  Zurück aus den Kabinen setzte sich der Trend fort: Zu Beginn des entscheidenden Viertels lagen die Gäste mit 52:26 vorne. In der Schlussphase machte Peidis’ Mannschaft noch einmal 14 Punkte und sicherte sich schließlich den nie gefährdeten 66:39-Sieg. „Gegen Ende haben wir noch mal besser verteidigt und Ulm so zu Ballverlusten gezwungen“, sagte Carolin Hauber zur guten Endphase, in der sich die Stuttgarterinnen trotz ihres klaren Vorsprungs nicht auf die faule Haut legten.  

Der MTV Stuttgart klettert damit einen Rang auf Platz zwei der Tabelle und hat PS Karlsruhe überholt. Somit ist das erste Etappenziel, das Trainer Peidis vor der Winterpause gesetzt hatte, erreicht. Nun heißt es, am kommenden Wochenende in Möhringen die zweite Hälfte zu erfüllen. „Aber das wird nicht so einfach werden“, gibt Peidis zu bedenken. Schließlich sehe es nicht so aus, als würde sich das Problem des dezimierten Kaders so schnell lösen. Einige Spielerinnen hätten sich krankheitsbedingt bereits für die nächsten Trainings abgemeldet. Zudem hätten viele Teams in der kleinen und dunklen Halle der Spvgg Möhringen 1887 Probleme. Centerin Carolin Hauber ist trotzdem optimistisch. „Wir wollen auf jeden Fall an Tabellenführer Keltern dran bleiben und uns für die Rückrunde bestmöglich platzieren“, sagte sie.

MTV Stuttgart: Martina Bulat (11 Punkte), Pia Callies (15), Carolin Hauber (6), Janine Liebau (8), Stefanie Rathfelder (8), Josipa Simic (10), Anna-Maria Stock (8). 

Damen 1 - Der Rest des Jahresplans: Zwei Pflichtsiege

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Die Stuttgarterinnen treten gegen den Tabellenletzten Ulm an. Benjamin Bauer

Zwei Partien noch, dann endet für die Teams in der Regionalliga Südwest der Damen die Hinrunde. Für den MTV Stuttgart bedeutet das zwei Auswärtsspiele, einmal gegen ratiopharm akademie Ulm am Sonntag und gegen die Spvgg Möhringen 1887 den Samstag darauf. Beides lösbare Aufgaben für die Mannschaft von Iakovos Peidis, die in einem fulminanten Basketball-Krimi am vergangenen Wochenende den Tabellenzweiten PS Karlsruhe mit 79:78 bezwang und damit bewies, dass mit ihnen im Kampf um die Meisterschaft mehr als zu rechnen ist. „Alles ist okay, wenn wir jetzt auch diese zwei Spiele noch gewinnen“, sagt Coach Peidis mit Blick auf die verbleibenden zwei Partien im Jahr 2014. In der vergangenen Saison musste ratiopharm akademie Ulm – damals noch DJK/SB Ulm – um den Klassenerhalt kämpfen, konnte sich aber letztlich in der Regionalliga halten. Beide Partien gegen den MTV Stuttgart verloren die Spielerinnen allerdings mehr als deutlich – die Stuttgarterinnen schlugen sie auswärts mit 67:37 und zu Hause sogar mit 71:31. Trotzdem will Übungsleiter Peidis nicht, dass seine Spielerinnen den Gegner unterschätzen. „Das ist derzeit meine Aufgabe, die Mädels zu motivieren und zu verhindern, dass sie das Spiel auf die leichte Schulter nehmen. Ich habe schon viele bessere Mannschaften gegen schwächere verlieren sehen, weil sie den Gegner unterschätzt hatten“, mahnt Peidis. Immerhin hätten die Ulmer keinen geringeren Druck als der MTV. Denn die Stuttgarterinnen wollen an der Spitze bleiben, die Ulmerinnen von den Abstiegsrängen weg. Trotzdem sei ein Sieg gegen das Tabellenschlusslicht Pflicht: „Wir können uns nicht leisten, gegen sie zu verlieren“, so Peidis. Auf Katrin Wultschner und Barbara von Stackelberg muss der Übungsleiter am Sonntag verletzungsbedingt verzichten.

HERREN 1 - Die Talfahrt des MTV geht ungebremst weiter

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Die Stuttgarter unterliegen in Gießen mit 59:63 und rutschen auf den vorletzten Tabellenplatz. Benjamin Bauer

Bereits vor der Regionalligapartie gegen die VfB Gießen Pointers am Sonntag fand MTV-Trainer Damir Mandir deutliche Worte für die prekäre Lage, in der er und sein Team derzeit stecken: 'Da brauchen wir gar nichts beschönigen, wir stecken mitten drin im Abstiegskampf', sagte der Übungsleiter. Trotz allem zeigte sich der Coach zuversichtlich, sagte, man habe sich 'noch nicht aufgegeben'. Was besonders bitter ist: Die Stuttgarter waren in Gießen bis zuletzt im Spiel und kurz davor, den Pointers ihre Serie aus zuletzt zwei Heimsiegen in Folge zu verhageln. Am Ende konnten sich jedoch die Mittelhessen freuen - sie haben nun die vergangenen drei Heimspiele gewonnen und konnten Mandirs Mannschaft in der Tabelle überholen. Dabei waren die Stuttgarter insgesamt gut in das Match gestartet. Bereits nach rund vier Minuten konnten sie durch einen Treffer von Marco Schlafke mit 7:5 in Führung gehen und den Vorsprung bis zum Ende des ersten Viertels auf 18:11 ausbauen. In Periode Nummer zwei drehten die Gäste weiter auf und machten mit 23 Punkten fast doppelt so viele wie die Hausherren. Mit 41:23 gingen die Mannschaften in die Pause. 'In der ersten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt, da war Spannung drin und Energie', bilanziert Coach Mandir. Das sollte sich allerdings in der zweiten Spielhälfte ändern. Zunächst wirkte die Partie auf beiden Seiten zerfahren, ganze drei Minuten vergingen, ohne dass eine der beiden Mannschaften einen Punkt machen konnte. Dann allerdings nutzten die Pointers die Starre der Stuttgarter aus und arbeiteten sich bis zum Ende des Viertels auf 50:43 heran. 'Ich habe meine Mannschaft nicht mehr wiedererkannt', sagt Damir Mandir. 'Wir waren eigentlich gar nicht mehr auf dem Platz, haben viel zu viele leichte Fehler gemacht und zu viele Turnover kassiert', so der Übungsleiter. Die Gießener witterten Morgenluft, gaben Gas und überholten die Gäste schließlich. Beim Stand von 59:61 fünf Sekunden vor Schluss war es dann vorbei: Max von Stackelberg foulte Sebastian Rotaru, der seine beiden Freiwürfe zum 59:63-Endstand verwandelte. Auf der Suche nach einer Erklärung für den zurückliegenden Negativlauf der Stuttgarter liegen Damir Mandir und der sportliche Leiter Kresimir Miksa auf einer Linie: Man brauche schon die ganze Saison über einen überragenden Mann am Brett, der Rebounds und Punkte holt. Nach dem Weggang von Markus Bretz habe man auf Semir Gudzevic gesetzt - was sich letztlich alles andere als bezahlt machte. 'Jetzt ist eben die Frage, ob man bereit ist, wirklich alles zu tun, um die Mannschaft zu retten und damit wir da unten rauskommen', sagt Kresimir Miksa mit Hinblick auf die Option, abermals einen neuen Spieler zu verpflichten. Innerhalb der Abteilung berate man derzeit darüber. Eines sei jedenfalls klar: 'Der MTV Stuttgart gehört nicht auf die Abstiegsränge', so Miksa. Nach der mittlerweile neunten Niederlage hängen die Fahnen im Stuttgarter Team sprichwörtlich auf Halbmast. 

MTV Stuttgart: Max von Stackelberg (4 Punkte), Rafail Kaltzidis, Christian Gundlach, Alexander Komitakis, David Rotim (19), Lukas Müller (11), Erik Meier (3), James McAdams-Thornton (9), Marco Schlafke (13).

Damen 1 - Über die volle Distanz gegangen und voll überzeugt

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Die Stuttgarterinnen entscheiden das Spitzenspiel gegen PS Karlsruhe mit 79:78 für sich. Benjamin Bauer

Ein wahrhaft außergewöhnliches Match haben die Zuschauer am Samstag in der Sporthalle des Friedrich-Eugen-Gymnasiums erlebt – „Das war nichts für Leute mit schwachen Nerven“, sagt MTV-Damen-Trainer Iakovos Peidis. Es war alles drin: ein zweistelliger Rückstand, eine Aufholjagd, zwei Verlängerungen und eine spannende Schlussphase. „Das war ein sehr wichtiger Sieg“, zog Peidis nach dem 79:78-Sieg   Bilanz.

Dabei sah es am Anfang nicht so gut aus für die Hausherren. „Wir haben zunächst gar nicht ins Spiel gefunden“, sagte MTV-Centerin und Sprecherin Carolin Hauber. „In der Offensive lief es überhaupt nicht.“ Und das konnte man auch am Viertelstand ablesen: Gerade einmal neun Punkte schlugen da auf Seiten der Stuttgarter zu Buche, während PS Karlsruhe doppelt so viele auf dem Konto hatte. Trotz eines kurzzeitig zweistelligen Rückstandes in den ersten zehn Minuten war Peidis allerdings nicht weiter  beunruhigt. „Ich habe von Anfang an gewusst, dass wir noch ins Spiel kommen“, so der Übungsleiter. 

Und so lief es dann in der zweiten Periode auch deutlich besser – „wir haben im Angriff viel besser gespielt“, sagte Carolin Hauber. Unter anderem Pia Callies machte wichtige Punkte, so dass die Stuttgarterinnen die Gäste überholen  und mit einem 37:30-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen konnten. Im dritten Viertel konnte der MTV seinen Vorsprung dann verteidigen und ging mit 50:41 ins vermeintlich entscheidende Viertel. Und dann wurde es plötzlich wieder eng: Die Hausherren brachen ein und gaben ihren Vorsprung her, PS Karlsruhe kam wieder heran. Kurz vor Schluss mussten die Stuttgarterinnen sogar noch einmal aufdrehen, um sich mit einem Treffer zum 63:63 in die Verlängerung zu retten.  

In dieser ging es dann hin und her, nie trennten die Mannschaften mehr als drei Punkte. Und kurz vor Ablauf der ersten Overtime kam dann der Schockmoment für die Hausherren: Gerade noch so konnte Josipa Simic da verhindern, dass die Gäste mit einem Korbleger die Partie für sich entschieden – es ging in die zweite Verlängerung. „Das war schon verrückt“, sagte MTV-Coach Peidis, dem die Spannung ins Gesicht geschrieben stand. Wieder schenkten sich die Teams nichts, keiner  konnte sich deutlich absetzen – doch die  Gastgeber behielten einen kühlen Kopf und konnten die Karlsruherinnen kurz vor Schluss mit 79:78 überholen. Ein letzter Angriff der Gäste in den letzten fünf Sekunden blieb erfolglos.  

„Wir sind sehr stolz, dass wir uns nach dem ersten Viertel wieder rangekämpft haben und die Köpfe nicht haben hängen lassen“, sagte Carolin Hauber. Und auch Trainer Peidis war voll des Lobes: „Dieser Sieg gehört den Mädels“, sagte er. „Sie haben wirklich super gespielt und sind bis zum Schluss konzentriert geblieben.“

MTV Stuttgart: Martina Bulat, Pia Callies (20 Punkte), Carolin Hauber (5), Stefanie Rathfelder, Lara Reckmann (6), Josipa Simic (8), Anna-Maria Stock (8), Barbara von Stackelberg (3), Julia Wultschner (13), Katrin Wultschner (16).

Damen 1 - Spitzenspiel für den Seelenfrieden

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Am Samstag empfangen die Stuttgarterinnen den Tabellenzweiten PS Karlsruhe. Benjamin Bauer

Neun Spiele, sieben Siege – die Bilanz der Damenmannschaft des MTV Stuttgart in der Regionalliga Südwest kann sich sehen lassen. Auch wenn der Erfolg vergangene Woche laut Trainer Iakovos Peidis eher unter die Kategorie „Annehmen und Abhaken“ fiel. „Das einzige, was im Endeffekt zählt, sind die Punkte“, fasste der Coach den 53:46-Sieg gegen die SG Heidelberg-Kirchheim zusammen. Auch kommenden Samstag (19 Uhr, Sporthalle des Friedrich-Eugen-Gymnasiums) dürfte die spielerische Qualität dem Trainer egal sein, wenn nur am Ende Saisonsieg Nummer zehn  gegen den Tabellenzweiten PS Karlsruhe zu Buche schlagen würde –  und damit der Anschluss zur Spitze aufrecht erhalten bliebe. Allerdings würde es die Nerven schonen, wenn es gelänge, den Sack schon früher zuzumachen als wie zuletzt  gegen die Sportgemeinschaft aus der Universitätsstadt, die bis zum Ende des dritten Viertels mit den MTV-Damen gleichauf unterwegs waren. Dass mit den Karlsruherinnen am Samstag ein echtes Schwergewicht in die Landeshauptstadt kommt, kann man der Tabelle ablesen. Das Team von Trainer Jan Gipperich kann genauso viele Punkte vorweisen wie Tabellenführer Keltern und hat bisher nur ein einziges Spiel verloren, nämlich  gegen Keltern, mit 76:82. MTV-Coach Peidis sieht der Partie trotzdem optimistisch entgegen. „Ich denke, wir haben bis jetzt bewiesen, dass wir jeden schlagen können“, so Peidis zuversichtlich. Der Übungsleiter hat bereits die Rückrunde ins Visier genommen und sieht da vor allem eines: jede Menge Chancen, wieder an die Spitze zu kommen. „Keltern hat in der Hinrunde alle schweren Gegner zu Hause gehabt“, gibt Peidis zu bedenken. In der Rückrunde sehe das anders aus. Der Trainer  spekuliert jedenfalls darauf, dass sich das Blatt dann zugunsten des MTV wenden wird. Ein Sieg gegen PSK würde die Stuttgarterinnen auf Platz zwei klettern lassen und Peidis und dem Team vor der Winterpause vor allem eines verschaffen: „Seelenfrieden sozusagen“, sagt der Coach und lacht.