HERREN 1 - Auf der Suche nach der Konstanz

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Die MTV-Herren wollen am Samstag beim SV 03 Tübingen ihre schwankenden Leistungen stabilisieren. Benjamin Bauer

Am sechsten Spieltag der Regionalligasaison reisen die Basketballer des MTV Stuttgart am Samstag zum Tabellenfünften SV 03 Tübingen. 'Mit ihren kleinen und schnellen Spielern sind die Tübinger eine unangenehme Mannschaft', sagt MTV-Coach Damir Mandir über den kommenden Gegner. Mit Rouven Hänig bringt der Sportverein zudem einen sehr guten Werfer an den Start, der mit 103 Punkten (im Schnitt 17,2 pro Spiel) auf Platz fünf der Bestenliste steht. Unter anderem Hänig gelte es am Samstag zu limitieren, wie Mandir sagt. Doch der Übungsleiter will sich eigentlich gar nicht so sehr mit dem Gegner beschäftigen - er will, dass die Mannschaft den Fokus nach innen richtet und sich auf ihre Stärken besinnt. Dazu habe ihm vor allem die erste Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen den momentanen Vierten Elchingen Anlass gegeben. 'Das hat mich natürlich schon beschäftigt', sagt Mandir. Dabei ist der Coach gar nicht einmal darüber enttäuscht, dass der Sieger am Ende nicht MTV Stuttgart hieß. Es geht ihm eher darum, wie sein Team verloren hat. 'Elchingen ist schon eine sehr gute Mannschaft, keine Frage', räumt Mandir ein. 'Aber wir haben einfach viel zu viele einfache Punkte bekommen, und das darf nicht passieren.' Dabei meint er, mittlerweile ein Muster im Stuttgarter Spiel erkennen zu können. 'Vor allem nach der Pause kommen wir immer etwas schwerfällig wieder in die Partie, da fehlt die Konzentration und die Energie', sagt er. Auch über die gesamte Spielzeit verteilt gebe es immer wieder Phasen, in denen die Mannschaft mit dem Kopf nicht ganz dabei sei, so der Coach. 'Das ist eine mentale Sache', sagt er. Dementsprechend hat er nach der Niederlage am Samstag seiner Truppe am Montag trainingsfrei gegeben - 'zum Durchschnaufen', wie er sagt. Und auch er hat sich Gedanken darüber gemacht, was man verbessern könne. Für eine erste Bilanz einige Wochen vor der Winterpause sei es zwar noch zu früh, trotzdem habe er die letzten Spiele für sich noch einmal Revue passieren lassen. 'Natürlich bin ich nicht zufrieden damit, wie es bisher gelaufen ist', so Mandir mit Blick auf die derzeitige Tabellensituation. Sein Ziel war, dass sich die Stuttgarter im oberen Mittelfeld etablieren, momentan stehen sie allerdings auf Platz neun. 'Was aber nach nur sechs Spieltagen noch kein Grund ist, den Kopf in den Sand zu stecken', findet er. Vielmehr schmerzt es ihn, dass sein Team noch nicht sein volles Potenzial entfalte. 'Ich weiß einfach, dass wir mehr können. Und ehrlich gesagt, erwarte ich auch mehr von den Jungs.' Das Schwabenderby in der Tübinger Uhlandhalle soll seine Mannschaft nutzen, um die eigene Leistung zu stabilisieren. Noch besser, wenn ein Sieg herausspringt.

Herren 1 - Den Stuttgartern fehlt die Durchschlagskraft

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Mit einem 76:89 gegen Elchingen haben die MTV-Herren die erste Heimniederlage der Saison erlitten. Benjamin Bauer

MTV-Trainer Damir Mandir hatte bereits vor der Partie gegen die ScanPlus Baskets Elchingen in der Regionalliga Süd gewarnt: „Gegen so eine physisch starke Mannschaft zu spielen, das wird eine Aufgabe.“ Und nach dem 76:89-Ergebnis ist klar, dass die Stuttgarter diese Aufgabe nicht bewältigt haben. „Sehr schade ist das“, sagte Coach Mandir nach der ersten Niederlage seines Teams in der eigenen Halle. „Aber es hat uns einfach enorm viel Kraft gekostet, denen das ganze Spiel über nachzulaufen.“ Und in der Tat – bereits zu Beginn der Partie wurde die Stärke der Elchinger Baskets offenbar, auch wenn die Mannschaften sich noch etwas beschnupperten. Nach guten Aktionen von unter anderem Semir Gudzevic stand es nach rund fünf Minuten noch 10:8, als ausgerechnet der ehemalige Stuttgarter Markus Bretz mit einem Dreier die Gäste in Führung brachte. Es dauerte nicht lange, bis die Elchinger diese auf 11:18 ausgebaut hatten. Nach zehn Minuten stand es 21:23. Auch in der zweiten Periode begegneten sich die Teams noch auf Augenhöhe, der Halbzeitstand: 38:41. Doch im dritten Viertel kamen die Hausherren zunehmend aus dem Tritt, hatten Probleme mit der sehr engen Verteidigung der Elchinger und ermöglichten den Gästen so, das Zepter vollends an sich zu reißen. Mit 56:63 gingen die Stuttgarter in das entscheidende Viertel. Die Gastgeber kämpften weiter, doch immer weniger Aktionen waren von Erfolg gekrönt. Nach wenigen Minuten im vierten Viertel hatten sich die Baskets einen komfortablen 56:69-Vorsprung gesichert. Damit war die Niederlage der Gastgeber eigentlich schon besiegelt. „Den Rückstand haben wir einfach nicht mehr aufholen können“, so MTV- Coach Mandir. Beinahe jedes Mal, wenn sich seine Mannschaft wieder einen wichtigen Punkt herausgespielt hatte und die sprichwörtliche Morgenluft schnupperte, reagierten die Elchinger mit einem schnellen Konter und punkteten ihrerseits. Wichtig waren in solchen Situationen unter anderem die sicher verwandelten Freiwürfe von Marco Schlafke, der im Allgemeinen die Rolle des Topscorers von David Rotim übernahm. Doch der Vorsprung der Baskets wurde nicht kleiner und bis zum Schluss fehlte den Stuttgartern das Rezept, die bestens stehende Defensive der Gäste zu knacken. Schließlich musste sich Damirs Truppe mit 76:89 geschlagen geben. Der Übungsleiter zog ein nüchternes Fazit: „Man muss auch mal die Klasse des Gegners anerkennen“, sagte er. Was Mandir aber ins Training dringend aufarbeiten muss, ist ein altbekannter Punkt. „Wir haben in der Offensive wieder manche einfache Punkte nicht gemacht, das müssen wir ändern.“

MTV Stuttgart Lukas Oesterle, Lukas Elosge, David Michalczyk (14 Punkte), Ruben Dietze (9), Christian Gundlach (11), Alexander Komitakis, David Rotim (4), Semir Gudzevic (5), Lukas Müller (2), Erik Meier (2), Max von Stackelberg (2), Marco Schlafke (27).

Damen 1 - MTV baut die Serie auf fünf Siege aus

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Die Stuttgarterinnen gewinnen die Regionalligapartie bei der KuSG Leimen mit 64:50 und bleiben Erster. Benjamin Bauer

Das Auswärtsspiel gegen die KuSG Leimen am Samstagabend war für die Stuttgarter Basketballerinnen in mehrfacher Hinsicht wichtig, wie Coach Iakovos Peidis im Vorfeld betonte: „Wenn wir gegen Leimen gewinnen, haben wir bis zu unserem spielfreien Wochenende eine gute Serie hingelegt“, sagte er. Und das ist dem Team gelungen: Mit 64:50 brachte es der KuSG ihre erste Heimniederlage bei. Dabei hatte sich Peidis’ Vorahnung, dass das Spiel seine Truppe durchaus fordern würde, bewahrheitet. „Es war ein schwieriges Spiel“, so der Coach. Im ersten Viertel gegen den Zweitligaabsteiger, der bis dato nur ein Spiel verloren hatte, war die Partie noch ausgeglichen, wie Kapitänin Lara Reckmann erzählt. „In der Verteidigung haben wir da leider noch leichte Punkte für Leimen zugelassen.“ Auch einige Rebounds hat Peidis’ Truppe nicht geholt und so die Hausherrinnen zu zweiten und dritten Chancen kommen lassen. Nach zehn Minuten stand es 16:16. Die „Young Guns“ genannten Leimenerinnen hielten auch in der zweiten Periode gut mit, während die Stuttgarterinnen in der Offensive ein paar Chancen trotz guten Zusammenspiels liegen ließen. „Da hätten wir schon die Möglichkeit gehabt, uns abzusetzen“, so Reckmann. „Aber die haben wir leider nicht genutzt.“ Zur Halbzeit stand es 32:29. Im dritten Viertel drehte der MTV noch einmal richtig auf. „Wir haben viele Steals geholt und eine super Defensive gespielt“, so Kapitänin Reckmann. Mit einem komfortablen 50:30-Vorsprung brach für die Stuttgarter das entscheidende Viertel an. Die Leimenerinnen konnten letztendlich den Rückstand noch verkürzen, doch mit 64:50 ging der Sieg klar nach Stuttgart. Lara Reckmann zog ein positives Fazit: „Wir haben super zusammengespielt und bis zum Schluss als Mannschaft gekämpft“, sagte sie. Und auch Trainer Peidis war zufrieden. „Ich möchte keinen im Besonderen herausheben, alle haben heute eine tolle Leistung gezeigt“, so der Coach. Mit fünf Siegen in Folge stehen die Stuttgarter nach wie vor auf Platz eins der Tabelle – und können jetzt beruhigt in die spielfreie Woche gehen, wie Iakovos Peidis erzählt. „In der Zeit können sich die Spielerinnen, die noch ein wenig kränkeln, auskurieren und in zwei Wochen sind dann hoffentlich alle wieder richtig fit.“ Was man auch sein müsse – schließlich stünden nun ein paar wirklich schwierige Spiele an. Am Samstag, den 8. November, empfangen die Stuttgarter den Tabellenvierten TG Sandhausen in der Sporthalle West.

MTV Stuttgart: Martina Bulat (3 Punkte), Pia Callies (2), Stefanie Rathfelder, Lara Reck- mann (3), Josipa Simic (19), Anna-Maria Stock (11), Barbara von Stackelberg (8), Julia Wultschner (14), Katrin Wultschner (4), Sirin Zengin.

Damen 1 - Mit geschwächtem Kader gegen die jungen Wilden

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Die Stuttgarterinnen fahren am Wochenende nach Leimen. Benjamin Bauer

Für die Mannschaft von Trainer Iakovos Peidis steht am Wochenende erneut ein Auswärtsspiel an. Am Samstagabend tritt Peidis' Truppe in Leimen an. Eine Partie, die der Trainer nicht auf die leichte Schulter nehmen will: „Ich glaube, in dem Match gegen Leimen werden wir definitiv gefordert werden“, so Peidis. Spielerin Carolin Hauber kann sich noch gut an die vergangene Regionalligasaison erinnern. Damals war Leimen als Zweitligaabsteiger bereits eines der Top-Teams. Und auch dieses Jahr seien sie als starkes Team einzuschätzen, so Hauber. „Immerhin haben sie bisher nur ein Spiel verloren“, so die Centerin. Und diese eine Niederlage fuhren die Leimener auch nicht gegen irgendein Team aus dem Klassement ein, sondern gegen die zweite Mannschaft des Zweitligisten Grüner Stern Keltern, den derzeitigen Verfolger der Stuttgarter.Mit Beginn der Saison 2014/2015 war der KuSG-Trainer Matthias Stein nach rund acht Jahren in der Jugendförderung zum Damenteam zurückgekommen, hatte eine neue, junge Mannschaft zusammengestellt – das passte der Spitzname „Young Guns“ des Teams, was übersetzt so viel bedeutet wie „junge Wilde“. Zu Hause sind sie bisher ungeschlagen – das letzte Heimspiel, gegen den TV Konstanz, haben sie mit 30 Punkten Vorsprung gewonnen – und dürften dementsprechend motiviert und selbstbewusst in die Partie gegen den MTV gehen. Doch Coach Peidis will sich nicht verrückt machen: „Ich denke, das wird uns nicht davon abhalten, guten Basketball zu spielen“, sagt er. Was dem Übungsleiter eher Sorgen bereitet, ist der Fakt, dass er in Leimen nicht mit dem kompletten Kader an den Start gehen wird. Andrea Bullova und Janine Liebau fallen sicher aus, ob Carolin Hauber und Barbara von Stackelberg mit von der Partie sein werden, ist noch unklar. Dazu kommt, dass es ein Auswärtsspiel ist und die Stuttgarter auf Unterstützung durch Fans und Zuschauer weitestgehend verzichten müssen.

Herren 1 - Ein Wiedersehen mit dem verlorenen Sohn

von MTV Basketball Redaktion

Für Damir Mandirs Team geht es am Samstag gegen Elchingen - das neue Team von Markus Bretz. Benjamin Bauer

Einst Stuttgarter jetzt Elchingen. Markus Bretz kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Es sind immer ganz spezielle Paarungen, bei denen sich Spieler und ehemalige Teamkameraden gegenüberstehen. Zu solch einem Match in der Regionalliga Süd wird es am Samstagabend in der Sporthalle West kommen. Der MTV Stuttgart empfängt um 19.30 Uhr die ScanPlus Baskets Elchingen, den neuen Club des Ex-Stuttgarters Markus Bretz. 'Es wäre mir natürlich lieber, wenn Markus im MTV-Trikot auflaufen würde, aber da kann man wohl nichts machen', sagt Übungsleiter Damir Mandir - ein Scherz, der auch einen ernsteren Kern in sich trägt. So könnte Mandir gegen die physisch starken und großen Elchinger in der Tat einen zusätzlichen Defensivmann wie Bretz gut gebrauchen. 'Das wird eine richtige Aufgabe', sagt der Coach mit Blick auf das Spiel. Immerhin: Mandir kann zum ersten Mal seit Wochen mit einem kompletten Kader antreten. 'Zumindest haben alle für Samstag zugesagt', so der Trainer. Auch Alexander Komitakis, der vergangene Woche im Match gegen den TSV Crailsheim II so schmerzlich vermisst wurde, ist wieder fit. Die Regionalliga-Neulinge ScanPlus Baskets Elchingen, vormals SV Oberelchingen, stehen bisher gut da, haben sie bisher doch nur eine Niederlage einstecken müssen. Gegen die drittplatzierten wiha Panthers Schwenningen haben sie mit 59:60 verloren. Nach vier Spieltagen rangieren die Elchinger auf Platz vier und können mit acht Zählern doppelt so viele Punkte vorweisen wie der MTV. Besonders deutlich schlugen sie die SG Heidelberg-Kirchheim, die sie mit 103:64 nach Hause schickten. Mit einem dementsprechenden Selbstvertrauen dürften die Aufsteiger in die Landeshauptstadt kommen. Auf Seiten des MTV hat man sich im Training auf die Defensivarbeit konzentriert. Dass es dort noch Verbesserungsbedarf gibt, war bei der Niederlage in Crailsheim deutlich zu sehen. Doch der MTV-Coach ist guter Dinge, dass es gegen Elchingen besser laufen wird. 'Wir haben diese Woche gut trainiert und sind motiviert', sagt Mandir.

Damen 1- MTV-Damen entscheiden Nervenschlacht für sich

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Gegen den USC Heidelberg II wird der Tabellenführer aus Stuttgart richtig gefordert, siegt aber mit 58:57. Benjamin Bauer

Für die Mannschaft von Iakovos Peidis ist die Regionalligasaison bisher ein voller Erfolg: Vier Spiele, vier Siege und seit vergangenem Wochenende die Tabellenführung. Diesen Samstag haben die Stuttgarterinnen ihre Siegesserie ausgebaut – wenn auch um Haaresbreite. „Das war gestern wirklich eine Nervenschlacht“, sagt Centerin Carolin Hauber nach dem 58:57 gegen den USC Heidelberg. Vor der Partie hatte Peidis erneut die spielerische Stärke seines Teams gelobt. „Wenn wir gut spielen, haben wir in der Liga nichts zu befürchten“, sagte er. Zwar kam gegen Heidelberg am Ende ein knapper Sieg heraus, doch Peidis ist mit den Leistungen seiner Truppe sehr zufrieden: „Heidelberg war ein unerwartet starker Gegner. Ich bin stolz darauf, dass wir gewonnen haben.“ Dabei lief es nicht von Anfang an gut. Beide Teams liefen fast vollständig auf, bei den Stuttgartern galt es, den Ausfall von Andrea Bullova zu kompensieren. Direkt von Anfang an war das Spiel intensiv, die Gäste brauchten allerdings etwas, um in die Partie zu finden. Vor allem in der Defensive lief es anfangs nicht rund, so dass der MTV zum Ende des ersten Viertels mit 12:14 knapp in Rückstand geraten war. Das war Peidis’ Truppe von den bisherigen Matches anders gewohnt – meist führten sie nach zehn Minuten bereits deutlich. „Wir haben am Anfang in der Defense geschlampt und auch unsere Wurfquote war nicht besonders gut“, sagt Carolin Hauber. In Periode Nummer zwei setzte sich dieser Trend zum Unmut des Coaches Iakovos Peidis fort, so dass der USC zeitweise 13 Punkte vorne lag. Zur Halbzeit stand es 28:36. Nach der Pause griffen die Rädchen in der Stuttgarter Verteidigung dann besser ineinander. „Da sind wir wieder ins Spiel gekommen und konnten kontinuierlich den Rückstand verringern“, sagt Centerin Hauber. Vor allem habe das Team eine super Mannschaftsleistung gezeigt. Unter anderem wegen einer schlechten Freiwurfquote konnten die Stuttgarterinnen den USC allerdings nicht überholen. „Das hat das Spiel unnötig spannend gemacht“, so Carolin Hauber. Zu Beginn der entscheidenden Periode zeigte die Punktetafel 41:47. War es bisher noch nicht nervenaufreibend genug, sollte sich das im letzten Viertel noch steigern. Beim Stand von 58:56 kurz rund 13 Sekunden vor Schluss waren sich die Schiedsrichter plötzlich nicht mehr sicher, ob man bei Heidelberg nicht einen Punkt vergessen hatte – und änderten den Stand zu 58:57, der USC hatte den Ball. Beim letzten Angriff der Hausherrinnen dürfte nicht nur Coach Peidis dann den Atem angehalten haben: Der letzte Ball der Partie flog Richtung Korb, tanzte auf dem Ring – und fiel zu Boden. „Das alles vergessen wir jetzt ganz schnell“, sagte Coach Peidis zum Chaos am Anschreibtisch und der daraus resultierenden Nervenschlacht.

MTV Stuttgart: Pia Callies (11 Punkte), Janine Liebau (14), Stefanie Rathfelder, Lara Reckmann (2), Josipa Simic (6), Anna-Maria Stock (1), Barbara von Stackelberg, Julia Wultschner (22), Katrin Wultschner (2).

Herren 1 - MTV geht die „Wahnsinns-Aufgabe“ motiviert und dezimiert an

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Die Herrenmannschaft der Stuttgarter tritt am Samstag auswärts gegen den TSV Crailsheim II an. Benjamin Bauer

Nach mittlerweile vier Spielen und vier Punkten in der Regionalliga Süd stehen die Basketballer des MTV Stuttgart auf Platz sechs in der Tabelle – im oberen Mittelfeld also. Genau das war die Devise, die Übungsleiter Damir Mandir zu Beginn der Saison ausgegeben hatte. Insbesondere der Sieg vergangenes Wochenende gegen den ASC Theresianum Mainz hat Mandirs Team nun neben der entsprechenden Platzierung im Klassement auch d$as nötige Selbstvertrauen gegeben. „Jetzt ist der Knoten geplatzt“, sagte der Trainer nach dem 98:81-Triumph in der eigenen Halle. Doch Mandir weiß, wie schnell sich das Blatt wieder wenden kann – vor allem, wenn der Gegner TSV Crailsheim II heißt. „Das wird ein schweres Spiel“, sagt auch Teammanager Krešimir Mikša, der sich noch gut an die Partie in der vergangenen Saison erinnern kann. Mikša hatte in der Vorrunde mit seinem Team in Crailsheim eine 61:69-Niederlage kassiert. Nach dem Trainerwechsel trotzte die Truppe unter der Führung von Iakovos Peidis in der Rückrunde den Crailsheimern zu Hause ein 68:61 ab. „Im Training hat sich vor diesem Match schon eine gewisse Spannung aufgebaut“, sagt der jetzige MTV-Trainer Damir Mandir mit Blick auf diese Historie. Und ein Fakt trägt dazu noch erheblich bei: Seit dieser Saison spielt die erste Mannschaft des TSV Crailsheim in der Bundesliga – weshalb unter Umständen am Samstag auch Spieler aus dem Kader der Ersten auflaufen könnten. „Es ist zwar eine Wahnsinns-Aufgabe“, räumt Coach Mandir ein. „Aber ich will trotzdem, dass wir locker an die Sache rangehen.“ Alexander Komitakis hat auch diese Woche wieder im Training aussetzen müssen und fällt auch am Samstag noch aus. Ob Marco Schlafke, der gegen Mainz ebenfalls nicht zum Einsatz kam, auflaufen wird, ist noch ungewiss.