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Sikuljak setzt auf die Verteidigung 21.01.20112
Basketball Der MTV Stuttgart freut sich auf das erste Heimspieldes Jahres. Der SV Tübingen II kommt als Favorit. Von Tom Bloch
Mit dem Sieg über KIT SC Karlsruhe holte sich der SV 03 Tübingen am vergangenen Wochenende den fünften Erfolg in Serie. Die Belohnung: Rang vier - so weit oben platziert befand sich die zweite Mannschaft des Bundesligisten noch nie in der 1. Regionalliga. Damit geht die Favoritenrolle für die Begegnung am Samstag in der Sporthalle West (19.30 Uhr) eindeutig an die Mannschaft aus der Hölderlinstadt. Grundlagen für den Erfolg des SV 03 ist sicherlich die Verpflichtung von Vildan "Willi" Mitku, dem 28-jährigen albanischen Nationalspieler, der im vergangenen Oktober zur Mannschaft stieß. So klappte sogar ein Sieg über den Tabellenführer HolidayCheck Baskets Konstanz, was dem MTV Stuttgart verwehrt war, und damit auch der seinerzeit mögliche Sprung an die Tabellenspitze. Doch diese recht erfolgreiche Phase der "Bad Boys" aus Stuttgart ist schon eine Weile her. Zuletzt hat das personell angeschlagene Team von Trainer Vanja Sikuljak zwei Niederlagen einstecken müssen. Aber die Freude über die Begegnung gegen Tübingen ist groß. "Wir können es kaum erwarten, wieder vor eigenem Publikum aufzutreten. Fünf Wochen sind seit dem letzten Heimspiel vergangen", sagt Vanja Sikuljak. Weiterhin gibt es gesundheitliche Probleme im Kader. Zwar wird der am vergangenen Wochenende schmerzlich vermisste Centerspieler Patrick Neudegger auflaufen können, doch US-Boy Randall Terry hatte erneut Pech. Ausgerechnet sein bereits lädierter Oberschenkel hat im Training wieder einen Schlag abbekommen und musste seitdem behandelt werden.
Dafür verteilt der Trainer nach der Trainingswoche Lob. "Dennis Schreiber hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen und auch Max von Stackelberg hat sehr gut trainiert. Ich habe bei ihm ein gutes Gefühl für Samstag." Der Tabellenachte Stuttgart empfängt also den Vierten Tübingen, die Favoritenrolle ist vergeben und doch sieht Sikuljak eine Chance. "Wir müssen unsere Aufgaben in der Verteidigung erfüllen", fordert der Coach von seiner Mannschaft. Aber das ist nicht alles. Neben dem korbgefährlichen Vildan Mitku muss auch der Tübinger Center Peter Klemm vom Korb weggehalten werden. Der 1,99-Meter-Mann spielte in der vergangenen Saison beim Pro-A-Ligisten Kirchheim Knights und hat nun in der Regionalliga einen beachtlichen Schnitt von 14,6 Punkten pro Spiel.
Unterm Korb ist ein Loch 16.01.20112
Der MTV-Trainer Vanja Sikuljak hat es zuvor geahnt, in Heidelberg wurde es Realität: Center Patrick Neudegger, der sich in dieser Saison als Fels in der Brandung unter dem Korb entwickelt hat, reisst eine riesige Lücke, wenn er fehlt. Mit 64:74 hat der MTV Stuttgart beim Aufsteiger USC Heidelberg II verloren. "Das ist bitter, weil so ein Spiel kann man schon auch gewinnen", bilanzierte Sikuljak. "Genauso wie am vergangenen Wochenende in Mainz." Die Statistik offenbart, dass bei den Heidelbergern vor allem die Center, also die großen Spieler unter dem Korb, gepunktet haben. Genau dort konnten die Stuttgarter quasi nur einen halben Mann aufbieten: Dennis Schreiber, der nach einer Schulterverletzung zum ersten Mal wieder eingesetzt wurde, aber eigentlich eher ein Flügelspieler ist. "Er hat seine Sache sehr gut gemacht, genauso wie Temi", lobte Sikuljak und meinte mit letzterem Temesghen Tecleyohanis, der phasenweise im Aufbau die Verantwortung übernehmen musste. Torsten Böhringer und Max von Stackelberg erwischten in Heidelberg keinen guten Tag. Auch Aleksandar Blesic-Cesnovar war durch drei Fouls früh belastet. "Wenn man nur acht Spieler zur Verfügung hat, müssen alle mental voll da sein. Wir hatten allerdings zweieinhalb Ausfälle und das kreide ich diesen an", schimpfte Sikuljak. Sieben Siege und sieben Niederlagen hat sein Team nun aufzuweisen und im Mittelfeld wird es eng. Von Platz fünf bis zehn liegen die einzelnen Mannschaft punktgleich beieinander - rein rechnerisch nur zwei weitere Niederlagen entfernt von den Abstiegsrängen. Das soll sich dringend ändern. Am kommenden Samstag, 20. Januar, findet das erste Heimspiel des Jahres in der Sporthalle West statt. Gast ist um 20 Uhr der SV Tübingen 03, einer der direkten Konkurrenten aus dem breiten Mittelfeld. Und dann kann Sikuljak, zumindest nach jetzt-igem Stand, wieder auf Center Patrick Neudegger zählen. tob
MTV Stuttgart: Temesghen Tecleyohanis, Torsten Böringer (4 Punkte), Randall Terry (14), Max von Stackelberg (1), Jonas Leidel (11), Aleksandar Blesic-Cesnovar (3), Dennis Schreiber (14), Marco Schlafke (17).
Das Herz in Heidelberg nicht verlieren 13.01.2012
Zum Saisonbeginn hatte der MTV Stuttgart den Aufsteiger USC Heidelberg II zu Gast. 61:77 prangte nach vier mal zehn Minuten Spielzeit auf der Anzeigetafel der Sporthalle West. Der Aufsteiger hatte dem erfahrenen Regionalligisten zum Ligaauftakt ein Bein gestellt. Da war die Stimmung von Trainer Vanja Sikuljak und Manager Kresimir Miksa gründlich verhagelt. Am Samstag soll es zur lang ersehnten Revanche kommen. Doch ausgerechnet jetzt ist die personelle Lage bei den "Bad Boys" in Stuttgart äußerst angespannt. "Wir müssen eigentlich dort schon ein perfektes Spiel machen, um überhaupt eine Chance zu haben", schätzt Coach Sikuljak die Lage ein. Doch ist die Liste der Ausfälle lang. Center Patrick Neudegger hat sich in dieser Saison als schwer aus dem Weg zu räumender Brocken unter dem Korb entpuppt, der sich fleißig in die Listen der Statistik eintrug. Doch nun ist der Zwei-Meter-Mann aus äußerst verständlichen privaten Gründen verhindert. Michael Pfüller, sein Zwei-Meter-Zwei-Kollege unter dem Korb ist ebenfalls verhindert, denn sein Bruder heiratet auf Jamaica. Nachdem Alexander Komitakis mit einem Kreuzbandriss ausgefallen ist, steht der MTV Stuttgart ohne einen echten Centerspieler auf dem Parkett der Sporthalle im Heidelberger Institut für Sportwissenschaften. Zudem laboriert US-Boy Randall Terry an einem Muskelfaserriss im Oberschenkel und ist nur begrenzt belastbar. "Es ist gerade mega schwer für uns, vernünftig zu trainieren", fasst Sikuljak zusammen. Wenigstens wird Dennis Schreiber nach seiner Schulterverletzung zurückkehren. Der Tabellenzehnte Heidelberg ist der Nachwuchs der ersten Mannschaft, die in der Pro-A-Liga spielt. Zahlreiche Akteure werden auch in der obersten der zweigeteilten zweiten Profiliga eingesetzt. Deshalb kann Sikuljak morgen Abend nur auf das Kämpferherz seiner Rumpftruppe setzen.
MTV unterliegt beim Nachbarn Mainz 09.01.2012
Die personellen Ausfälle während der Winterpause machten sich im nun ausgetragenen letzten Spiel der Vorrunde bemerkbar. Der MTV Stuttgart verlor mit 67:76 beim ASC Theresianum Mainz. "Die grundsätzliche Abstimmung hat gefehlt und jeder Spieler hat sich eine Auszeit genommen", ärgerte sich Trainer Vanja Sikuljak. Vor allem in den ersten beiden Vierteln lief beim Tabellennachbarn Mainz überhaupt nichts zusammen. Die hohe Quote bei den Ballverlusten ließ keine Schnellangriffe zu, die schlechte Verteidigungsarbeit hinderte die Gastgeber kaum am Korbwurf. Erst in der zweiten Spielhälfte lief es besser. "Wir waren im vierten Viertel sogar mal auf sechs Punkten dran, aber dann hat die Kraft nicht mehr gereicht", berichtete Sikuljak. Logisch, denn die Vorbereitung in der Winterpause stand unter einem schlechten Stern. Randall Terry hatte sich im letzten Spiel vor der Pause in Freiburg einen Muskelbündelriss zugezogen und fiel länger aus. Marco Schlafke konnte wegen einer Grippe nicht am Training teilnehmen. Dennis Schreiber laboriert an Schulterproblemen. Max von Stackelberg hatte sich am Sprunggelenk verletzt und Nachwuchsspieler Aimé Franzin fehlte aufgrund von Problemen mit der Patellasehne. "Alles in allem war das die schwerste Situation in den letzten zweieinhalb Jahren", meinte Sikuljak. "Wir hatten nie zehn Spieler im Training und konnten so auch nicht an taktischen Konzepten arbeiten." Eine positive Erkenntnis gab es für den Cheftrainer in seinem ersten Jahr trotz der Niederlage in Mainz . Torsten Böhringer, sonst auf der Flügelposition zu Hause, agierte erstmals länger als Aufbauspieler. "Das war beeindruckend, was der Torsten da ablieferte. Auch gegen Druck. Das ist eindeutig eine zusätzliche Option für mich", freute sich Sikuljak. tob
MTV Stuttgart: Temesghen Tecleyohanis, Torsten Böhringer (11 Punkte), Randall Terry (16), Max von Stackelberg, Jonas Leidel (6), Aleksandar Blesic-Cesnovar (15), Patrick Neudegger (12), Michael Pfüller, Marco Schlafke.
Weihnachsspiel gewinnen die Herren 30.12.2011
Das Weihnachtsspiel der Basketball Abteilung des MTV Stuttgart gewinnt Sensationell die Herren 3 gegen die hochfavorisierte Damen 1. Der Spaß stand in diesem Spiel im Vordergrund, doch der Wetteinsatz war hoch. Der Verlierer muss beim letzten Heimspiel Cheerleadern, d.h. unsere Damen 1 wird am 28.04.11 um 15.00 Uhr in der Halle West ihre einstudierte Choreographie vorführen. Wir die Herren 3 freuen uns darauf. Sage und schreibe 10 Technische Fouls sammelten die Herren 3 in diesem Spiel wobei Bessem Hedhli mit 3 T´s die Liste anführte. Der Schiedsrichter musste wohl mitbekommen haben, dass die Herren 3 pro Technischem Foul 25€ in die Mannschftskasse zahlen müssen, so kam genug Geld zusammen für das Weihnachtsesse und -trinken das anschließen in unserer Stammkneipe im Hotzenplotz stattfand. Das Weihnachtsspiel wurde dieses Jahr "just for Fun" kurzfristig organisier. Ein tolles Event, dass wir in kürze sicherlich widerholen werden. Wir planen uns an Ostern oder dem Saisonende erneut zu treffen, dann werden aber alle Basketballmannschaften des MTV Stuttgart dabei sein. Beim Abendessen ging noch die Spendenkasse um. Wir haben 220,28 € gesammelt. Dieser Betrag wird der Kinderkrebs Stiftung im Olgäle gespendet. Toll, dass wir so einen zusammenhalt geschaffen haben und uns innerhalb und außerhalb des Feldes unterstützen.
Bedanken möchten wir uns vor der Jahreswende
bei allen Sponsoren, Zuschauern, allen MTV-Mitgliedern, Eltern,
Trainern, den vielen Ehrenamtlichen Mitarbeitern, Dr. Karsten Ewald
der uns immer unterstütz und uns nie im Stich gelassen hat,
auch wenn es
mal nicht so lief und bei allen die den Basketball beim MTV-Stuttgart
den nötigen
push geben wollen den wir brauchen. Wir haben viel geschafft sind aber
noch am
Anfang.
Danke, Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2012
wünschen euch die Basketball Abteilung des MTV Stuttgart von ganzem
Herzen.
"Katastrophale Leistung" 10.12.2011
Basketball Der MTV Stuttgart gewinnt das Regionalliga-Duell gegen den USC Freiburg denkbar knapp mit 78:76. Von Tom Bloch
Wie so oft der FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga, so sei seine Mannschaft aufgetreten: Schlecht spielen und in der 92. Minute mit dem so genannten Bayern-Dusel den Siegtreffer einlochen. Beim letzten Saisonspiel des Jahres sind die Regionalliga-Basketballer des MTV Stuttgarter gerade noch an einer Blamage vorbei geschrammt. Dank einem nervenstarken Patrick Neudegger, der in den letzten Sekunden mit einem Mitteldistanzwurf aus spitzem Winkel über das Brett den Siegtreffer zum 78:76 über den USC Freiburg markierte. "Wir haben gegen den Tabellenvorletzten nicht verloren", sagte Trainer Vanja Sikuljak. "Deswegen bin ich erleichtert. Aber ich kann mich über den Sieg nicht freuen, das war eine katastrophale Leistung."
Viel zu schwer hat es sich seine Mannschaft gemacht, und ihm. Vor allem in der ersten Halbzeit. Mit 9:22 im ersten Viertel war der Start in die Partie in der Sporthalle West komplett verhauen. Zur Halbzeit lagen die Stuttgarter immer noch mit elf Punkten hinten. "Das hat mich in der Kabine fast sprachlos gemacht, denn Freiburg hat nicht Überagend gespielt", schimpfte Sikuljak. "Was wir abgegeben haben, grenzte an Arbeitsverweigerung." Doch er fand dann doch die richtige Ansprache. Die Androhung einer langen und harten trainingsintensiven Winterferienphase hat seiner Mannschaft wohl den nötigen Energieschub gegeben. Mit einem 6:0-Lauf begann das Quintett um Randall Terry, der die meiste Spielzeit sammelte, die Aufholjagd. Freiburg blieb aber durch viele Freiwürfe aufgrund der hohen Stuttgarter Foulbelastung bis zum Schluss im Spiel. 40 Sekunden vor dem Abpfiff erzielte Marco Schlafke mit einem Dreipunktwurf den Ausgleich.
Centerspieler Neudegger, mit 22 Punkten Topscorer auf MTV-Seite, besorgte dann den erlösenden Siegtreffer. "Wie sehr uns Taki fehlt in der Verteidigung, sehen wir erst jetzt." Coach Sikuljak muss aufgrund eines Kreuzbandrisses lange auf Alexander "Taki" Komitakis verzichten. "Die schlechte Verteidigung und die hohe Anzahl von Ballverlusten sind weiterhin unsere Hauptprobleme." Deshalb wird die Winterpause über trainiert. Auf insgesamt elf Übungseinheiten will Sikuljak kommen, ehe es am 7. Januar auswärts beim Tabellennachbarn ASC Theresianum Mainz zum letzten Spiel der Vorrunde geht.
MTV Stuttgart: Torsten Böhringer (2 Punkte), Randall Terry (10), Max von Stackelberg (7),
Erst geredet dann gearbeitet 09.12.2011
Basketball Der MTV Stuttgart hofft im Regionalligaspiel gegenden USC Freiburg auf einen Heimsieg. Von Tom Bloch
Der MTV Stuttgart trifft morgen, 19.30 Uhr, in der Sporthalle West auf den USC Freiburg und eigentlich dürfte ein Tabellenvorletzter für die Bad Boys aus Stuttgart, derzeit auf Rang sechs der 1. Regionalliga, keine ernste Gefahr darstellen. Doch nach drei Niederlagen in Folge nimmt Trainer Vanja Sikuljak die kommende Aufgabe sehr ernst. "Wir haben uns zwar unter der Woche hauptsächlich mit uns selbst beschäftigt und mit unserer zuletzt schwachen Verteidigung, aber wir wissen, dass ein schweres Spiel auf uns zu kommt", sagt Sikuljak.
Denn Freiburg hat mitten in der Saison drei starke Spieler ziehen lassen müssen, zum direkten Konkurrenten wiha Panthers Schwenningen. Erst vor drei Wochen wechselten Nils Mühlenfeld und Julian Sharma vom USC zu den Panthers - im Unfrieden. Bereits kurz nach Saisonbeginn hatte Tomislav Topic den Uniklub in die gleiche Richtung verlassen. Die Rache für diesen Personalwechsel folgte auf dem Parkett. Vor zwei Spieltagen holte sich Freiburg den erst zweiten Sieg der Saison, mit zwei Punkten über Schwenningen.
Doch für Sikuljak zählt momentan der Blick auf das eigene Team. "Wir haben, nachdem wir die Anfangsschwäche in der Verteidigung behoben haben, uns im Training vielleicht zu lange dem Angriff gewidmet. Das habe ich nun wieder umgestellt." Unter der Woche wurden die Probleme unter dem Korb angegangen: Die Reboundschwäche, das Ausboxen des Gegners, die Verteidigung Mann gegen Mann. "Ich habe nach der Niederlage beim Aufsteiger Völklingen zuerst eine Ansprache gehalten, und dann haben wir gearbeitet." Die Niederlagenserie soll gestoppt werden. Morgen Abend, gegen Freiburg.
US-Boy Darrell Bullock war nicht zu halten 07.12.2011
Basketball. Die Regionalliga-Basketballer sind nach der dritten Niederlage in Folge nur noch Mittelmaß. Von Tom Bloch
Der Höhenflug des MTV Stuttgart in der 1. Regionalliga Südwest scheint vorerst vorüber. Vor drei Wochen hatte die Mannschaft von Trainer Vanja Sikuljak noch die Chance auf die Tabellenspitze. Doch seit der Niederlage im Spitzenspiel gegen HolidayCheck Baskets Konstanz vor drei Wochen, haben die Stuttgarter nicht nur dort den Sprung auf den Thron verpasst, sondern seitdem auch kein einziges Spiel mehr gewonnen. Beim Aufsteiger Baskets 98 Völklingen-Warndt unterlag der MTV jetzt mit 78:95. "Im Grunde haben wir doch auch schon in Konstanz nicht toll gespielt", meinte Coach Sikuljak angesichts der dort gezeigten Freiwurfschwäche. Sein Erklärungsversuch: "Wir haben durch die ersten Erfolge vielleicht alles nicht mehr ernst genug genommen. Aber mit nur 80 Prozent Leistung geht es halt nicht." Es habe sich wohl etwas eingeschlichen, dass möglichst schnell wieder abgestellt werden muss. Mit ähnlichen Problemen hatten die Gastgeber aus dem Saarland zu kämpfen, doch diese scheinen es in den Griff bekommen zu haben. "Seit unserer katastrophalen 79:101-Niederlage gegen den TV Saarlouis hat sich bei uns in Sachen Einstellung einiges getan", sagte Völklingens Trainer Jörg Arand. Ausschlaggebend im Spiel gegen die Stuttgarter sei neben dem selbstbewussten Auftreten auch die harte und engagierte Abwehrarbeit. "Auch wir sind mittlerweile konditionell fitter", sagte der Trainer.
Doch auch auf Seiten des MTV blickte deren Coach Sikuljak auf gute Trainingsleistungen zurück. "Wir hatten nach der vergangenen Woche ein gutes Gefühl für das Spiel in Völklingen." Doch einmal dort angekommen, war der Wurm drin, im Spiel des MTV Stuttgart. Viele leichte Korbleger gingen daneben, und die Verteidigungsarbeit, eigentlich eine Stärke der Stuttgarter Mannschaft, ließ zu wünschen übrig. "Die Völklinger sind Zocker. Die versuchen viel mit eins gegen eins und können sich selbst in einen Rausch spielen", erklärte Sikuljak.
Und außerdem hatten die Gastgeber in Darrell Bullock den überragenden Mann des Abends. Der 25-jährige Aufbauspieler stammt aus Chicago, aus derselben Gegend, in der auch Superstar Michael Jordan aufgewachsen ist. Darauf ist der Profispieler, der für den Kontrakt mit Völklingen erstmals die Vereinigten Staaten verlassen hat, besonders stolz. Der 1,85 Meter große Aufbauspieler sorgte für 36 Punkte, elf Rebounds und acht Vorlagen und stellte seinen Landsmann im Trikot des MTV Stuttgart, Randall Terry, deutlich in den Schatten. "Wir haben Bullock nicht kontrollieren können", gab Sikuljak zu. Von der ersten Minute an spielten die Gastgeber schnell und aggressiv und sicherten sich so den sechsten Sieg im elften Spiel. Die Stuttgarter bleiben nach ihrer nun fünften Niederlage auf dem sechsten Tabellenplatz. "Wenn Jonas Leidel und Randall Terry nicht so gut sind, dann können wir nicht gewinnen", analysierte Sikuljak. Auch habe Marco Schlafke nicht so gut getroffen, wie gewohnt. Zu allem Überfluss handelten sich Patrick Neudegger und Jonas Leidel jeweils noch ein technisches Foul wegen Auseinandersetzungen mit dem Schiedsrichter ein. "Ich kann verstehen, wenn die Jungs frustriert sind, aber wir hatten bislang in der ganzen Saison kein technisches Foul", schimpfte Sikuljak. "Man muss sich da zusammenreißen und kann seinen Frust nicht am Schiedsrichter auslassen." Ein Erfolgserlebnis muss her, das könnte schon am Samstag klappen. Dann ist der Tabellenvorletzte USC Freiburg um 19.30 Uhr in der Sporthalle West zu Gast.
MTV Stuttgart: Aleksandar Blesic-Cesnovar (17 Punkte), Torsten Böringer (2), Jonas Leidel (6), Patrick Neudegger (13), Michael Pfüller, Marco Schlafke (19), Dennis Schreiber (7), Temesghen Tecleyohanis (1), Randall Terry (7), Max von Stackelberg (6).
"Das war ein Schuss vor den Bug" 04.12.2011
Basketball Regionalligist MTV will sich bei den Baskets Völklingen-Warndt für die Pleite gegen Göppingen rehabilitieren. Von Mike Meyer
Es gibt Niederlagen, die eine Basketballmannschaft einfach abhaken muss. Und es gibt solche, die wirken noch einige Zeit nach. Wie die 76:78-Heimpleite des MTV Stuttgart gegen die TS Göppingen. "Das war ein Schuss vor den Bug, und der hat Spuren hinterlassen", sagt MTV-Coach Vanja Sikuljak. Zunächst bei ihm, danach auch bei der Mannschaft. Erst wurde die Partie via Videoanalyse noch einmal aufbereitet. Dann ging es ans Training - in einer etwas verschärfteren Form als sonst. "Wir haben hart trainiert, aber ein Straftraining war es noch nicht", sagt Sikuljak. "Vielleicht hätte ich schon früher etwas härter durchgreifen sollen." Doch offenbar war genügend Einsicht bei den Spielern vorhanden: "Alle haben mitgezogen", sagt der MTV-Coach.
Denn am Sonntag verlangt der Trainer, dass sich seine Mannschaft in der Partie bei den Baskets Völklingen-Warndt für die Niederlage gegen Göppingen rehabilitiert. Keine leichte Aufgabe, obwohl die Saarländer als Aufsteiger eigentlich in die Kategorie "schlagbar" fallen müssten. Aber die Völklinger Festung ist nicht nur deshalb schwer einzunehmen, weil der Stuttgarter Tross einen Anfahrtsweg von ungefähr vier Stunden in Kauf nehmen muss. "Auswärts sind sie nicht so stark, aber meines Wissens hat Völklingen in den vergangenen eineinhalb Jahren gerade mal ein Heimspiel verloren", sagt Sikuljak, räumt aber auch ein: "Wir sind auswärts zurzeit ganz gut." Stimmt: Viermal wurden die Stuttgarter in dieser Saison bezwungen, dreimal davon vor eigenem Publikum.
Aussetzer kostet Sieg im Verfolgerduell 28.11.2011
Basketball Gegen den Regionalliga-Konkurrenten TS Göppingen führte der MTV lange, verlor aber am Ende mit 76:78. Von Simon Leißler
Zwei Viertel lang führte der Basketball-Regionalligist MTV Stuttgart am Samstagabend vor heimischer Kulisse gegen die TS Göppingen, doch dann ließen sich die Gastgeber die Butter vom Brot nehmen. Eine schwache Phase in der Mitte der Partie brachte den Tabellendritten der Regionalliga Südwest zurück ins Spiel, eine Aufholjagd der viertplatzierten Stuttgarter kam zu spät. Mit einem hauchdünnen 78:76 entführten die Göppinger die Punkte - ein herber Rückschlag für den MTV im Kampf um eine Verfolgerposition auf Tabellenführer Konstanz. Ein klein wenig hatte es sich schon angedeutet, die Vorzeichen vor der wichtigen Begegnung mit den direkten Konkurrenten waren alles andere als gut. Diagnose Kreuzbandriss für MTV-Center Alexander Komitakis nach einem Sturz im Spiel gegen Konstanz, Muskelprellung bei US-Boy Randall Terry, dazu noch weitere Trainingsausfälle im Lauf der Woche aus privaten oder beruflichen Gründen. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz starteten die Stuttgarter hervorragend ins Spiel. Das erste Viertel gehörte den Hausherren, tolle Offensivaktionen, solide Verteidigungsarbeit und eine verdiente 22:15-Führung nach zehn Minuten. In Viertel Nummer zwei konnte der MTV seinen Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf zehn Punkte ausbauen, aber die Gäste kämpften sich bis zur Halbzeit wieder auf vier Zähler heran - 38:34.Nach der Pause dann aber der große Einbruch: Die Gastgeber waren wie ausgewechselt, nichts lief mehr zusammen, Stuttgart verlor die Kontrolle über das Spiel. "Bis zur Mitte des vierten Viertels haben wir ohne Energie und ohne Einsatz, aber vor allem nicht als Team gespielt", analysierte MTV-Trainer Vanja Sikuljak den Durchhänger seiner Mannschaft. Göppingen schaffte den Ausgleich und zog in der Folge auf bis zu acht Punkte weg, 56:63 der Stuttgarter Rückstand nach 30 Minuten. Erst kurz vor Schluss bäumten sich die Gastgeber noch einmal auf, aber in einer heißen Endphase war Göppingen das glücklichere Team. Beim Stand von 76:78 kam der MTV ein letztes Mal zum Wurf, doch es hatte nicht sollen sein: Der Ball landete knapp neben dem Korb, und der Schlusspfiff erlöste die Gäste. "Ich bin enttäuscht darüber, dass wir zwischendurch so einen Aussetzer hatten", sagte ein frustrierter Coach nach der Partie, der in besagtem Aussetzer auch den Grund für die Niederlage vermutete. Ein weiterer Grund war aber zweifelsohne auch Ex-Stuttgarter Mensah Taylor. Der 31-jährige Zwei-Meter-Hüne aus St. Louis in Missouri hatte in der Saison 2008/2009 beim MTV gespielt, bevor er erst nach Saarlouis, dann nach Göppingen gewechselt war. Am Samstag war Taylor, zurzeit dritterfolgreichster Werfer der Regionalliga Südwest, maßgeblich am Comeback seines aktuellen Clubs beteiligt: Mit 21 Punkten war der US-Amerikaner der beste Mann auf dem Feld, gefolgt von Stuttgarts Patrick Neudegger mit 20 Zählern.
Nach nun zwei erfolglosen Spieltagen in Serie hat sich der MTV von den direkten Verfolgerplätzen auf Spitzenreiter Konstanz entfernt. Mit sechs Siegen und vier Niederlagen haben sich die Stuttgarter - zumindest vorerst - Richtung Tabellenmitte orientiert. Die kommenden Partien müssen zeigen, wohin die Reise weiter gehen wird. Am kommenden Sonntag geht es für die MTV-Jungs auswärts gegen Mittelfeldteam Völklingen-Warndt.
MTV Stuttgart: Randall Terry (18 Punkte), Torsten Böhringer, Patrick Neudegger (20), Max von Stackelberg (8), Michael Pfüller (4), Jonas Leidel (8), Aleksandar Blesic-Cesnovar, Dennis Schreiber (11), Marco Schlafke (7).
Wiedersehen mit Mensah Taylor 26.11.2011
Basketball Der MTV Stuttgart empfängt morgen den Tabellendritten TS Göppingen zum Verfolgerduell. Von Tom Bloch
In der Zwischenzeit sind die Befürchtungen bestätigt worden. Die Computertomographie brachte es an den Tag. MTV-Center Alexander Komitakis hat sich bei einem Sturz beim Auswärtsspiel in Konstanz einen Kreuzbandriss am Kniegelenk zugezogen und wird fortan seiner Mannschaft fehlen. "Das Schlimmste ist eingetreten. Taki ist raus. Er ist zwar nicht ein großer Punktemacher, aber in der Verteidigung nicht zu ersetzen", meint MTV-Trainer Vanja Sikuljak. "Nun müssen andere für ihn in die Bresche springen." Spitzenspiel gegen Konstanz verloren, einen Centerspieler verloren, und auch im Ablauf der Woche war der Wurm drin. Dennis Schreiber (Spätschicht) und Randall Terry (Muskelprellung) konnten nicht trainieren. Beim Abschlusstraining heute Abend werden Patrick Neudegger (Familie) und Jonas Leidel (Beruf) fehlen. Keine optimalen Voraussetzungen also für das Spitzenspiel nach dem Spitzenspiel. Nachdem der MTV in Konstanz den möglichen Sprung an die Tabellenspitze verpasste, kommt es morgen um 19.30 Uhr in der Sporthalle West zum Verfolgerduell des Tabellendritten TS Göppingen mit dem punktgleichen Vierten Stuttgart. Die Spannungskurve flacht also noch lange nicht ab. Nach zwei Auswärtsspielen können die selbst ernannten "Bad Boys" Stuttgart wieder vor eigenem Publikum auftreten.
In den Reihen des Teams von der Fils steht mit Mensah Taylor ein alter Bekannter. Taylor trug in der Saison 2008/09 das Trikot des MTV Stuttgart, ging eine Saison später für den TV Saarlouis auf Punktejagd und vertritt heuer die Farben der Göppinger. Und zwar mit gewohntem Erfolg - der 31-jährige Zwei-Meter-Mann aus St. Louis, Missouri, ist die derzeitige Nummer drei der Regionalliga-Korbjägerliste mit einem Schnitt von 20,1 Punkten pro Spiel. "Über die Stärke von Mensah müssen wir nicht reden. Diese ist bekannt. Aber dazu kommen noch ein Rodney Scruggs und ein Markus Bretz, die bislang eine starke Saison spielen", warnt MTV-Coach Sikuljak. Seine Ansage an das eigene Team: Mindestens einer aus diesem Trio muss durch eine konsequente Verteidigungsarbeit aus dem Spiel genommen werden. "Göppingen ist ein sehr gefährlicher Gegner", sagt Sikuljak weiter. "Wenn die sich in einen Rausch spielen, wird es sehr schwer werden." Sikuljak hofft auf eine tolle Heimkulisse. Die Vorspiele bestreiten die Oberliga-Damen um 15 Uhr im Topspiel gegen den SV Böblingen und die zweite Mannschaft um 17 Uhr.
Samstag 26.11.2011 - Grosser Heimspieltag in der Halle West
11:00 Uhr U18 MTV Stuttgart – BG Tamm/Bietigheim
15:00 Uhr Damen 1 MTV Stuttgart – SV Böblingen
17:00 Uhr Herren 2 MTV Stuttgart – SV Böblingen
19:30 Uhr Herren 1 MTV Stuttgart – TS Göppingen
Gleich im Anschluss trifft die zweite Mannschaft auf die Herrenmannschaft des SV Böblingen. Drei Siege in Folge konnte das Team von Assad Irshad zuletzt feiern und setzt alles daran, diese Siegesserie fortzusetzen.
Gut verkauft und doch Niederlage kassiert 23.11.2011
Basketball Der MTV Stuttgart unterliegt HolidayCheck
Baskets
Konstanz im Spitzenspiel der 1. Regionalliga mit 65:77. Von Tom Bloch
Nach so einem mitreißenden Spiel vor einer 700
Zuschauer starken, beeindruckenden Atmosphäre und nach einer ersten Analyse der
Gründe für die Niederlage merkt man Vanja Sikuljak, dem MTV-Trainer, seine Hin-
und Hergerissenheit an. Klar, seine Mannschaft hat sich am Bodensee gut
verkauft. Dennoch haben seine Schützlinge den Sprung an die Tabellenspitze
versemmelt und sind durch die nun dritte Saisonniederlage auf Platz vier
gefallen. „Die Konstanzer Tabellenführer kochen auch nur mit Wasser. Viel hat
nicht gefehlt“, spendet sich Sikuljak Trost. Doch vor allem ein Mann war nicht
zu halten: Robinson Louisme, der 2,05 MeterMann aus Fort Myers, Florida. 27
Punkte, 13 Rebounds, zwei geblockte Würfe, eine Freiwurfquote von 100 Prozent
(11/11), 90 Prozent Trefferquote aus der Nahdistanz, 90 Prozent aus der
Weitdistanz – nur an Dreipunktwürfen hat sich der USBoy nicht versucht. „Der
war einfach nicht zu halten“, sagt Sikuljak, obwohl der auf
Louisme abgestellte MTVCenter Patrick Neudegger
eine gute Figur abgab. „Natürlich hat Patrick auch Probleme gehabt. Aber gegen
den hat jeder Probleme.“ Das größte Manko der Stuttgarter war die Arbeit am
Brett. Nur 13 Rebounds insgesamt fielen in die Hände der MTV-Recken, 51 dagegen
waren die sichere Beute der Gastgeber, davon alleine 20 im Angriff. Angesichts
dieser Zahlen wirken sich die 12 Punkte Differenz auf den Spitzenreiter zum
Zeitpunkt des Schlusspfiffs gar nicht so Furcht einflößend aus. „Drei Viertel
haben wir trotz der Rebound-Unterlegenheit mitgehalten“, meint Sikuljak. Am
Ende des dritten Durchgangs war Stuttgart sogar noch auf zwei Punkten dran.
Jonas Leidel verwandelte nach einem Foul und einem weiteren technischen Foul
gegen Lars-Eric Menck alle vier Freiwürfe souverän. Doch im finalen vierten
Viertel mussten die MTV-Spieler der anstrengenden intensiven
Verteidigungsarbeit (29 Ballverluste auf Konstanzer Seite) Tribut zollen. „Da
hat unsere Kraft nicht mehr gereicht“, berichtet der Coach. „Ich bin schon
enttäuscht, aber wir waren nicht haushoch unterlegen.“ Dies belegt die
Statistik der „Bad Boys“ aus Stuttgart: DreiSpieler punkteten zweistellig,
Jonas Leidel war mit seinen neun Punkten nah dran. Auch die Foulverteilung war
breit gefächert. Nur Max von Stackelberg bekam ein fünftes Foul aufgebrummt,
was den Ausschluss aus der Begegnung bedeutete. Allerdings hat Stuttgart nicht
nur das Spitzenspiel verloren, sondern für längere Zeit auch ihren
Centerspieler Alexander Komitakis. Bei einem Sturz über einen Gegenspieler hat
sich der 24-jährige Student am Knie verletzt. Nach einer ersten Untersuchung am
Montag lautet die schlimme Diagnose: Kreuzbandriss. Eine Computertomographie
soll näheren Aufschluss bringen. „Wir müssen uns den Mund abwischen und nach
vorne denken. Alles in allem sind wir auf einem guten Weg“, meint Sikuljak. „Es
fehlt nur noch ein bisschen“. Schon am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle
West) steht das nächste Topduell an – gegen die TS Göppingen. Das Team aus dem
Filstal mit dem Ex-Stuttgarter USBoy Mensah Taylor in seinen Reihen befindet
sich punktgleich mit Stuttgart auf dem dritten Tabellenplatz. Weitere Parallele:
Beide Teams haben erst drei Niederlagen
zu verzeichnen.
MTVStuttgart:
Temesghen Tecleyohanis, Torsten Böringer, Randall
Das Duell zwischen David und Goliath 18.11.2011
Basketball Der Regionalligist MTV Stuttgart sieht sich im Spiel beimSpitzenreiter Baskets Konstanz als Außenseiter. Von Tom Bloch
Schänzlesporthalle Konstanz, Sonntag, 17.30 Uhr - hier kommt es zum derzeitigen Spitzenduell des Tabellenführers Holidaycheck Baskets Konstanz gegen den Zweiten MTV Stuttgart. Der Ausflug zum Bodensee hat für die Mannschaft von Vanja Sikuljak allerdings gar nichts mit Urlaub zu tun. Nur mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit und einer guten Verteidigungsarbeit hat Stuttgart überhaupt eine Chance, gegen die toll aufspielende Truppe vom Bodensee mitzuhalten. "Konstanz hat mit Abstand die beste Organisation in der Liga. Das hat eigentlich schon Profi-Format", sagt Sikuljak neidvoll mit Blick auf den übermächtigen Gegner. "Einen großen Trainer- und Betreuerstab, ausreichend Trainingsmöglichkeiten am Vor- und am Nachmittag und natürlich sehr gutes Spielermaterial." Außerdem kommt es wegen der viele Zuschauer regelmäßig zu einer großen Parkplatznot rund um die Schänzlesporthalle. Selbst im örtlichen Rathaus kennt man die Bedeutung dieses Spitzenspiels. Aus aktuellem Anlass hat die Stadtverwaltung auf weitere Parkmöglichkeiten hingewiesen.
Besondere Dramatik bekommt die mit Spannung erwartete Begegnung durch die Tatsache, dass sich die Konstanzer nach einer Serie von sieben Siegen in Folge am vergangenen Wochenende beim SV 03 Tübingen die erste Niederlage eingehandelt haben, sich also doch verwundbar gezeigt haben. "Es war klar, dass wir die Saison nicht ohne Niederlagen durchspielen würden. Unser Hauptaugenmerk liegt schließlich in der Weiterentwicklung unserer eigenen Spieler", erklärte der Konstanzer Trainer Marco Radulovic. "Für meine Mannschaft ist ein Top-Team wie Stuttgart jedoch der optimale Gegner, um sich nach der ersten Niederlage wieder zurück zu kämpfen." Der Goliath vom Bodensee rechnet also fest mit einem Sieg gegen den kleinen David aus der Landeshauptstadt Stuttgart. Doch der zeigt sich bockig. "Wir sind gestärkt durch unsere Ergebnisse aus den vergangenen Partien, heiß auf die volle Halle und vor allem heiß auf Konstanz", lässt der Stuttgarter Coach Vanja Sikuljak verlauten. "Wir müssen das Spiel so lange wie möglich offen halten und dann auf unsere Chance lauern." Doch schon vorher brauchen die Stuttgarter einiges an Glück. Marco Schlafke, der Topscorer der letzten Partien, hat muskuläre Probleme und wird intensiv vom ehemaligen Feuerbacher Spitzenspieler Gerhard Jeske behandelt, der in Ludwigsburg eine Physiotherapie-Praxis leitet. Auch Alexander Komitakis ist immer noch krank, wird aber zum Abschlusstraining erwartet. Wenigstens hat sich Center Patrick Neudegger als einsatzfähig zurück gemeldet.
Überragender Kaptiän trägt MTV zum Sieg 14.11.2011
Dank der starken Leistung von Marco Schlafke gewinnt der Stuttgarter Regionalligist mit 64:59 in Karlsruhe. Von Simon Leißler
Es war der große Abend des Marco Schlafke. Nach einer ungewohnt glanzlosen Vorstellung gegen seinen alten Verein Schwenningen in der Vorwoche (null Punkte in 37 Minuten auf dem Feld) zog der Kapitän des MTV Stuttgart am Samstag in der Partie beim KIT SC Karlsruhe alle Register. Der wendige 1,88-Mann fegte den Tabellenachten der Regionalliga Südwest beinahe im Alleingang vom Platz, machte beim 64:59-Sieg mit 30 Zählern fast die Hälfte aller Stuttgarter Punkte.
Die MTV-Jungs starteten hervorragend ins Spiel und setzten die Gastgeber sofort unter Druck. Der Tabellenzweite zog permanent zum Korb der Karlsruher und versenkte Wurf um Wurf. Der KIT SC konnte das hohe Anfangstempo der Stuttgarter nicht mitgehen und ließ sich im ersten Viertel komplett überrollen. Mit 27:11 gingen die Gäste in die Pause. Schlafke hatte zu diesem Zeitpunkt bereits neun Punkte für sein Team gemacht, doch das war erst der Anfang gewesen. Als wollte er die Erinnerung an die Nullrunde gegen Schwenningen so schnell es geht aus seinem Gedächtnis ausradieren, legte MTV-Kapitän Marco Schlafke in Viertel Nummer zwei einen Alleingang der Extraklasse hin.
Als seine Mannschaftskollegen einen kleinen Durchhänger hatten, sprang Schlafke in die Bresche und übernahm die Offensive. 13 Punkte machte Stuttgart im zweiten Viertel, jeder einzelne davon ging auf das Konto des Kapitäns. Marco Schlafkes Ein-Mann-Show war es zu verdanken, dass der MTV mit einem weiterhin komfortablen Vorsprung von 40:28 in die Halbzeitpause gehen konnte.
"Unser überragendes erstes Viertel und die Ausnahmeleistung von Marco haben uns den Sieg gerettet", sagte MTV-Trainer Vanja Sikuljak, dessen Team neben den punktgleichen Teams aus Göppingen und Speyer einer der drei direkten Verfolger von Tabellenführer Konstanz Foto: MTV Crew bleibt.
MTV Stuttgart: Randall Terry (6 Punkte), Torsten Böhringer, Max von Stackelberg (5), Temesghen Tecleyohanis (1), Jonas Leidel (5), Alexander Komitakis (4), Aleksandar Blesic-Cesnovar (2), Dennis Schreiber (11), Marco Schlafke (30).
Bedanke möchten wir uns im Namen der Mannschaft bei den ca. 20 mitgereisten Fans die uns toll zum Sieg geschriehen haben. Für alle gibt es Freibier beim nächsten Heimspiel. Danke.
Vorsichtiger Favorit: "Unangenehmer Gegner" 12.11.2011
Basketball Der Stuttgarter Regionalligist MTV reist mit reichlich Respekt zum Tabellenachten KIT SC Karlsruhe. Von Simon Leißler
Wirklich fürchten muss sich der MTV in seiner momentanen Form vor seinen nächsten Gegnern eigentlich nicht. Mit dem KIT SC Karlsruhe wartet morgen ab 19.30 Uhr der Tabellenachte der Regionalliga Südwest - ein Auswärtsspiel, bei dem der Tabellenzweite Stuttgart zumindest vom Papier her der klare Favorit ist. Auf die leichte Schulter nehmen will man die kämpferischen Badener aber auf keinen Fall.
"Die Karlsruher sind eine sehr unangenehme Mannschaft", sagt MTV-Trainer Vanja Sikuljak. "Bisher haben sie jedes Spiel, auch die, die sie verloren haben, bis zum Schluss offen gestalten können. Wir werden da keinesfalls hinfahren und kurz mal gewinnen." Besonders präsent ist den Stuttgartern vor allem noch der Eindruck, den die Badener am vergangenen Wochenende hinterlassen haben. Zu Gast beim noch ungeschlagenen Tabellenführer Konstanz, dem bisher überragenden Team der Liga, holte Karlsruhe einen zweistelligen Rückstand auf, ging zum Ende des dritten Viertels sogar in Führung, nur um am Schluss doch noch knapp mit 70:78 zu unterliegen. Wer den Spitzenreiter auswärts derart fordern kann, ist zu Hause auch für den Tabellenzweiten eine Gefahr.
Das Hauptaugenmerk will Stuttgarts Trainer gegen Karlsruhe einmal mehr auf die eigene Defensive legen. "Wenn wir es schaffen, 40 Minuten intensiv zu verteidigen, haben wir eine gute Chance das Spiel zu gewinnen", so MTV-Coach Vanja Sikuljak. Aufpassen müsse man seiner Ansicht nach vor allem auf Thorsten Kustos, den erfahrensten Mann des SC, der in bisher vier Spielen 65 Punkte geholt hat. "Außerdem müssen wir es schaffen, Peter Voß unter den Körben auszuschalten", ergänzt der 26-Jährige. Der 2,05-Meter-Mann hat in seinen sechs Einsätzen mit 75 Zählern bisher die meisten Punkte für Karlsruhe geholt. "Die Karlsruher spielen als Mannschaft sehr gut zusammen und verteidigen auch auf einem sehr hohen Niveau", fasst Sikuljak die Stärken der Gegner zusammen. "Ich erwarte ein spannendes Match bis zur letzten Sekunde."
Gezähmte Raubkatzen 08.11.2011
Nur die ersten acht Minuten konnten die wiha Panthers Schwenningen
die Regionalliga-Partie gegen den MTV Stuttgart am Samstagabend in der
Sporthalle West ausgeglichen gestalten, dann zogen die Hausherren den
Raubkatzen den Zahn. Einmal in Führung ließ Gastgeber Stuttgart nichts
mehr anbrennen, hielt den Tabellenzehnten sicher auf Distanz und war
beim Schlusspfiff mit 91:80 Punkten der verdiente Gewinner. Mit dem
fünften Sieg im siebten Saisonspiel festigten die MTV-Männer ihre
Verfolgerposition auf Tabellenführer Konstanz.
Zumindest zu Beginn des ersten Viertels war es eine ausgeglichene
Partie, bei der sich keines der beiden Teams eine Blöße gab. Nach einem
munteren Beginn wogte das Match hin und her, auf jede Führung folgte im
Gegenzug sofort wieder der Ausgleich. Bis zum 16:16 in der achten
Spielminute war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, doch dann zeigte der
Tabellenzweite seine Klasse. Ein Schlussspurt zum Viertelende brachte
den MTV mit 25:19 in Front, danach kam Schwenningen nie wieder auf mehr
als fünf Punkte heran.
Durch gute Verteidigungsarbeit und schnelle Offensivaktionen, dann
wenn sie nötig waren, zermürbten die Stuttgarter ihre Kontrahenten. Nach
knapp 16 Minuten war der Vorsprung des MTV kurzzeitig auf 37:32
zusammengeschmolzen, doch zur Halbzeit stand es wieder 48:38 für den
Gastgeber. Das selbe Bild im dritten Viertel: 59:53 nach 26 Minuten, zur
Pause aber dann wieder ein sicheres 69:58. Die Frustration bei den
südbadischen Gästen wurde immer größer, immer häufiger gab es
Diskussionen mit dem Kampfgericht und den Unparteiischen. Spätestens als
in der 38. Spielminute beim Stand von 75:68 Jamal Anene vom Platz
geschickt wurde, war die Partie endgültig gelaufen. Sicher versenkte
Freiwürfe, dann noch ein paar lockere Kabinettstückchen zum Schluss, und
die Stuttgarter durften über den 91:80-Sieg jubeln. "Das war eine
richtige Teamleistung", zeigte sich MTV-Trainer Vanja Sikuljak nach dem
Spiel vollauf zufrieden. "Ein großes Kompliment an die ganze Mannschaft,
die das hervorragend gemacht hat."
Nur einen musste das Team nach der Partie ein wenig aufrichten.
Ausgerechnet Kapitän Marco Schlafke, bisher der beste Scorer der
Stuttgarter (102 Punkte), hatte gegen die Panthers einen kleinen
Durchhänger gehabt. Keinen einzigen Korb hatte der sonst so treffsichere
1,88-Mann gegen Schwenningen gemacht, war nach 35 Minuten ausgewechselt
worden. "Ich hatte kein gutes Spiel, aber zum Glück haben die Jungs
mein Fehlen super kompensiert", sagte der Kapitän. Grund für den
ungewohnt glanzlosen Auftritt sei seiner Ansicht nach aber nicht die
Tatsache gewesen, dass es sich bei den Gegnern um seine alten
Vereinskollegen gehandelt habe. Noch bis zur letzten Saison hatte
Schlafke das Trikot der Panther getragen, aber dies habe ihn nicht
beeinflusst. "Sie haben mich einfach gut aus dem Spiel genommen, und ich
habe zu oft nicht getroffen", so der MTV-Kapitän.
TV Stuttgart: Randall Terry (17 Punkte)Torsten Böringer, Max von Stackelberg (7), Jonas Leidel (21), Alexander Komitakis (4), Aime Franzin (2), Aleksandar Blesic-Cesnovar (6), Dennis Schreiber (20), Patrick Neudegger (14), Marco Schlafke.
The Overdressed Monkeys rocken in der Halbzeitpause 04.11.2011
Die Band The Overdressed Monkeys treten morgen beim
Spiel MTV gegen die Panthers aus Schwenningen auf. Unser Jugend- spieler Moses Lutha ist Sänger in dieser Punk Rockband und wird unseren und seinen Fans richtig einheizen. Wir freuen uns auf
Moses und
"Die Jungs zum Sieg schreien" 05.11.2011
Ich vermute, er hat der Mannschaft den ein oder anderen Kasten Bier
versprochen", mutmaßt Stuttgarts Teammanager Kresimir Miksa. Die Rede
ist von Marco Schlafke. Für den Kapitän des MTV ist das Spiel am
heutigen Abend ein ganz besonderes. Ab 19.30 Uhr ist sein alter Verein
in der Sporthalle West zu Gast. Stuttgart trifft auf die wiha Panthers
Schwenningen. Letzte Saison trug Schlafke noch das Trikot der Panthers,
konnte aber trotz guter Leistungen den Abstieg der Mannschaft aus der 2.
Bundesliga nicht verhindern. Nun gibt es das Wiedersehen in der
Regionalliga. "Ich weiß, wie das ist, gegen seine alte Mannschaft zu
spielen", sagt Miksa. "Man will unbedingt gewinnen."
Mit den Schwenningern hat der MTV jedoch ein auswärtsstarkes Team zu
Gast, das, obwohl aktuell nur Tabellenzehnter, keinesfalls zu
unterschätzen ist. Während die Südbadener zuhause bereits dreimal
verloren haben, konnten sie auswärts zwei von drei Partien gewinnen.
"Schwenningen verfügt über ein vielseitiges Offensivpotenzial", so
Manager Miksa. "Außerdem sammeln sie die meisten Rebounds der Liga. Hier
gilt es, zweite und dritte Wurfchancen der Panthers zu verhindern und
die Rebounds für den eigenen Fastbreak zu nutzen." MTV-Trainer Vanja
Sikuljak plant, die Gäste müde zu spielen: "Wir müssen gut ins Spiel
starten und dann versuchen, die Schwenninger über 40 Minuten unter Druck
zu setzen, da sie nur mit sieben Leuten spielen und die Hauptakteure so
kaum Verschnaufpausen bekommen."
Neben der erdachten Taktik, der Zusatzmotivation des Kapitäns und der
bekannt großen Verteidigungsstärke seiner Spieler setzt der Teammanager
gegen die Panthers vor allem auf die Fans. "Die Schwenninger werden
sicher wie immer mit großem Anhang anreisen", prophezeit Kresimir Miksa.
"Wir müssen wieder alles geben und unsere Jungs zum Sieg schreien."
Stuttgarter Kraftakt für einen verbannten Trainer. 04.11.2011
Basketball Regionalligist MTV muss beim TV Saarlouis fast drei Viertel lang ohne Coach auskommen. Von Simon Leißler
Wegen einer Auseinandersetzung mit dem Schiedsrichtergespann wurde MTV-Trainer Vanja Sikuljak beim Regionalligaspiel gegen den TV 1872 Saarlouis im zweiten Viertel der Halle verwiesen. Wütend über diese Entscheidung drehten die Stuttgarter Gäste einen 17:27-Rückstand daraufhin in einen 88:79-Sieg um.
Die Szene des Spiels ereignete sich in der 12. Minute. Der MTV hatte in Saarlouis gut begonnen, war dann aber gegen Ende des ersten und zu Beginn des zweiten Viertels immer weiter in Rückstand geraten. Beim Stand von 17:27 aus MTV-Sicht wurde Stuttgarts Michael Pfüller unter dem gegnerischen Korb hart angegangen, aber es gab keinen Pfiff. Trainer Vanja Sikuljak hatte ein Foul gesehen und machte dies dem Schiedsrichter von der Seitenlinie aus lautstark klar. Der Unparteiische fackelte nicht lange: technisches Foul für Sikuljak. Stuttgarts aufgebrachter Trainer wurde in seine Coaching-Zone verwiesen, von wo aus er dem Schiedsrichter mitteilte, dass er diese Entscheidung "unglaublich" finde. Daraufhin eilte der zweite Schiedsrichter herbei, zweites technisches Foul für Sikuljak, Stuttgarts Trainer musste die Halle verlassen.
"Ich habe überhaupt kein Verständnis für diese beiden Pfiffe, genauso wenig wie alle Fans oder die Verantwortlichen des TV Saarlouis", ärgerte sich Trainer Sikuljak nach dem Spiel. "Bei so einer Regelinterpretation müsste bei jedem Spiel jeder Trainer mit zwei technischen Fouls die Halle verlassen." Seine Beschwerde hielt der 26-Jährige für "etwas lautstärker, aber noch im Rahmen".
Während sich Sikuljak vor der Halle frustriert mit Telefonaten mit Freunden und Familie ablenken musste, nahm drinnen der langjährige MTV-Jugendtrainer Torsten Böhringer das Heft in die Hand. Angestachelt vom Rauswurf ihres Coachs und gut eingestellt vom Ersatz-Trainer legten die Stuttgarter einen Schalter um. Bis zur Halbzeit arbeiteten sich die MTV-Jungs wieder auf fünf Punkte heran, nach 25 Minuten glichen sie das Spiel aus. Die Entscheidung brachte das letzte Viertel, in dem die Stuttgarter den Druck auf den Korb der Saarländer erhöhten und so immer wieder zu erfolgreich verwandelten Freiwürfen kamen. 26 Punkte für Stuttgart, nur 15 für Saarlouis und damit beim Schlusspfiff ein 88:79 für den MTV.
Als Trainer Vanja Sikuljak vom Sieg seines Teams erfuhr, konnte er es kaum fassen. "Ein Riesen-Kompliment an die Mannschaft", so der freudestrahlende Coach. "Meine Jungs haben gemeint, dass sie sich für mich den Hintern aufgerissen haben." Durch den Sieg über Saarlouis ist der MTV nach einer Woche Pause wieder Tabellenzweiter und hat sich als erster Verfolger von Spitzenreiter Konstanz zurückgemeldet. Die Situation an der Tabellenspitze ist aber nach wie vor sehr eng.
MTV Stuttgart: Randall Terry (11 Punkte), Max von Stackelberg (4), Jonas Leidel (13), Alexander Komitakis (8), Aleksandar Blesic-Cesnovar (11), Dennis Schreiber (1), Patrick Neudegger (13), Michael Pfüller, Marco Schlafke (27).
Stoppt der MTV die saarländische Wurfmaschine ? 29.10.2011
"Nord-Rundschau", vom 29.10.2011
Patrick Neudegger und Alexander Komitakis hatte es richtig dick
erwischt. Bereits seit der Partie gegen Trier sind die beiden Spieler
des Basketball-Regionalligisten MTV Stuttgart gesundheitlich
angeschlagen. Inzwischen sind zwar beide als genesen gemeldet, aber vor
dem Auswärtsspiel am Sonntag gegen den TV 1872 Saarlouis (Spielbeginn:
17.30 Uhr) gibt es aber nun noch zwei weitere Sorgenkinder im Kader der
Stuttgarter: US-Boy Randall Terry, mit 83 Punkten der bisher beste
Scorer des MTV, hantiert mit einer Patellasehnenentzündung herum,
Teamkollege Max von Stackelberg hat Probleme mit der Leiste. Doch
Teammanager Kresimir Miksa gibt sich zuversichtlich. "Nach jetzigem
Stand gehen wir davon aus, dass sie am Sonntag alle wieder auf dem Feld
stehen werden."
Denn auch wenn der MTV als Tabellendritter im Moment ganze sieben
Plätze vor den Saarländern steht, wird das Auswärtsspiel eine schwierige
Aufgabe. Die Gastgeber sind mit zwei Siegen und drei Niederlagen nur
unwesentlich schlechter in die Saison gestartet und haben personell
einige Trümpfe im Ärmel. Aufpassen müssen die Stuttgarter vor allem auf
Saarlouis Superstar Ricky Easterling. "Der ist eine Maschine", sagt
Kresimir Miksa. "Meiner Meinung nach ist er offensiv der beste Spieler,
der je in der Regionalliga gespielt hat." Die Statistik scheint die
These des MTV-Managers zu bestätigen: Mit unglaublichen 149 Punkten aus
fünf Spielen steht Ricky Easterling einsam an der Spitze der
Werfer-Rangliste. Zum Vergleich: Der aktuell zweitplatzierte ehemalige
MTV-Spieler Mensah Taylor, nun bei der TS Göppingen unter Vertrag,
bringt es bei gleicher Spielanzahl gerade einmal auf 97 Zähler. "Wir
müssen einen oder zwei ihrer Stars ausschalten", erklärt Miksa die
taktische Leitlinie gegen Saarlouis. "Aber eine gute Verteidigung ist
unsere Stärke." Insgesamt rechnet sich der Teammanager gegen die
Saarländer Chancen aus. "Wir waren in Saarlouis nie schlecht und sind
optimistisch", so Miksa. "Wenn wir so wie in den letzten beiden Spiele
spielen, sieht es gut aus.
Die große Aufholjagt wird nicht belohnt 23.10.2011
Basketball Im Regionalliga-Duell gegen Speyer zeigt der MTV viel Kämpferherz, scheitert am Ende aber hauchdünn. Von Simon Leißler
So hart kann Regionalliga-Basketball sein! Gegen den direkten
Konkurrenten SG TVD-BIS Speyer war der MTV Stuttgart von der ersten
Spielminute an in Rückstand, gab aber niemals auf, kämpfte sich mit
eisernem Willen zurück ins Spiel, rettete sich in die Verlängerung, war
Sekunden vor Schluss in Führung, nur um am Ende doch noch mit 86:88 zu
verlieren. Mehr als 300 Zuschauer erlebten am Samstagabend in der
Sporthalle West einen Regionalliga-Krimi, wie er spannender nicht hätte
sein können.
Schon vorher hatte sich abgezeichnet, dass es ein enges Spiel auf
hohem Niveau werden würde. Zwar hatten die Gäste aus Speyer den MTV im
bislang letzten Aufeinandertreffen bei einem Vorbereitungsturnier Anfang
September in Gaggenau mit 76:51 klar beherrscht, in der Runde jedoch
hatten sich beide Teams bis dato kaum eine Blöße gegeben. Jeweils drei
Siege und eine Niederlage standen vor der Partie zu Buche, Stuttgart als
Zweiter, Speyer als Fünfter waren zusammen mit Treis-Karden und
Heidelberg punktgleiche Verfolger von Tabellenführer Konstanz. Das erste
Viertel sah dann aber nach allem aus, nur nicht nach einer Begegnung
auf Augenhöhe. Die Stuttgarter Mannschaft fand nicht ins Spiel und
geriet schnell in Rückstand. Nach zehn Minuten führte Speyer mit 22:11.
Auch wenn die Stuttgarter nach und nach zulegten, die Gäste hielten den
MTV immer auf Distanz. 30:40 nach dem zweiten Viertel, 49:63 nach dem
dritten.
Ins letzte Viertel startete der MTV erneut schlecht, aber eine
taktische Umstellung brachte dann die Wende. Temesghen Tecleyohanis
wurde auf den bis dahin besten Speyerer Michael Comick angesetzt und
nahm den US-Boy fast komplett aus dem Spiel. Speyer reagierte
verunsichert und Stuttgart nutzte das eiskalt aus: Ein 17:3-Lauf brachte
die Gastgeber heran, beim Stand von 66:72 war die Partie auf einmal
wieder offen. Die Gäste wackelten und die MTV-Fans peitschten ihre Jungs
weiter nach vorne. Eine Minute vor Spielende traf Marco Schlafke zum
75:75-Ausgleich. Gleich im Gegenzug aber dann wieder die Führung für
Speyer. Doch Patrick Neudegger blieb cool und versenkte Sekunden vor
Schluss zum 77:77.
Die Verlängerung musste die Entscheidung bringen. Und hier wogte das
Spiel hin und her. Stuttgart führte schon mit 81:77, 40 Sekunden vor
Schluss stand es 86:83 für den MTV. Speyers Marco Lachmann glich mit
einem Dreier aus, die Stuttgarter kamen in Ballbesitz. Aleks Cesnovar
vergab einen Dreier, dann ein Offensivrebound von Jonas Leidel und Pass
zu Randall Terry. Der scheiterte, holte sich den Ball erneut und
verfehlte auch diesmal. Der Rebound landete bei Lachmann, dann ein
Pfiff. Die Schiedsrichterin hat im Gerangel ein Foul am Speyerer
gesehen. Sie gab zwei Freiwürfe, und das drei Sekunden vor Schluss.
Lachmann hatte die Nerven, versenkte zweimal - das Spiel war gelaufen.
Auch wenn der Schmerz nach diesem bitteren Ende tief saß, MTV-Trainer
Vanja Sikuljak fand nur positive Worte: "Ich bin wirklich sehr stolz
auf meine Mannschaft. Nach so einem Rückstand gegen so einen starken
Gegner so zurückzukommen ist eine Energieleistung, die ihresgleichen
sucht." Was die Tabellensituation angeht, hatten die Stuttgarter Glück
im Unglück. Zwar mussten sie den zweiten Platz an Speyer abtreten,
jedoch ließen auch die Verfolger aus Treis-Karden und Heidelberg am
Wochenende Federn. Durch die Auswärtsniederlagen der direkten
Konkurrenten bleibt der MTV auf Rang drei.
MTV Stuttgart: Temesghen Tecleyohanis (3 Punkte), Torsten Böhringer, Randall Terry (22), Max von Stackelberg, Jonas Leidel (18), Aime Franzin, Aleksandar Blesic-Cesnovar (9), Dennis Schreiber (7), Patrick Neudegger (12), Michael Pfüller (3), Marco Schlafke (12).
"Wir brennen auf Revanche" 22.10.2011
"Nord-Rundschau", vom 22.10.2011
Basketball Regionalligist MTV Stuttgart hat mit der SG Speyer noch eine Rechnung aus der Vorbereitung offen.
Wir hatten an diesem Tag keine Chance und waren in allen Belangen unterlegen." Richtig Mut machen sie nicht, die Worte, mit denen sich Teammanager Kresimir Miksa an das letzte Aufeinandertreffen mit der SG TVD-BIS Speyer erinnert. Kaum mehr als sechs Wochen ist es her, da kassierten die Jungs des MTV Stuttgart beim Saison-Vorbereitungsturnier in Gaggenau eine deutliche Niederlage gegen die Pfälzer. 51:76 lautete bei der Partie am 4. September das Endergebnis, eine klare Angelegenheit. Am morgigen Samstag wollen sich die Stuttgarter Regionalligisten steigern und ab 19.30 Uhr in der Sporthalle West vor heimischer Kulisse die Revanche schaffen.
"Seit der Preseason ist viel geschehen", sagt Trainer Vanja Sikuljak. "Wir haben hart gearbeitet und uns weiterentwickelt." Der Blick auf die Tabelle scheint dem Coach Recht zu geben: Mit nur einer Niederlage und drei Siegen steht der MTV auf Platz zwei. Speyer ist Fünfter, aber die Pfälzer haben dasselbe Spielverhältnis wie die Stuttgarter. Nur einmal musste sich die SG in der laufenden Saison geschlagen geben, im ersten Spiel auswärts gegen Tabellenführer Konstanz (65:91). Seitdem hat sich das Team um Spitzenspieler Jay Thomas, letzte Runde noch Kapitän des Erstligisten Walter Tigers Tübingen, gegen gute Mannschaften souverän behauptet. Speyer gewann in Schwenningen (74:60) und siegte zuhause gegen Saarlouis (87:75) und Karlsruhe (72:66). "Schon beim Turnier in Gaggenau konnte man sehen, dass sie zu den Favoriten für den Aufstieg in diesem Jahr gehören werden", sagt Manager Miksa. "Aber ich freue mich trotzdem wahnsinnig auf das Spiel. Ich weiß, dass unsere Jungs auf eine Revanche brennen."
Nicht nur auf den bundesligaerfahrenen Jay Thomas müssen die Stuttgarter achten, sondern auch auf die beiden Topscorer der Pfälzer, Neuzugang Marco Lachmann (39 Punkte) und US-Boy Michael Ryan Comick (35). Aber auch in der Breite ist der Kader von Speyers Trainer Carl Mbassa äußerst hochkarätig bestückt und wartet mit ebenso erfahrenen wie physisch starken Spielern auf. Zwei Fragezeichen gibt es dagegen noch bei der Aufstellung der Stuttgarter. Die bereits letztes Wochenende beim Auswärtssieg in Trier gesundheitlich angeschlagenen Spieler Patrick Neudegger und Alexander Komitakis sind nach wie vor nicht ganz fit. Beide haben am Montag und am Mittwoch mit dem Training pausiert. "Ich bin aber zuversichtlich, dass sie heute trainieren und morgen spielen können", so Trainer Sikuljak.
Wenn die Stuttgarter die Leistungen aus den letzten Spielen bestätigen können, ist mit einer engen Partie auf hohem Niveau zu rechnen. Auf jeden Fall könnte die Partie gegen Speyer richtungsweisend sein: Gelingt den MTV-Jungs die Revanche gegen diesen starken Gegner, setzen sie sich in der Tabellenspitze fest. Unterliegen sie, droht fürs erste das Mittelfeld.
"Der Angriff lief wie aus einem Guss" 18.10.2011
"Nord-Rundschau", vom 18.10.2011
Basketball 1. Regionalliga Die lange Fahrt hat sich gelohnt: Der MTV Stuttgart setzt sich mit 68:54 in Trier durch. Von Simon Leißler
Spielbeginn: 17.30 Uhr. Abfahrt: 12.30 Uhr. Knapp vier Stunden Busfahrt mussten die Spieler des MTV Stuttgart am Sonntag auf sich nehmen, um zur vierten Partie der laufenden Regionalliga-Saison zu kommen. Mehr als 300 Kilometer sind es nach Trier, so weit haben es die großen Jungs des MTV zu keinem anderen Auswärtsspiel in der Regionalliga Südwest. Kein Wunder, dass sich die Stuttgarter in der Porta-Nigra-Stadt bisher immer schwer getan haben. "Ich weiß nicht, wann wir das letzte Mal gegen Trier gewonnen haben, aber es muss eine ganze Weile her sein", sagte Trainer Vanja Sikuljak. "Eine so lange Fahrt ist eine Belastung, nach der es nicht leicht ist, sofort volle Leistung zu bringen." Der Blick auf die Tabelle dürfte den Stuttgartern aber Mut gemacht haben. Als Zweiter der Liga war man zum DJK/MJC Trier gereist, die Gastgeber rangierten mit drei Niederlagen aus drei Spielen auf dem vorletzten Platz.
Doch die ersten Minuten der Partie weckten schlechte Erinnerungen an frühere Pleiten. Die Stuttgarter kamen nicht richtig aus den Startlöchern, die Spieler schienen die lange Busfahrt auch dieses Mal nicht gut verdaut zu haben. Kein einziger Treffer in den ersten fünf Minuten, im Angriff wollte nichts funktionieren. Wenigstens stand die Abwehr und so kamen auch die Trierer nur zu einem einzigen Korberfolg. Den Befreiungsschlag aus MTV-Sicht machte Stuttgarts Randall Terry. Mit seinen ersten zwei Punkten weckte der US-Boy sein Team auf und war auch im restlichen ersten Viertel die treibende Kraft in der Stuttgarter Offensive. Hinten weiterhin kompakt, lief es nun auch vorne endlich zusammen und auf einmal zog der MTV davon. Nach einem 12:4-Zwischenstand ging es mit einem komfortablen 14:8 in die Viertelpause.
Nun waren die Stuttgarter auf Betriebstemperatur und das unterstrichen sie zu Beginn des zweiten Viertels eindrucksvoll: Dreier von Aleksander Blesic-Cesnovar, noch ein Dreier von Marco Schlafke, ein weiterer Treffer aus der Normaldistanz und nach 13 Minuten war die Führung auf 22:8 ausgebaut. "Ab da lief der Angriff wie aus einem Guss", resümierte Trainer Vanja Sikuljak nach dem Spiel. Ab diesem Zeitpunkt erlaubten sich die Stuttgarter keine Aussetzer mehr und verteidigten ihre Führung konsequent. Die Gastgeber kamen in keiner Phase mehr richtig in Schlagdistanz. 36:26 stand es nach dem zweiten Viertel, 51:37 nach dem dritten. Die Partie endete mit einem sicheren 68:54.
"Ein Sieg in Trier ist wirklich sehr hoch einzuschätzen, da sich praktisch alle Teams wegen der langen Anreise immer sehr schwer tun, dort zu gewinnen", freute sich Vanja Sikuljak. "Ich bin sehr glücklich über den Sieg, vor allem über die Art und Weise. Wir haben von der ersten bis zur letzten Sekunde überragend verteidigt." Ein besonderes Lob sprach der 26-jährige Trainer für Center Patrick Neudegger und Alexander Komitakis aus, die zwar beide erkältet in die Partie gegangen waren, aber dennoch gute Leistungen zeigten.
Mit sechs Punkten steht der MTV nach dem Wochenende auf dem zweiten Tabellenplatz, dicht gefolgt von Treis-Karden, Heidelberg II und Speyer, die ebenfalls jeweils drei Siege und eine Niederlage zu Buche stehen haben.
MTV Stuttgart: Temesghen Tecleyohanis, Torsten Böringer (1 Punkt), Randall Terry (14), Max von Stackelberg, Jonas Leidel (6), Alexander Komitakis (5), Aleksandar Blesic-Cesnovar (3), Dennis Schreiber (4), Patrick Neudegger (12), Michael Pfüller (2), Marco Schlafke (21).
"Hinfahren, gewinnen, fertig!" 15.10.2011
So richtig erinnern, wann eine Mannschaft des MTV Stuttgart jemals
bei der DJK/MJC Trier gewonnen hat, kann sich selbst Kresimir Miksa
nicht. Doch davon lässt sich der langjährige Spieler, Trainer und nun
Manager der MTV-Regionalligabasketballer nicht abhalten, forsch
Forderungen zu stellen. "Wir fahren dahin und gewinnen. Fertig."
Fünf Stunden Busfahrt und eine enge, kleine Halle, zumeist mit
Ex-Nationalspieler Henrik Rödl auf den Rängen, der als Trainer der
Trierer Erstliga-Herren TBB nach Talenten späht und deshalb des öfteren
das Farmteam des Erstligisten durch seine Anwesenheit zu beeindruckenden
Leistungen anstachelt - all das kann Miksa nicht von dieser
selbstbewussten Ansage zurückhalten. Auch die Tatsache, dass Dennis
Schreiber und Patrick Neudegger unter der Woche nicht regelmäßig im
Training sein konnten, lässt Miksa nicht vorsichtig werden. Er fordert
den Erfolg. Punkt. "Wir brennen auf einen Sieg. Da kann man nicht drum
herumreden." Trier hat einen miesen Saisonstart erwischt und ist mit
drei Niederlagen gestartet. "Die haben Panik."
Allerdings waren zwei dieser Niederlagen sehr knapp: Mit einem Punkt
zuhause gegen die wiha Panthers Schwenningen verloren, mit einem Punkt
auswärts beim KIT SC Karlsruhe. Zum Saisonauftakt setzte es eine saftige
20-Punkte-Niederlage beim TV Saarlouis. Zu diesem Zeitpunkt müsste das
Trierer Team (Durchschnitt: Größe 1,95 Meter, Gewicht 91,36 Kilogramm,
Alter 21 Jahre) zuhause endlich einmal zu packen sein, meint Miksa und
verweist auf die deutliche Ausgangslage: Stuttgart ist Tabellenzweiter,
Trier Vorletzter.
MTV Stuttgart gewinnt Sensationell gegen Treis-Karden 08.10.2011
"Nord-Rundschau", vom 11.10.2011
Weniger Fehler machen, mehr Rebounds holen und viel Kampfgeist aufs
Parkett bringen - das forderte MTV-Trainer Vanja Sikuljak von seiner
Mannschaft. Dies alles war zum Saisonauftakt in eigener Halle gegen den
Aufsteiger USC Heidelberg II noch vermisst worden. Nun hat das
Regionalligateam des MTV Stuttgart im zweiten Heimspiel die gewünschten
Vorgaben erfüllt und dadurch den Meisterschaftsfavoriten TuS
Treis-Karden mit 81:67 niedergerungen.
Apropos Kampfgeist: US-Boy Randall Terry ging durch eine Erkältung
angeschlagen in die Partie, setzte aber deutliche Zeichen mit 19
Punkten, fünf Rebounds und einem geblockten Wurf - und war über 33
Minuten auf dem Feld. "Er hat das Spiel im Angriff und in der
Verteidigung getragen", erklärte Sikuljak zufrieden. Auch Marco Schlafke
überwand die Probleme einer Entzündung am Fuß und sorgte gegen das Team
von der Mosel für 15 Punkte bei 35 Minuten Spielzeit. "Marco hat das
Spiel sehr gut organisiert", so lautete dann auch das Lob, welches der
ausgebildete Steuerfachgehilfe von seinem Trainer für seine
Spielsteuerung erhielt. Auch unter dem Korb hatte das Stuttgarter Team
entscheidendes Übergewicht: 30 Rebounds für Stuttgart, 13 für
Treis-Karden. "Wir haben schlecht ausgeboxt. So kannst Du nicht
gewinnen", schimpfte Gäste-Coach Emir Colan. "Wenn man schon nicht
trifft, muss man wenigstens um die Bälle kämpfen."
So ähnlich lautete die Kritik seines Stuttgarter Kollegen beim
Saisonstart gegen Heidelberg. Neben der viel besseren Einstellung, kam
nun aus Stuttgarter Sicht auch noch Glück dazu. Zur Halbzeit stand es
45:41, da war die Partie noch längst nicht entschieden. In einer
kritischen Phase am Ende des dritten Viertels, als Stuttgart Ladehemmung
hatte, wuchs der eingewechselte Center Patrick Neudegger über sich
hinaus und steuerte acht Punkte in Folge bei. "Und der erst 19 Jahre
alte Dennis Schreiber hat so abgezockt agiert wie ein 29-Jähriger. Ob
Dreipunktwürfe, ob Dunkings, ob sichere Freiwürfe. Von allem etwas",
sagte Sikuljak. "Alles in allem war es eine wahnsinnig gute
Teamleistung."
Gut fürs immer zahlreicher erscheinende Publikum, gut fürs
Selbstvertrauen der Akteure auf dem Parkett. "Mit dieser
Verteidigungsarbeit und dem persönlichen Einsatz können wir in dieser
Liga jeden schlagen", sagte Kresimir Miksa, der sportliche Leiter der
MTV-Riesen zuversichtlich. "Jetzt haben wir einen großen Gegner
geschlagen." Dabei wehrte sich der Titelfavorit Treis-Karden exakt gegen
diesen Titel. "Das sind wir nicht", meinte Coach Emir Colan. "Mein Team
füllt diese Rolle nicht aus, gerät aber so in Versuchung, genau das zu
glauben." Aber in einem Punkt sind sich die beiden Trainer einig. Auch
Colan ist überzeugt, dass seine Mannschaft mit jedem mithalten kann.
"Aber in dieser Liga sind alle heiß, viele junge Spieler brennen und
wollen sich zeigen." So wie gegen Treis-Karden die Stuttgarter
Neuzugänge Marco Schlafke und Dennis Schreiber. Eine Fortsetzung soll
folgen. Kommenden Sonntag, 17.30 Uhr, spielt Stuttgart bei der bislang
sieglosen DJK/MJC Trier. "Das ist die heimstärkste Mannschaft der
vergangenen Jahre. Wir werden bereit sein", sagte Miksa forsch.
MTV Stuttgart: Randall Terry (19 Punkte), Max von Stackelberg, Jonas Leidel (10), Alexander Komitakis (3), Aleksandar Blesic-Cesnovar (6), Dennis Schreiber (18), Patrick Neudegger (8), Marco Schlafke (15).
Aufstiegsfavorit kommt nach Stuttgart 06.10.2011
Das Traditionsteam
von der Mosel der TUS Treis Karden kommt heute zum Auswärtsspiel nach
Stuttgart.
Nichts desto
trotz will sich unsere junge Mannschaft nicht kampflos ergeben und versuchen
so lange wie möglich im Spiel zu
bleiben. Ein schweres Unterfangen da Treis eine sehr ausgeglichene Mannschaft
ist mit sehr guten Einzelspielern.
„Wir sind in
diesem Spiel krasser Außenseiter, das ist keine Tiefstapelei, die Ergebnisse
die Treis Karden letzte und auch schon diese Saison geliefert hat sind
beeindruckend (Sieg in Schwenningen
(59:79). Mit ein bisschen mehr Glück und weniger Verletzungspech hätte der Aufstieg
schon letztes Jahr geklappt. Ein tolles Team mit einem sehr guten Trainer den
ich sehr schätze.“ so Manager Kresimir Miksa.
Dreh und
Angelpunkt ist sicherlich der Amerikaner, Joe Roberson, der auf allen
Positionen spielen und verteidigen kann. Ein oft unterschätzter Spieler der
seit Jahren, Woche für Woche mit, die besten Statistiken liefert. Zur Startformation
gehört auch sicherlich, Dominique Tholey, ein großer Flügel der sowohl von
außen wie auch unter dem Korb punkten kann. Christopher Nitzsche der Big Man
unter den Körben sowie Tim Kaurisch, der den Aufbau lenkt. Treis spielt wie
auch Stuttgart mit einer größeren Rotation. Coach Colan hat es wieder einmal
geschafft eine hervorragende Mannschaft zusammenzustellen.
Nach unserem
Derby Erfolg letzte Woche in Tübingen gilt es gegen Treis-Karden den guten
Trend zu bestätigen. „Wir müssen den Heimvorteil nutzen, konzentriert sein und
unsere Fehler minimieren. Das Team hat erkannt, dass es für uns in dieser Liga
nur Erfolge gibt wenn wir bedingungslosen Einsatz und Kampfbereitschaft zeigen.
Das hat uns auch die letzten Jahre ausgezeichnet“- Vanja Sikuljak.
Und sollten uns unsere Fans so lautstark unterstützen wie letzte Woche in
Tübingen, wird es für Treis-Karden sicherlich kein Spaziergang.
Krimmi, Kampf und eine Frage der besseren Kondition 04.10.2011
"Nord-Rundschau", vom 04.10.2011 Tom Bloch
Basketball 1. Regionalliga Beim SV Tübingen holte sich der MTV Stuttgart einen knappen 75:69-Sieg in der Verlängerung. Von Tom Bloch
Normalerweise ist die Krimi-Zeit in Deutschland am Sonntagabend. In der 1.
Basketball-Regionalliga Südwest war es bereits am Samstag schon soweit. Der SV
Tübingen empfing den MTV Stuttgart. Beide Mannschaften hatten ihre
Saisonpremiere verpatzt und wollten dies im zweiten Spiel der Runde
egalisieren. Doch es kann eben nur einen Sieger geben, und dieser war nach 40
Minuten Regelspielzeit immer noch nicht gefunden. Die Entscheidung fiel erst in
der Verlängerung - für Stuttgart. "Das Spiel war die gesamte Zeit hart
umkämpft. Nach jeder Aktion lag jemand am Boden. Das Parkett war nass, die
ganze Zeit", berichtete Kresimir Miksa, der sportliche Leiter des MTV
Stuttgart mit heiserer Stimme.
Miksa war vor Ort, sowie mehr als 20 "Hooligans", wie Miksa
augenzwinkernd den lautstarken Fanblock nannte, der die Bösen Jungs, die Bad
Boys Stuttgart mit ihren Stimmbändern und Trommeln unterstützen. "Nun ja,
Alkohol hat auch eine Rolle gespielt, das will ich gar nicht
verheimlichen." Miksa und seine Hooligans bekamen für ihren aufopfernden
Einsatz aber auch etwas geboten: Ein kampfbetontes und extrem spannendes Spiel.
Zwei Minuten vor Schluss lag Stuttgart mit drei Punkten hinten. Pointguard Max
von Stackelberg, der eine überzeugende Partie hinlegte (neun Punkte, vier
assists, zwei steals), wurde gefoult und bekam zwei Freiwürfe zugesprochen.
Dies missfiel Claus Sieghörtner, dem Tübinger Trainer, derart, dass er laut
schimpfend das Spielfeld betrat und erst verließ, als er sich ein technisches
Foul wegen Schiedsrichterbeleidigung einhandelte. Die Folge: weitere zwei
Freiwürfe für Stuttgart, die Max von Stackelberg allesamt im Ring versenkte.
Stuttgart war wieder mit einem Punkt vorne. Weiter ging es hin und her. Sieben
Sekunden vor Schluss traf Stoimir Ivandic für Tübingen nur einen Freiwurf zum
60:60-Ausgleich. Der Stuttgarter Gegenangriff, abgeschlossen von Marco
Schlafke, verlief ohne Erfolg: Verlängerung.
"Dann sind die Tübinger konditionell eingebrochen", meinte Miksa.
"Die haben nur sechs gestandene Spieler, der Rest ist Nachwuchs, teilweise
aus der Jugendbundesliga." Der große Mangel beim Heimauftakt gegen den
Aufsteiger USC Heidelberg II, die Verteidigungsarbeit und die Arbeit unter den
Körben, waren in Tübingen das große Plus. "So sieht Basketball aus, so
muss so ein Spiel verlaufen, selbst wenn wir verloren hätten." Miksa war
zwar heiser, aber zufrieden über den ersten Sieg des neuen Cheftrainers Vanja Sikuljak
und seiner Mannschaft. Selbstvertrauen zur rechten Zeit."Kommenden Samstag
kommt der TuS Treis-Karden zu uns. Die sind für mich klarer Aufstiegskandidat.
Das wird sehr schwer", sagte Miksa.
MTV Stuttgart: Temesghen Tecleyohanis, Torsten Böringer, Randall Terry (15
Punkte), Max von Stackelberg (9), Jonas Leidel (14), Alexander Komitakis (4),
Aleksandar Blesic-Cesnovar, Dennis Schreiber (7), Patrick Neudegger (7),
Michael Pfüller (2), Marco Schlafke (17).
Im zweiten Anlauf soll es klappen
01.10.2011
Basketball, 1. Regionalliga Südwest Der MTV Stuttgart hofft,beim SV Tübingen den ersten Saisonsieg einzufahren. Von Tom Bloch
Heute Abend ab 20 Uhr trifft der MTV Stuttgart in der Uhlandhalle auf
den SV Tübingen und damit eine Manschaft, die genau das selbe Problem
hat: Beide Teams haben ihre Saisonpremiere in der Regionalliga Südwest
vermasselt. Die Stuttgarter wurden vom Aufsteiger USC Heidelberg II
geschlagen, Tübingen unterlag KIT SC Karlsruhe mit nur einem Punkt. "Die
werden natürlich für einen ersten Sieg brennen", warnt Stuttgarts
Trainer Vanja Sikuljak, der am Donnerstag für seine Mannschaft eine
weitere Trainingseinheit einlegen ließ.
Der Schwachpunkt in der Partie gegen Heidelberg war die
Verteidigungsarbeit, auf die in den Übungseinheiten in dieser Woche
besonders Wert gelegt wurde. "Wir haben am Montag eine Videoanalyse
gemacht und dabei festgestellt, dass wir noch viel arbeiten müssen."
Dabei haben sich vor allem die mangelnde Kommunikation in der Defense
und die schlechte Reboundarbeit am Brett als Problemzonen heraus
kristallisiert. "Wie wir beim Auftakt gesehen haben, sind wir nicht eine
Mannschaft, die einfach mal so ein Spiel gewinnt. Nur wenn wir jedes
Spiel über die Verteidigung angehen und 100 Prozent geben, haben wir
eine Chance." Vanja Sikuljak kann in Tübingen auf seine komplette
Mannschaft bauen und muss vor allem auf Center Peter Klemm achten. Der
1,99 Meter große 100-Kilogramm-Mann mit Pro-A-Liga-Erfahrung bei den
Kirchheim Knights kam in Karlsruhe auf 22 Punkte.
Ein gehöriger Dämpfer zum Auftakt 27.09.2011
Basketball 1. Regionalliga Gegen den Aufsteiger USC Heidelberg II kassiert der MTV Stuttgart eine 61:77-Niederlage. Von Tom Bloch
Als die Spieler des USC Heidelberg II erst 40 Minuten vor Spielbeginn betont langsam und betulich in die Sporthalle West schlurften, konnte man meinen, dass der Aufsteiger seine Premiere in der Regionalliga nicht ernst nehmen würde. Doch Stuttgarts sportlicher Direktor Kresimir Miksa warnte eindringlich: "Deswegen wird das ja so ein gefährliches Spiel. Die haben die Ruhe weg. Die haben gar nichts zu verlieren." Die Heidelberger konnten sogar weitgehend auf Neuzugang Jan-Frederik Jagla verzichten, den 2,05 Meter großen Bruder des aktuellen Nationalspielers Jan-Hendrik Jagla (2,13 Meter). Sein kleiner Bruder sollte Stuttgarts US-Boy Randall Terry bewachen, handelte sich allerdings dabei in den ersten 90 Sekunden bereits drei Fouls ein und wurde auf die Bank verbannt. Die Heidelberger verzichteten am Anfang sogar auf Treffer. Erst nach drei Minuten begann das Punkte sammeln. Doch nach sechs Minuten stand es bereits 11:11 und am Ende des ersten Viertels lagen die Stuttgarter schon mit 14:23 zurück. Im zweiten Viertel blitzte dann auf, was dem MTV wohl in dieser Saison noch des Öfteren helfen könnte: Der Vorteil eines ausgeglichenen Kaders. Aleksandar Blesic-Cesnovar und auch Alexander Komitakis kamen von der Wechselbank und trafen auf Anhieb. Zur Halbzeit war die Bilanz dann wieder relativ ausgeglichen. Mit 32:36 ging es in die Kabinen. Doch wie schon vor der Saison von Trainer Vanja Sikuljak angedeutet, die Schwächen der Stuttgarter Mannschaft liegen unter dem Korb. "Wenn wir nicht konsequent verteidigen und die Rebounds holen, werden wir große Probleme haben, Spiele zu gewinnen", schimpfte Sikuljak nach seinem ersten Spiel als allein verantwortlicher Trainer. Er musste mit ansehen, wie sich die Fehler häuften. "Wenn wir den Ball hatten, haben wir ihn direkt wieder weg geschmissen." Zu viele vermeidbare Ballverluste, zu viele individuelle Fehler im Angriff und in der Verteidigung. "Am ballführenden Spieler haben die Jungs ganz gut verteidigt, aber sobald der Zweikampf verloren war, kam die Hilfe zu spät oder eben gar nicht." Auch die Trefferquote liefert Grund für Kritik. 17 von 50 Korbwürfen fanden ihr Ziel, offenbart die Statistik. Das sind 34 Prozent, also deutlich zu wenig für Regionalliga-Niveau. Anders bei den Gästen. Jan-Frederik Jagla, der in der zweiten Hälfte dann doch noch eingesetzt wurde, kam in insgesamt 12 Minuten Spielzeit auf 11 Punkte, davon drei von drei Dreiern, und einem geblockten Wurf. Die 42 Prozent Trefferquote der gesamten Heidelberger Mannschaft sind auch nicht beeindruckend, aber eben besser als die Stuttgarter Bilanz. "Alles in allem wurden unsere Schwächen aufgezeigt, und daran müssen ich und die Mannschaft nun intensiv im Training arbeiten", sagte Sikuljak.
MTV Stuttgart: Dominik Vollmer, Aleksandar Blesic-Cesnovar (11 Punkte), Dennis Schreiber (2), Patrick Neudegger (4), Michael Pfüller, Marco Schlafke (10), Temesghen Tecleyohanis (5), Torsten Böhringer, Randall Terry (15), Max von Stackelberg (4), Jonas Leidel (6), Alexander Komitakis (4).
Aus jungen wilden werden böse Jungs 23.09.2011
"Nord-Rundschau", vom 23.09.2011
Vielleicht hätte es man nicht ein wildes Rollerderby-Girl machen
lassen sollen, aber nun ist es passiert. "We got Balls" steht auf den
neuen Plakaten der Regionalliga-Basketballer, welches sich zum Beispiel
mit: "Wir haben Bälle" übersetzen lässt. Im übertragenden Sinne bedeutet
dieser Spruch, der eigentlich auf das Vorhandensein sekundärer
Geschlechtsmerkmale hinweist, allerdings, Mut zu haben, nämlich die
berühmten Eier, die einst Deutschlands Tor-Titan Oliver Kahn in seiner
Mannschaft vermisste. Das MTV-Rollergirl Teaze the Tiger, im
bürgerlichen Leben Denise Kim Kaufmann genannt und als
Graphik-Designerin arbeitend, hat die neuen Plakate entworfen. Dabei
wurde auch der Begriff der "Bad Boys Stuttgart" eingeführt. "Irgendetwas
muss man ja machen, damit es nicht langweilig ist", sagt Sportdirektor
Kresimir Miksa, der in der vergangenen Saison noch als Headcoach an der
Seitenlinie stand. "Die Plakate sind jedenfalls spitze."
Sein Wechsel ins Management ist eine weitere Änderung genauso wie das
Aufrutschen von Co-Trainer Vanja Sikuljak auf die Cheftrainerposition.
Weiterhin gilt für die 1. Regionalliga Süd auch eine neue
Ausländerregel: Nur noch ein Nicht-EU-Ausländer darf pro
Regionalliga-Team aufgestellt werden.
Die Würfel sind gefallen: Der sprunggewaltige US-Boy Randall Terry
trägt wie im vergangenen Jahr das weiß-rote Trikot des MTV. Jay
McAdams-Thornton geht in Zukunft in der 2. Regionalliga für die Flashers
Fellbach auf Korbjagd, genauso wie Jan Babicky und José Angel
Tejada-Munoz. Auch Andreas Arampatzis hat das Team verlassen. Dafür kann
der neue Cheftrainer Vanja Sikuljak neue und erfahrene Akteure
begrüßen. Mit Aleksandar Blesic-Cesnovar kam ein wurfstarker
Zwei-Meter-Mann von der BSG Basket Ludwigsburg nach Stuttgart. Der
gebürtige Serbe besuchte bis 2009 das Basketballinternat Urspringschule
in Schelklingen, zusammen mit Vanja Sikuljak. Ebenfalls aus Ludwigsburg
kam der 20-jährige Marbacher Dennis Schreiber, genau wie Cesnovar zwei
Meter groß. Marco Schlafke mit Pro B-Erfahrung kam von den Panthers
Schwenningen nach Stuttgart.
"Die Vorbereitung verlief unglaublich. In der ersten Woche haben wir 15 Stunden Training absolviert, auf krass hohem Niveau", schwärmt Trainer Sikuljak. Der Sportwissenschaftler ordnete dann eine Phase der Athletikarbeit an, mit Ausdauer und Sprinttraining. Mittlerweile liegt der Schwerpunkt an der Arbeit mit dem orangenen Lederball und auf der Verteidigung. Doch wohin die Reise geht, dass weiß der 26-Jährige selbst noch nicht genau. "Die Liga ist praktisch neu besetzt, jetzt, wo nur noch ein Amerikaner pro Team auflaufen darf. Da werden die Karten neu gemischt." Und teurer ist die Regionalliga an der Schwelle zum Profisport mit der zweigeteilten zweiten Bundesliga auch geworden - für die, die das Wettrüsten finanziell mitbestreiten können und wollen. Denn auf einmal sind EU-Bürger oder Deutsche gefragt, die Regionalliganiveau mitbringen. Deren Marktwert steigt.
Absteiger aus der Pro A ist der USC Freiburg, der aufgrund finanzieller Ungereimtheiten keine Zweitligalizenz mehr erhalten hat, zudem den Staatsanwalt im Hause hat und nun in der 1. Regionalliga einen Neuanfang wagen will. Sportliche Absteiger sind die Panthers Schwenningen und Holiday Check Baskets Konstanz. "Was uns betrifft, wir sind von außen gefährlicher geworden. Aber unter dem Korb fehlen uns Jay und Thomas Wrobel, der aufgrund seines Berufs als Pilot nun aufhören musste", sagt Sikuljak.
Zum Auftaktspiel am Samstag, 24. September, kommt Aufsteiger USC Heidelberg in die Sporthalle West - eine erste Standortbestimmung. Beginn ist um 19.30 Uhr. Die Halbzeitshow bestreiten die rhythmischen Sportgymnastinnen des MTV Stuttgart, das "James Movement" mit ihrer Show "Arachnaphobias". Das sind dann die gefährlichen Mädchen zu den bösen Buben.
Kader des MTV komplett 22.09.2011
Pünktlich zu Saisonbeginn ist der Kader der ersten Mannschaft komplett.
Aus der zweiten Mannschaft, die letzte Saison den Aufstieg in die Oberliga schaffte, werden MTV Urgestein Torsten Böhringer und Michael Pfüller die erste Mannschaft verstärken.
"Torsten und Micha waren letzte Saison die Stützen der zweiten Mannschaft und haben einen großen Teil zum Aufstieg beigetragen, außerdem haben sich beide über den Sommer in jeder Trainingseinheit aufgedrängt und an ihrem Spiel gearbeitet. Das ist auch ein Zeichen an alle Spieler der diesjährigen zweiten Mannschaft! Mit harter Arbeit hat jeder Spieler die Chance den Sprung in die Erste zu schaffen", kommentiert Coach Sikuljak.
Zusätzlich komplettiert Alexander Komitakis die Big-Men Rotation des MTV. "Taki" hat schon in den letzten beiden Jahren gezeigt wie wichtig er mit seiner Defense für das Team ist. Von Position 3-5 kann er Spieler mit seiner aggressiven Defense zur Verzweiflung bringen und ist sich auch für keine Spezialaufgabe zu schade.
Zu aller letzt zaubert Sikuljak noch einen Trumpf aus dem Ärmel. Dr. Dominik Vollmer wird die Mannschaft als Standby Spieler unterstützen. Eigentlich war geplant, dass Vollmer fester Bestandteil der Mannschaft wird, doch ist es Ihm aufgrund seiner Anstellung als Arzt im Diakonie Klinikum Stuttgart (Hausklinik des MTV Stuttgart) aus Zeitgründen nicht möglich bei allen Trainingseinheiten und Spielen anwesend zu sein. "Ich bin sehr froh einen Spieler wie Dominik in der Hinterhand zu haben. Er ist ein gestandener Spieler mit jahrelanger Erfahrung in der 2. Bundesliga und Regionalliga, der trotz seines zeitintensiven Berufs immer noch Lust am Basketball hat. Hinzu kommt noch das er sehr gut in unser Team passt und versucht den jungen Spielern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen."
Nicht mehr dabei sein wird Andreas Tsiminos, der in diesem grossen Kader als 13 Spieler den Sprung in die Mannschaft nicht geschaft hat. Mit Dennis Schreiber (19 J.) und Alexandar Cesnovar (20 J.) haben wir auf der Position 4, zwei junge Talente die Spielzeit brauchen. Andreas Tsiminos kam zur Rückrunde der letzten Saison, er hat sich immer als fairer und guter Sportsmann präsentiert mit viel Erfahrung und Basketballerischen know how. Wir möchten betonen, dass wir uns nicht gegen Andreas entschieden haben, sondern für die jüngeren Dennis und Alex. Wir wünschen Andi alles gute und hoffen das er dem Basketball in MTV treu bleibt.
Danke Andreas.
Prominenter Neuzugang 20.09.2011
Marco Schlafke präsentiert das MTV-Shirt, links GF Dr. Ewald, rechts Trainer Sikuljak
Mit Marco Schlafke begrüßt der MTV Stuttgart einen prominenten Neuzugang in seinen Reihen. Marco Schlafke, ausgebildeter Steuerfachgehilfe, war auf Arbeitssuche und obwohl er lukrative Angebote einiger Vereine erhielt, entschied er sich schlussendlich doch für den MTV Stuttgart.
Grund hierfür war das Angebot des MTV, sich um den beruflichen Werdegang des Spielers zu kümmern. Zunächst bestreitet Schlafke ein Praktikum beim MTV im Bereich Sportmanagement – bei gleichzeitiger Ausbildung zum Vereinsmanager durch den Württembergischen Landessportbund (WLSB). Ab Januar soll dann eine Stelle bei einem befreundeten Unternehmen gefunden bzw. geschaffen werden.
MTV Geschäftsführer Dr. Karsten Ewald und Marco Schlafke sehen dieser Entwicklung optimistisch entgegen.
Ganz besonders freuen sich natürlich Teammanager Kresimir Miksa und Trainer Vanja Sikuljak über diese deutliche Verstärkung auf der Zweierposition. "Ich bin sehr glücklich, dass wir einen Spieler wie Marco verpflichten konnten. Seine Erfahrung als langjähriger Zweitligaspieler wird unser Team bereichern. Über seine spielerischen Fähigkeiten kaum zu sprechen", so Vanja Sikuljak. Miksa: "Marco ist ein Gewinn für uns. Ein Spieler mit grosser Erfahrung und professioneller Einstellung. Er wird unser Team führen und sicher besser machen. "
Sportliche Vita
Schlafkes sportlicher Werdegang begann beim SSV Ulm und führte ihn zunächst nach Tübingen in die 1.Regionalliga wo er 2001 als Topscorer mit durchschnittlich 27 Punkten pro Spiel auffiel und maßgeblich am Aufstieg in die 2.Bundesliga beteiligt war. Er wurde in Tübingen zeitweise sogar für die 1.Liga aufgestellt.
Er spielte dann in der 2.Liga in Ulm und Bremerhaven.Hier stieg er mit seinem Team 2005 in die 1.Liga auf. Danach ging er nach Weissenhorn und Schwenningen, wo er zuletzt in der 2.Bundesliga aktiv war.
Lieber Marco, der MTV freut sich auf Dich und ist sich sicher, dass auch Du mit Deinen Leistungen die Halle West zum Kochen bringen wirst.
MTV zweiter beim Tagesturnier in Ludwigsburg 11.09.2011
Die Basketballer des MTV erreichten am gestrigen Sonntag einen guten zweiten Platz beim Tagesturnier in Ludwigsburg.
Im ersten Halbfinalspiel des Turnier konnte sich die erfahrene Mannschaft aus Ansbach gegen die junge Truppe des Gastgebers durchsetzen.
Im zweiten Halbfinale bekamen es unsere Jungs mit Ligakonkurrenten KIT SC Karlsruhe(ehemals Rastatt) zu tun. Die Karlsruher, die nicht in Topbesetzung antraten, konnten das Spiel bis zur Halbzeit ausgeglichen gestalten (34:30 MTV). Nach gutem Start ins in die zweite Halbzeit konnte sich der MTV mit zehn Punkten absetzen und verwaltet den Vorsprung bis zum Schluss. Highlight des Spiel und des kompletten Turniers, war ein wahnsinniger Tip Dunk von Sprungwunder Randall Terry, der die anwesenden Zuschauer, Spieler, Schiedsrichter und Verantwortlichen aller Mannschaften zum Staunen brachte. Nach einem Fehlversuch aus der Distanz sprang Terry zum Offensivrebound und fing den Ball seitlich und weit über Ringniveau, drehte sich 90° um die eigene Achse und drosch den Ball beidhändig durch die Reuse.
Am Ende gewann der MTV verdient mit 70:58. Trainer Vanja Sikuljak zeigt sich auch sehr erfreut darüber, dass die angeschlagenen Komitakis, Tsiminos und Schreiber wieder ins geschehen eingreifen konnten und positive Akzente setzen konnten. "Ich bin froh, dass wir wieder aus dem vollen Schöpfen können. Man hat gesehen, dass wir mit einer größeren Rotation auf den großen Positionen Defensiv viel stabiler sind und viel besser Rebounden."
Punkteverteilung vs. Karlsruhe:
Tecleyohannis 5; Böhringer 2; Terry 15, 1 Dreier; v. Stackelberg 3; Leidel 4; Komitakis 1; Tsiminos 5,1; Cesnovar 8; Schreiber 5; Pfüller 4; Schlafke 17,2;
Im Finalspiel gegen Ansbach, dass direkt im Anschluss an das Halbfinale ausgetragen wurde, musste sich der MTV einer gut aufgelegten und ausgeruhteren Ansbacher Mannschaft geschlagen geben. Nach einem schlechten Start in die Partie (5:13) fing sich die Mannschaft von Trainer Sikuljak und konnte das erste Viertel noch ausgeglichen gestalten. Es sprang zur Halbzeit sogar eine Zweipunktführung heraus (45:43). Nach gutem Start in die Zweite Halbzeit (55:49) musste unsere Jungs der Müdigkeit und dem herrausragenden Passspiel der Ansbacher Tribut zollen. So konnten sich die erfahrenen Ansbacher drei Minuten vor Schluss der Partie mit 6 Punkten absetzen. Zwei Körbe von Jonas Leidel zum 80:78 Anschluss wurden von Ansbach mit einem Dreier gekontert und somit das war Spiel entschieden. Endstand: 86:79
Trotz Niederlage war erfreulich, dass sich Jonas Leidel mit 19 Punkten aus seinem Tief spielen konnte. Auch Max von Stackelberg und Temesghen Tecleyohanis schafften es wieder dem Spiel Struktur zu geben. "Ich bin alles in allem recht zufrieden mit den beiden Spielen. Wir haben jetzt noch zwei Wochen Zeit, um an Feinheiten in der Offense und besonders in der Defense zu arbeiten", kommentiert Coach Sikuljak die Leistung seiner Mannschaft zusammen.
Punkteverteilung vs. Ansbach:
Tecleyohannis 2; Böhringer; Terry 15,2 Dreier; v. Stackelberg 6; Leidel 19;
Komitakis 4; Tsiminos; Cesnovar 3; Schreiber 11,1; Pfüller 4; Schlafke 15,2;
Nächster Neuzugang in trockenen Tüchern 09.09.2011
Langsam nimmt der Kader des MTV Stuttgart Gestalt an. Mit Aleksandar Blesic-Cesnovar tritt ein weiterer Ex-Ludwigsburger dem Team bei. Der 2,00-Meter-Hüne ist mit einem butterweichen Händchen ausgestattet und soll vor allem für Gefahr von außerhalb der Dreipunktelinie sorgen.
Von 2006 bis 2009 besuchte der gebürtige Serbe das wohl bekannteste Basketballinternat Deutschlands, die Urspringschule in Schelklingen. Mit dem Ziel Hochleistungssport und Abitur zu vereinen versuchte er sich damals in der angesehenen Talentschmiede. Mit Erfolg. Dreimal (2x NBBL+ 1x U18) gewann er dort als Leistungsträger die Deutsche Meisterschaft. Als Kapitän der Schulmannschaft führte er diese zudem zum ersten Platz bei der Deutschen Schulmeisterschaft "Jugend trainiert für Olympia".
Vor zwei Jahren begann "Cese" Luft- und Raumfahrtechnik an der Universität Stuttgart zu studieren und entschied sich bei dem damaligen Ligakonkurrenten BSG Ludwigsburg zu spielen. Richtig glücklich wurde er in diesen zwei Jahren jedoch nie und so holte ihn ein alter Bekannter aus Urspringer Zeiten, Vanja Sikuljak, nach Stuttgart.
Durch auffallend gute Leistungen im Training sicherte sich der 21-Jährige nun einen Platz im Kader der Regionalligatruppe und ist mittlerweile Spieler Nummer Sieben im Team. Wie wichtig er für das Team ist bewies er bereits in einigen Testspielen, in denen er regelmäßig zu den Topscorern gehörte. Trainer Sikuljak lobt vor allem seine vorbildliche Einstellung: "Aleks hat sich durch seine harte Arbeit über den Sommer in unsere Mannschaft gespielt! In jeder einzelnen Trainingseinheit hat er sich aufgedrängt und gezeigt, dass er unbedingt ein Teil der Mannschaft sein will. Er verfügt über einen überragenden Distanzwurf und wird unser Spiel auf der Power Forward Position variabler machen."
Am Sonntag testet der MTV erneut in Ludwigsburg, wo ein Tagesturnier mit Spitzenteams aus der Region stattfindet.
MTV verliert Finale von Gaggenau 05.09.2011
Ein schlechtes Spiel lieferten die Jungs von Coach Vanja Sikuljak in Finale gegen den SG TVD-BIS Speyer ab. Zu keinem Zeitpunkt war der Sieg für Speyer gefährdet. Mit Jay Thomas, der letztes Jahr noch beim Erstligisten Walter Tigers Tübingen spielte, Julius Haag vom Pro A Ligisten USC Freiburg und dem Amerikaner Michael Comick spielen in der Regionalliga drei Ausnahmespieler, die ihresgleichen suchen. Sie waren zu keiner Zeit in den Griff zu kriegen. Aber auch der Rest des Teams verteidigte sehr agressiv, was unsere Jungs vor große Probleme stellte. Sollte Centerspieler Robin Giesek (209 cm) sich in einigen Wochen nach seiner Schulter-OP dem Team anschließen wird es sehr schwer Speyer zu schlagen. Neuer Coach der Mannschaft ist der ehemalige Bundesligaspieler Carl Mbassa, der es geschafft hat eine exzellente Mannschaft zu formen.
"Speyer hat absolut verdient gewonnen! Mit ihrer aggressiven Verteidigung sind wir zu keinem Zeitpunkt des Spiels zurechtgekommen. Glücklicherweise haben wir noch drei Wochen Vorbereitungszeit und können in dieser Zeit an unseren Schwächen arbeiten", so Coach Vanja Sikuljak. Endergebnis 76:51
Punkteverteilung: Tecleyohannis 6, Böhringer 8, Stackelberg 2, Leidel 9, Komitakis n.e, Tsiminos n.e., Cesnovar 4, Neudegger 11, Pfüller 1, Schlafke 6, Terry 4
MTV im Finale des Heinz von Heiden Turniers 04.09.2011
Nach zwei Siegen in der Gruppenphase am Samstag steht der MTV im Finale gegen SG TVD-BIS Speyer.
Im ersten Spiel des Tages traf der MTV auf eine ambitionierte Mannschaft aus Bad Bergzabern. Die Mannschaft aus der zweiten Regionalliga, die vom alten Bekannten Mario Dugandzic gecoacht wird, zeigte schon nach wenigen Mintuen, dass sie sicher zu den Aufstiegsaspiranten der nächsten Saison gehören. Ein sehr gutes Centerduo machte unserer Mannschaft das Leben schwer und auch sonst war es eine gut eingespielte Truppe, die so schon sehr lange zusammenspielt. Erst als die gegnerischen Big Men unter Kontrolle gebracht wurden setzten sich die Mannen von Coach Sikuljak Schritt für Schritt ab. Die gesamte Mannschaft zeigte eine überzeugende Leistung. Hervorzuheben ist Thorsten Böhringer, der in diesem Spiel nicht zu halten war. Immer wieder von seinen Mitspielern gut in Scene gesetzt, versenkte er einen Dreier nach dem anderen. Insgesamt kam er dabei auf stolze 27 Punkte. Jeder Spieler kam zum Einsatz. Das Endergebnis war 90 : 56.
Kleiner Wermuthstropfen: Alexander Komitakis zerrte sich die Aduktoren und wird an diesem Wochenende wahrscheinlich nicht mehr zum Einsatz kommen.
Punkteverteilung: Tecleyohannis 4, Böhringer 27, Stackelberg, Leidel 8, Komitakis 3, Tsiminos, Cesnovar 16, Neudegger 8, Pfüller 2, Schlafke 10, Terry 13,
Das zweite Spiel gegen die Lokalmatadoren aus Gaggenau wurde in den Anfangsminuten komplett verschlafen. Erst nach dem 14:6 Rückstand und einer Auszeit, die es in sich hatte, wachten unsere Jungs auf und konnten das erste Viertel ausgeglichen gestalten (22:22). Die Jungs von Coach Salavarda waren gut gegen uns eingestellt und der ehemalige MTV´ler Christian Gundlach war phasenweise nicht zu stoppen. Das Spiel blieb bis ins letzte Viertel spannend, doch durch die gut aufgelegten Patrick Neudegger, Randall Terry und Marco Schlafke konnte das Spiel in den Schlussminuten gewonnen werden. Endergebnis 76:65.
Punkteverteilung: Tecleyohannis 2, Böhringer 4, Stackelberg 1, Leidel 1, Komitakis n.e, Tsiminos 4, Cesnovar 10, Neudegger 11, Pfüller 4, Schlafke 23, Terry 16,
Finale heute um 16.00 Uhr gegen SG TVD-BIS Speyer
MTV am Wochenende beim Heinz von Heiden Turnier 01.09.2011
Am Wochenende 03 und 04.09.2011 findet in Gaggenau, das zweite Heinz von Heiden Basketballturnier statt. Unsere Jungs haben letztes Jahr das Turnier gewonnen und sind bereit den Titel zu verteidigen. Laut Headcoach Vanja Sikuljak geht es in erster Linie nicht wirklich um Sieg oder Niederlage, vielmehr um zu sehen auf welchem Level sich das Team nach der Kräftezehrenden Vorbereitung befindet. "Wir werden viel ausprobieren und testen."
"Wir sind froh wieder dabei sein zu können. Das Turnier war letztes Jahr super organisiert. Dieses Jahr sind 6 Regionalmannschaften vertreten, davon 3 aus unserer Liga. Das Turnier ist ein guter Wettbewerb für uns. Es soll ein erfolgreiches Wochenende werden, bei dem sich auch auf und abseits des Feldes die neuen und alten Spieler besser kennenlernen. Wir werden in Karlsruhe übernachten und beim Abendessen, Deutschland bei der EM die Daumen drücken, vielleich auch das eine oder andere Bierchen trinken, natürlich nur wenn es der Coach zulässt", so Manager Miksa.
Die Wildgänse Gaggenau werden gecoacht vom ehemaligen langjährinen Trainer des MTV Stuttgart, Drazan Salavarda. Ihm ist es nun schon wieder gelungen eine Schlagfertige Truppe zusammenzustellen, die als Aufsteiger in die 2. Regionalliga sicherlich für die eine oder andere Überraschung gut sein wird. Des weiteren spielt mit Dejan Mladenov ein weiterer MTV´ler bei den Wildgänsen, der wenn es gegen seine alten Mitspieler geht immer besonderst motiviert ist.
Spielplan Gruppenphase:
10.00 Uhr TV Bad Bergzabern - VFB Gaggenau
11.30 Uhr TSV Berghausen - TS Göppingen
13.00 Uhr MTV Stuttgart - TV Bad Bergzabern
14.30 Uhr TS Göppingen - SG TVD-BIS Speyer
16.00 Uhr VFB Gaggenau - MTV Stuttgart
18.00 Uhr SG TVD-BIS Speyer - TSV Berghausen
Finalspiele :
11.00 Uhr Spiel um Platz 5
13.00 Uhr Spiel um Platz 3
16.00 Uhr Spiel um Platz 1
Mehr Infos zum Turnier unter: www.vfb-gaggenau.de
MTV startet in die Vorbereitung 25.08.11
Letzte Woche begann für die MTV-Mannen unter neuem Headcoach Vanja Sikuljak die Vorbereitung für kommende Saison. Am Samstag kommt es bereits zum ersten Test beim Absteiger aus Ludwigsburg (14 Uhr Rundsporthalle).
Der Kern der Mannschaft wird auch dieses Jahr wieder das Trikot der Landeshauptstädter überstreifen. Mit Max von Stackelberg, Jonas Leidel, Patrick Neudegger und Temesghen Tecleyohanis werden vier Leistungsträger der letzten Saison dem Team treu bleiben. "Sie haben über den Sommer hart an ihrem Spiel und ihrer Athletik gearbeitet und einen großen Schritt nach vorne gemacht. Ich bin mir sicher, dass diese vier Spieler eine gute Basis für den zukünftigen Kader bilden werden", begründet Sikuljak seine Entscheidung. Aus der Jugend hat Aime Franzin den Sprung in den Kader geschafft. Der erst 16-Jährige Flügelspieler hat sich durch harte Arbeit und überzeugender Leistung im Training den Platz in der Mannschaft redlich verdient. Mit Dennis Schreiber sind somit bereits sechs Spieler fester Bestandteil der neuen Truppe. Die letzten freien Plätze werden dann wohl in den kommenden Tagen vergeben.
Als sichere Abgänge können bisher vier Spieler verbucht werden: Jose Tejada-Munoz wird es vorraussichtlich zu den Flashers nach Fellbach ziehen, Jay McAdams-Thornton (Ziel unklar) ist Opfer der neuen Ausländerregelung, die nur einen Nicht-EU-Spieler pro Team zulässt. Abgang Nummer 3 und 4 sind Jan Babicky und Andreas Arampatzis, deren neue Vereine ebenfalls noch unklar sind. Der MTV bedankt sich bei allen vier für die großartige Leistung der letzten Jahre und wünscht ihnen für kommende Saison viel Erfolg!
Dennis Schreiber schließt sich dem MTV Stuttgart an 22.06.11
Der erste Neuzugang für die Saison 2011/12 steht fest. Der 20-jährige Marbacher Dennis Schreiber schnürt zur neuen Saison seine Basketballstiefel für den MTV Stuttgart. Ausgebildet wurde Schreiber wie auch MTV Flügelspieler Jonas Leidel beim TV Marbach und bei der BSG Ludwigsburg, wo er in der vergangenen Saison mit 15,0 Punkten und 5,5 Rebounds zu einem der Topspieler in der Regionalliga Süd-West avancierte.
Primär
soll der Zweimeter-Athlet auf der Position des
Power Forwards eingesetzt werden. Trotz seiner Größe
verfügt er über
einen sehr guten Wurf, auch jenseits der 3er Linie. Das
bestätigt auch
seine Quote von "Downtown". Starke 40% seiner Dreipunktewürfe
fanden
ihr Ziel im gegnerischen Korb. Außerdem ist Schreiber mit
einem großen
Arsenal an Postmoves ausgestattet, die es ihm erlauben auch unter dem
gegnerischen Korb für Furore zu sorgen. "Wir haben Dennis' Entwicklung über die letzten Jahre verfolgt und sind sicher, dass er uns mit seiner Spielanlage einen weiteren Schritt nach vorne bringen kann", erklärt Trainer Vanja Sikuljak. "Wir wollen Dennis zudem die Chance geben sich als Basketballer weiterzuentwickeln."
Damit ist ein direkter Nachfolger für Thomas Wrobel gefunden worden, der aus beruflichen Gründen nicht mehr für den MTV auf Korbjagt gehen wird. "Natürlich tut uns der Verlust von Thomas sehr weh. Doch ich denke, dass wir mit Dennis Schreiber einen Spieler gleichen Kalibers verpflichten konnten", resümiert Sikuljak. Foto: Heiko Kutzschmar
Auch Schreiber blickt zuversichtlich in die kommende Saison: " Ich will das entgegengelegte Vertrauen der Coaches in maximale Leistung umsetzen und dabei das Team mitziehen, um am Ende so hoch wie möglich in der Tabelle zu stehen".
Der erste Neuzugang steht somit fest, dennoch hat Trainer Vanja Sikuljak noch alle Hände voll zu tun den Kader für die nächste Saison zusammenzustellen.
"Wir wollen uns Stück für Stück professionalisieren" 16.06.11
Der MTV baut die Führungsriege um: Kresimir Miksahört als Trainer auf und wird Sportlicher Direktor. Von Tom Bloch
Bereits zum zweiten Mal richten sich die Basketballer des MTV Stuttgart neu aus, beide Male dreht sich alles um Kresimir Miksa, dem ehemaligen Erstligaspieler. Vor zwei Jahren noch wollte der Verein die Mannschaft aus der 1. Regionalliga abmelden, nachdem beim vorhergehenden Zweitliga-Kapitel der Stuttgarter viel Lehrgeld gezahlt wurde und auch die Kosten über den Kopf gewachsen waren. Dann wurde plötzlich aus dem Spieler Kresimir Miksa der neue Trainer und ein Neuanfang gemacht. Mit Erfolg: Die Mannschaft, obwohl im Gegensatz zur Konkurrenz ohne Finanzen ausgestattet, wurde in der Saison 2009/2010 Fünfter und ein Jahr drauf, in der gerade abgelaufenen Spielzeit, Siebter.
Diese Erfolgsgeschichte der kleinen Schritte soll nun weiter geschrieben werden. "Wir wollen den Amateurbereich Stück für Stück professionalisieren", sagt MTV-Geschäftsführer Karsten Ewald. Der erste Schritt ist eine weitere Metamorphose: Nach vier Jahren als Spieler und zwei Jahren als Trainer zieht sich Kresimir Miksa vom Parkett zurück. Der 38-Jährige wird in der kommenden Saison als Manager und sportlicher Direktor im Hintergrund die Fäden ziehen. Sein bisheriger Co-Trainer Vanja Sikuljak, der in der vergangenen Runde nebenbei auch die zweite Mannschaft in die Oberliga brachte, wird sich ab sofort alleinverantwortlich um die Stuttgarter Korbjäger kümmern. "Wir haben zwei Jahre lang zusammen intensiv an der Entwicklung der Mannschaft gearbeitet, und ich bin mir sicher, dass Vanja der perfekte Mann für diesen Job ist", meint Miksa über seinen neuen Cheftrainer, der erst 25 Jahre alt ist.
Dennoch verfügt Sikuljak über intensive Erfahrungen als ehemaliger Zweitligaspieler, durch jahrelanges Training an der erfolgreichen Talentschmiede Urspringschule in Schelklingen und durch sein Studium der Sportwissenschaften an der Universität Stuttgart. "Ich freue mich auf diese Herausforderung, und es macht mich stolz, dass man mir diese Führungsposition anvertraut", sagt Sikuljak, den wahrlich keine leichte Aufgabe erwartet. Die Aufgaben bleiben weiter höchst anspruchsvoll, denn die MTV-Basketballer müssen sich derart attraktiv zeigen, dass sie auch für geeignete Spieler ohne Honorarforderungen interessant sind, denn es wird weiterhin keine bezahlten Akteure im Team geben können.
"Sportlich waren wir mit diesem Ansatz bereits erfolgreich, aber außen herum kann man noch viel mehr machen", betont Miksa. Die Spieltage sollen besser organisiert werden, die Sponsorenarbeit soll ausgeweitet werden, der ehrenamtliche Abteilungsvorstand um Berislav Opacak soll unterstützt werden - und das alles wird in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle des großen Stuttgarter Sportvereins erfolgen. "Bisher hatten wir einen Gesamtvereins-Geschäftsführer und dann den Trainer. Dazwischen klaffte eine große Lücke. Die wollen wir jetzt schließen." Karsten Ewald träumt vom großen Ganzen - irgendwann sollen die Korbjäger in der Scharrena, der neuen Sporthalle im Bauch der Mercedes-Benz-Arena im Neckarpark, spielen. "Basketball hat durchaus das Potential, viele Zuschauer zu locken. Das müssen wir erst einmal in der Sporthalle West ausbauen. Aber warum nicht auch mal an die Pro B denken", sagt Ewald und meint damit den Aufstieg in die nächsthöhere Liga in der zweigeteilten Zweiten Bundesliga. Der Geschäftsführer begrüßt die Entwicklung seiner Basketballer. "Die Abteilung übernimmt selbst Verantwortung. Das ist ein schönes Signal."
Zudem kennt Ewald den nun neuen Manager Kresimir Miksa schon lange. Der Deutsch-Kroate spielte 2005 noch in der ersten Liga (BBL) bei den Walter Tigers Tübingen als Small Forward, also als Flügelspieler, ehe er zum damaligen Zweitligisten MTV Stuttgart wechselte. "Miksa ist ein erfahrener Mann und für den Verein ein Gewinn", betont der MTV-Geschäftsführer. Der neue Manager wird sich auch den behutsamen Einbau von eigenen Talenten in die erste Mannschaft kümmern, was ihm als Trainer schließlich schon in der Vergangenheit gelungen ist. Weiterhin bieten die beiden Köpfe des Stuttgarter Basketballs gemeinsam wöchentliche Individualtrainingseinheiten für die Nachwuchstalente an. Apropo Nachwuchs: Zuwachs gibt es bei dem 38-Jährigen, im Hauptberuf Kommunikationselektroniker, auch zuhause. Der frisch gebackene Sportmanager des Vereins erwartet diesen Sommer sein zweites Kind.
Nur die Sektdusche fiel aus 23.04.11
Basketball. Dem Team des MTV Stuttgart 2 glückt nach zwölf Spielzeiten wieder die Rückkehr in die Oberliga. Von Tom Bloch
Da war die Saison extrem anstrengend und doch ist sie plötzlicher zu Ende gegangen als alle Beteiligten gedacht haben. Durch den Rückzug des TV 89 Zuffenhausen aus der Landesliga entfiel schon der letzte Spieltag für die zweite Garnitur der Basketballer des MTV Stuttgart. Am vorletzten Spieltag also, dazu noch zu Hause in der Sporthalle West vor den eigenen Fans, sollte die Meisterschaft und der Aufstieg perfekt gemacht werden. Doch dann erschien der Gegner TSV Eltingen nur in Form eines Trainers und zweier Spieler. Mehr Akteure waren beim Tabellensiebten, bei dem es um nichts mehr ging, wohl nicht aufzubieten. Sportlich gesehen ein Armutszeugnis, aber gewiss nicht das Problem von MTV-Trainer Vanja Sikuljak. "Schade, dass wir nun kampflos fertig sind. Ich hätte gerne meinen Banksitzern noch einmal Spielzeit gegeben. Aber gut, dann kommen wir eben schneller zum Feiern", sagte Sikuljak. Allerdings fiel die obligatorische Sektdusche aus. Noch standen weitere Spiele auf dem Programm des letzten Heimspieltags der Saison. Die Party sollte gemeinsam mit der ersten Mannschaft absolviert werden, die am selben Tag noch aufs Parkett musste.
Ohne zu übertreiben kann man den 25-jährigen Sikuljak wohl als Garant für die erfolgreiche Saison stempeln. Das unterstreicht auch Abteilungsleiter Berislav Opacak: "Wir hatten harte Diskussionen vor der Saison. Das Ergebnis war, dass Vanja als Co-Trainer der ersten Mannschaft die Brücke zur zweiten Mannschaft bildet." Diese intensiven Gespräche in der Gaststätte Hotzenplotz im Stuttgarter Westen zusammen mit Kresimir Miksa, dem Trainer der ersten Mannschaft, ergaben dann vor allem eines: Sikuljak musste sich keine weiteren Gedanken mehr über seine Feierabendbeschäftigung machen. Dreimal in der Woche Training mit der ersten Mannschaft, zweimal Training mit der zweiten Mannschaft - und am Wochenende jeweils ein Spiel mit jeder Mannschaft. "Es hat sich gezeigt, dass die Doppelfunktion der richtige Weg war. Die Bindung der beiden Einheiten war perfekt", berichtete Opacak. "Aber es war schon eine krasse Belastung für Vanja." Der sagte sich, "eine Saison kann man das mal machen", und begann furios. Sikuljaks Mannschaft eilte von Sieg zu Sieg. Anfang Dezember kam es dann zum Aufeinandertreffen der bis dato einzig verbliebenen niederlagenfreien Teams. Stuttgart spielte bei der BSG Vaihingen/Sachsenheim. "Dort haben wir mit 18 Punkten verloren. Das war ein herber Schlag für uns", erinnerte sich Sikuljak. Aber, alle zusammen hätten gemerkt, dass sie eben noch mehr arbeiten müssen. "Irgendwie hat es dabei auch ,klick" gemacht. Schon das nächste Spiel, gegen den Dritten TV Marbach, haben wir mit 20 Punkten gewonnen." Es folgte wiederum eine Phase von Spielen ohne eine einzige Niederlage. Die Weichenstellung für die spätere Meisterschaft fiel dann am drittletzten Spieltag in Marbach, als Torsten Böhringer mit einem sogenannten "Buzzer-Beater", also mit einem Treffer zur gleichzeitig ertönenden Schlusssirene, den MTV-Sieg in letzter Sekunde besiegelte.
Ein weiterer Grund für die hervorragende Saisonleistung war die hohe Trainingsbeteiligung. "Ich kann mich nur an zwei Abende erinnern, an dem weniger als zehn Leute da waren. Ansonsten tummelten sich immer 15 oder 16 Spieler in der Halle", sagte Sikuljak, der seinen Lebensmittelpunkt quasi in die Basketballhalle verlegt hatte. Ein weiterer Aspekt für den Erfolg war die gute Verteidigungsarbeit. "Wir haben im Schnitt nur 55 Punkte zugelassen. Damit kann man nicht verlieren", meinte der 25-Jährige. Und auch die Mischung machte es: Seine Mannschaft setzte sich zusammen aus Altgedienten aus der ersten Mannschaft und zahlreichen Talenten. So soll es auch in Zukunft in der Oberliga sein. "Für den Unterbau ist die höhere Spielklasse natürlich besser, für das Gesamtkonstrukt des männlichen Basketballsports in Stuttgart", meinte Abteilungsleiter Berislav Opacak und freute sich, dass der Abstieg von 1998 nun endlich egalisiert wurde. Auch in Zukunft sollen weiter auf die eigene Jugendarbeit gebaut werden. Die U 16 des Vereins ist zum Beispiel gerade württembergischer Meister geworden. Für die kommende Saison wird wieder ein Pool aus Spielern gebildet und gemeinsam mit der Regionalligatruppe trainiert. Dann wird für die erste Mannschaft gecastet. Doch nach der erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Teams ist auch für die kommende Spielzeit eine enge Verknüpfung geplant. Nur ob diese noch einmal an einer einzigen Person hängt, soll gründlich überdacht werden.
Das Aufstiegsteam des MTV Stuttgart II: Torsten Böhringer, Alexander Gebrekitrestos, Samuel Haile, Assad Irshad, Frederik Kessen, Mario Kesinovic, Christopher Ley, Elias Lopes, Stephan Ritzdorf, Michael Pfüller, Vladan Stojanovic, Lukas Müller, Caspian Norouzian, Merhawi Teclemichael, Matthias Zinz, Kayvan Rashidi. Trainer: Vanja Sikuljak, Zlatko Nikolic.
An alle Übungsleiter und an die, die es werden möchten 05.04.11
Für alle Trainer die im Mini-Basketball (Kindergarten bis U12) arbeiten möchten, kann ich den neuen Übungsleiterlehrgang des Badischen Sportbund Nord "Ballsport für Kinder" empfehlen. Der Lehrgang wurde extra für eine ballsportartübergreifende Ausbildung im Kinderbereich konzipiert. Der Badische Sportbund, die Heidelberger Ballschule und die Verbände Basketball, Fußball, Handball und Volleyball führen den Lehrgang durch.
Auch diese Lizenz wird mit 360,00 € jährlich vom Badischen Sportbund bezuschusst.
Anmeldungen und Infos unter:
www.badischer-sportbund.de
(Grundlehrgang 20.-24.06.11, Aufbaulehrgang 31.08.-04.09.11, Prüfungslehrgang 02.01.-05.01.12)
Saison 2011/2012
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Nächstes
Spiel:
MTV Stuttgart vs. SV 03 Tübingen
21.01.2012 19:30 Uhr Halle West Bebelstraße 24 70193 Stuttgart |
Herren I - Links
Tabelle 1.Regionalliga
| Pl. | Teamname | Pkt. | Diff. |
| 1 | Konstanz | 22 | 160 |
| 2 | Treis Kard. | 20 | 93 |
| 3 | Speyer | 19 | 1 |
| 4 | Göppingen | 14 | 30 |
| 5 | Völklingen | 14 | -49 |
| 6 | Tübingen | 14 | 53 |
| 7 | Stuttgart | 14 | 3 |
| 8 | Karlsruhe | 14 | 17 |
| 9 | Mainz | 13 | 93 |
| 10 | Heidelberg | 11 | -77 |
| 11 | Saarlouis | 10 | -15 |
| 12 | Freiburg. | 6 | -100 |
| 13 | Schwennin. | 6 | -102 |
| 14 | Trier | 4 | -107 |











