Damen 1 - Mit geschwächtem Kader gegen die jungen Wilden

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Die Stuttgarterinnen fahren am Wochenende nach Leimen. Benjamin Bauer

Für die Mannschaft von Trainer Iakovos Peidis steht am Wochenende erneut ein Auswärtsspiel an. Am Samstagabend tritt Peidis' Truppe in Leimen an. Eine Partie, die der Trainer nicht auf die leichte Schulter nehmen will: „Ich glaube, in dem Match gegen Leimen werden wir definitiv gefordert werden“, so Peidis. Spielerin Carolin Hauber kann sich noch gut an die vergangene Regionalligasaison erinnern. Damals war Leimen als Zweitligaabsteiger bereits eines der Top-Teams. Und auch dieses Jahr seien sie als starkes Team einzuschätzen, so Hauber. „Immerhin haben sie bisher nur ein Spiel verloren“, so die Centerin. Und diese eine Niederlage fuhren die Leimener auch nicht gegen irgendein Team aus dem Klassement ein, sondern gegen die zweite Mannschaft des Zweitligisten Grüner Stern Keltern, den derzeitigen Verfolger der Stuttgarter.Mit Beginn der Saison 2014/2015 war der KuSG-Trainer Matthias Stein nach rund acht Jahren in der Jugendförderung zum Damenteam zurückgekommen, hatte eine neue, junge Mannschaft zusammengestellt – das passte der Spitzname „Young Guns“ des Teams, was übersetzt so viel bedeutet wie „junge Wilde“. Zu Hause sind sie bisher ungeschlagen – das letzte Heimspiel, gegen den TV Konstanz, haben sie mit 30 Punkten Vorsprung gewonnen – und dürften dementsprechend motiviert und selbstbewusst in die Partie gegen den MTV gehen. Doch Coach Peidis will sich nicht verrückt machen: „Ich denke, das wird uns nicht davon abhalten, guten Basketball zu spielen“, sagt er. Was dem Übungsleiter eher Sorgen bereitet, ist der Fakt, dass er in Leimen nicht mit dem kompletten Kader an den Start gehen wird. Andrea Bullova und Janine Liebau fallen sicher aus, ob Carolin Hauber und Barbara von Stackelberg mit von der Partie sein werden, ist noch unklar. Dazu kommt, dass es ein Auswärtsspiel ist und die Stuttgarter auf Unterstützung durch Fans und Zuschauer weitestgehend verzichten müssen.

Herren 1 - Ein Wiedersehen mit dem verlorenen Sohn

von MTV Basketball Redaktion

Für Damir Mandirs Team geht es am Samstag gegen Elchingen - das neue Team von Markus Bretz. Benjamin Bauer

Einst Stuttgarter jetzt Elchingen. Markus Bretz kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Es sind immer ganz spezielle Paarungen, bei denen sich Spieler und ehemalige Teamkameraden gegenüberstehen. Zu solch einem Match in der Regionalliga Süd wird es am Samstagabend in der Sporthalle West kommen. Der MTV Stuttgart empfängt um 19.30 Uhr die ScanPlus Baskets Elchingen, den neuen Club des Ex-Stuttgarters Markus Bretz. 'Es wäre mir natürlich lieber, wenn Markus im MTV-Trikot auflaufen würde, aber da kann man wohl nichts machen', sagt Übungsleiter Damir Mandir - ein Scherz, der auch einen ernsteren Kern in sich trägt. So könnte Mandir gegen die physisch starken und großen Elchinger in der Tat einen zusätzlichen Defensivmann wie Bretz gut gebrauchen. 'Das wird eine richtige Aufgabe', sagt der Coach mit Blick auf das Spiel. Immerhin: Mandir kann zum ersten Mal seit Wochen mit einem kompletten Kader antreten. 'Zumindest haben alle für Samstag zugesagt', so der Trainer. Auch Alexander Komitakis, der vergangene Woche im Match gegen den TSV Crailsheim II so schmerzlich vermisst wurde, ist wieder fit. Die Regionalliga-Neulinge ScanPlus Baskets Elchingen, vormals SV Oberelchingen, stehen bisher gut da, haben sie bisher doch nur eine Niederlage einstecken müssen. Gegen die drittplatzierten wiha Panthers Schwenningen haben sie mit 59:60 verloren. Nach vier Spieltagen rangieren die Elchinger auf Platz vier und können mit acht Zählern doppelt so viele Punkte vorweisen wie der MTV. Besonders deutlich schlugen sie die SG Heidelberg-Kirchheim, die sie mit 103:64 nach Hause schickten. Mit einem dementsprechenden Selbstvertrauen dürften die Aufsteiger in die Landeshauptstadt kommen. Auf Seiten des MTV hat man sich im Training auf die Defensivarbeit konzentriert. Dass es dort noch Verbesserungsbedarf gibt, war bei der Niederlage in Crailsheim deutlich zu sehen. Doch der MTV-Coach ist guter Dinge, dass es gegen Elchingen besser laufen wird. 'Wir haben diese Woche gut trainiert und sind motiviert', sagt Mandir.

Damen 1- MTV-Damen entscheiden Nervenschlacht für sich

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Gegen den USC Heidelberg II wird der Tabellenführer aus Stuttgart richtig gefordert, siegt aber mit 58:57. Benjamin Bauer

Für die Mannschaft von Iakovos Peidis ist die Regionalligasaison bisher ein voller Erfolg: Vier Spiele, vier Siege und seit vergangenem Wochenende die Tabellenführung. Diesen Samstag haben die Stuttgarterinnen ihre Siegesserie ausgebaut – wenn auch um Haaresbreite. „Das war gestern wirklich eine Nervenschlacht“, sagt Centerin Carolin Hauber nach dem 58:57 gegen den USC Heidelberg. Vor der Partie hatte Peidis erneut die spielerische Stärke seines Teams gelobt. „Wenn wir gut spielen, haben wir in der Liga nichts zu befürchten“, sagte er. Zwar kam gegen Heidelberg am Ende ein knapper Sieg heraus, doch Peidis ist mit den Leistungen seiner Truppe sehr zufrieden: „Heidelberg war ein unerwartet starker Gegner. Ich bin stolz darauf, dass wir gewonnen haben.“ Dabei lief es nicht von Anfang an gut. Beide Teams liefen fast vollständig auf, bei den Stuttgartern galt es, den Ausfall von Andrea Bullova zu kompensieren. Direkt von Anfang an war das Spiel intensiv, die Gäste brauchten allerdings etwas, um in die Partie zu finden. Vor allem in der Defensive lief es anfangs nicht rund, so dass der MTV zum Ende des ersten Viertels mit 12:14 knapp in Rückstand geraten war. Das war Peidis’ Truppe von den bisherigen Matches anders gewohnt – meist führten sie nach zehn Minuten bereits deutlich. „Wir haben am Anfang in der Defense geschlampt und auch unsere Wurfquote war nicht besonders gut“, sagt Carolin Hauber. In Periode Nummer zwei setzte sich dieser Trend zum Unmut des Coaches Iakovos Peidis fort, so dass der USC zeitweise 13 Punkte vorne lag. Zur Halbzeit stand es 28:36. Nach der Pause griffen die Rädchen in der Stuttgarter Verteidigung dann besser ineinander. „Da sind wir wieder ins Spiel gekommen und konnten kontinuierlich den Rückstand verringern“, sagt Centerin Hauber. Vor allem habe das Team eine super Mannschaftsleistung gezeigt. Unter anderem wegen einer schlechten Freiwurfquote konnten die Stuttgarterinnen den USC allerdings nicht überholen. „Das hat das Spiel unnötig spannend gemacht“, so Carolin Hauber. Zu Beginn der entscheidenden Periode zeigte die Punktetafel 41:47. War es bisher noch nicht nervenaufreibend genug, sollte sich das im letzten Viertel noch steigern. Beim Stand von 58:56 kurz rund 13 Sekunden vor Schluss waren sich die Schiedsrichter plötzlich nicht mehr sicher, ob man bei Heidelberg nicht einen Punkt vergessen hatte – und änderten den Stand zu 58:57, der USC hatte den Ball. Beim letzten Angriff der Hausherrinnen dürfte nicht nur Coach Peidis dann den Atem angehalten haben: Der letzte Ball der Partie flog Richtung Korb, tanzte auf dem Ring – und fiel zu Boden. „Das alles vergessen wir jetzt ganz schnell“, sagte Coach Peidis zum Chaos am Anschreibtisch und der daraus resultierenden Nervenschlacht.

MTV Stuttgart: Pia Callies (11 Punkte), Janine Liebau (14), Stefanie Rathfelder, Lara Reckmann (2), Josipa Simic (6), Anna-Maria Stock (1), Barbara von Stackelberg, Julia Wultschner (22), Katrin Wultschner (2).

Herren 1 - MTV geht die „Wahnsinns-Aufgabe“ motiviert und dezimiert an

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Die Herrenmannschaft der Stuttgarter tritt am Samstag auswärts gegen den TSV Crailsheim II an. Benjamin Bauer

Nach mittlerweile vier Spielen und vier Punkten in der Regionalliga Süd stehen die Basketballer des MTV Stuttgart auf Platz sechs in der Tabelle – im oberen Mittelfeld also. Genau das war die Devise, die Übungsleiter Damir Mandir zu Beginn der Saison ausgegeben hatte. Insbesondere der Sieg vergangenes Wochenende gegen den ASC Theresianum Mainz hat Mandirs Team nun neben der entsprechenden Platzierung im Klassement auch d$as nötige Selbstvertrauen gegeben. „Jetzt ist der Knoten geplatzt“, sagte der Trainer nach dem 98:81-Triumph in der eigenen Halle. Doch Mandir weiß, wie schnell sich das Blatt wieder wenden kann – vor allem, wenn der Gegner TSV Crailsheim II heißt. „Das wird ein schweres Spiel“, sagt auch Teammanager Krešimir Mikša, der sich noch gut an die Partie in der vergangenen Saison erinnern kann. Mikša hatte in der Vorrunde mit seinem Team in Crailsheim eine 61:69-Niederlage kassiert. Nach dem Trainerwechsel trotzte die Truppe unter der Führung von Iakovos Peidis in der Rückrunde den Crailsheimern zu Hause ein 68:61 ab. „Im Training hat sich vor diesem Match schon eine gewisse Spannung aufgebaut“, sagt der jetzige MTV-Trainer Damir Mandir mit Blick auf diese Historie. Und ein Fakt trägt dazu noch erheblich bei: Seit dieser Saison spielt die erste Mannschaft des TSV Crailsheim in der Bundesliga – weshalb unter Umständen am Samstag auch Spieler aus dem Kader der Ersten auflaufen könnten. „Es ist zwar eine Wahnsinns-Aufgabe“, räumt Coach Mandir ein. „Aber ich will trotzdem, dass wir locker an die Sache rangehen.“ Alexander Komitakis hat auch diese Woche wieder im Training aussetzen müssen und fällt auch am Samstag noch aus. Ob Marco Schlafke, der gegen Mainz ebenfalls nicht zum Einsatz kam, auflaufen wird, ist noch ungewiss.

Damen 1 - Der Favorit aus Stuttgart gibt sich gelassen

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Die MTV-Damen treffen auf einen erstarkten USC Heidelberg II. Benjamin Bauer

Wenn es läuft, dann läuft es – so könnte man den bisherigen Saisonverlauf der Stuttgarter Basketballerinnen auf den Punkt bringen. Mit moderaten Ambitionen gestartet, hat sich das Team von Trainer Iakovos Peidis nach drei Spieltagen in der neuen Regionalligasaison bereits die Tabellenspitze gesichert. Mit dem USC Heidelberg begegnen die MTV-Damen am Samstag auswärts nun dem Tabellenzehnten. Übungsleiter Peidis kann sich unter dem Heidelberger Team nicht wirklich viel vorstellen. Der Neuling im Damenbasketball ist beim Einschätzen der Gegner auf die Erfahrungen angewiesen, die seine Mannschaft in der vergangenen Saison gemacht hat. Im Falle des USC Heidelberg II konnten die Stuttgarter zwar sowohl in der Hin- als auch in der Rückrunde Siege feiern. Doch mit 61:56 und 68:65 nach Verlängerung fielen die damals nicht gerade sehr deutlich aus. Hinzu kommt, dass die Stuttgarterinnen mit der Heidelberger Halle nicht so recht zurande kamen. Nichtsdestotrotz – der MTV wird am Samstag mit einer personell veränderten und erstarkten Truppe in Heidelberg auflaufen. Die Trainings diese Woche seien sehr gut gelaufen und er sei sehr zufrieden, so Coach Peidis. „Wir haben uns darauf konzentriert, an den individuellen Stärken der Spielerinnen zu arbeiten. Und wir sind sehr gut vorangekommen.“ Auf die Frage, ob das Team jetzt, wo man Erster sei, vielleicht mit einer anderen Einstellung nach Heidelberg fahre, winkt Peidis ab. „Es ist völlig egal, ob wir Erster sind oder nicht. Wir müssen nur gut spielen, dann haben wir nichts zu befürchten.“ Dabei kann Peidis wahrscheinlich auf seinen kompletten Kader zählen.

Helfer gesucht!

von MTV Basketball Redaktion

Die Basketballabteilung des MTV Stuttgart ist auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfern, die unsere Abteilung bei der Ausrichtung der Heimspieltage unterstützen!

Falls ihr Interesse habt, die Spielerinnen und Spieler sowie Eltern und Abteilungsleitung zu unterstützen, meldet euch bei lara.reckmann@stuttgart-basketball.de oder sprecht einen der Verantwortlichen an! Vielen Dank!

Herren 1 - MTV findet seinen Rhythmus wieder

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Bei den Nord-Stuttgartern platzt bei einem 98:81-Sieg gegen den ASC Theresianum Mainz der Knoten. Benjamin Bauer

Unter anderem mit seien Dreiern trug Semir Gudzevic zum Sieg der MTV - Herren bei. "Er hat ein super Spiel gemacht" so Damir Mandir
Foto:Günter Bergmann

Vor dem Spiel gegen den ASC Theresianum Mainz am Samstagabend hatte MTV-Coach Damir Mandir noch darüber gesprochen, wie wichtig es ihm sei, dass sein Team sich beim zweiten Heimspiel besser präsentiert als beim 56:55 gegen die EVL Baskets Limburg vor zwei Wochen. Auch dass es nicht wieder so knapp ausgehen würde, hatte Mandir im Vorfeld gehofft. Und wie sich zeigte, sollte sich beides tatsächlich einstellen. „Heute haben wir zum ersten Mal wirklich gut gespielt“, sagte der zufriedene Übungsleiter nach dem 98:81-Sieg. Dabei verschliefen die Gastgeber das erste Viertel ein wenig. Getreu der Vorhersage Damir Mandirs spielte Mainz von Beginn an extrem schnell und preschte zum Korb, das Match war sehr kampfbetont. Die Hausherren verfehlten zunächst ihr Ziel, das Tempo der Partie zu diktieren und lagen nach den ersten zehn Minuten 17:20 hinten. Doch bereits in der zweiten Periode begegneten sich die Teams auf Augenhöhe. Die Stuttgarter, bis dahin vor allem an der starken Defensive der Mainzer gescheitert, konnten die Gäste nach schönen Aktionen von unter anderem Lukas Oesterle, Semir Gudzevic und David Rotim mit 30:25 überholen. Doch mit ein paar schnellen Kontern und Freiwürfen kam Mainz auf 37:34 heran. Immens wichtig waren in dieser Situation die Drei-Punkte-Würfe von Lukas Elosge und Ruben Ditze, die zum 45:39- Halbzeitstand beitrugen und dem MTV wiederum einen kleinen Vorsprung verschafften. Auch nach der Pause wurde auf beiden Seiten um jeden Ball gekämpft. War das vorangegangene Heimspiel gegen die EVL Baskets Limburg ein Krimi, war das Match gegen Mainz ein Actionfilm. Hechtsprünge nach den Bällen wurden dem Publikum ebenso geboten wie – allzu oft geahndeter – Körperkontakt. Nach einem adrenalingeladenen dritten Viertel stand es 68:64. In der entscheidenden Periode wurde das Spiel noch hitziger, beinahe jeder Pfiff des Schiedsrichters lautstark – und vom Stuttgarter Publikum entschieden missbilligend – kommentiert. Nach wie vor war Mainz alles andere als abgeschrieben. Vor allem Neuzugang Vladimir Raymonvil zeigte, dass er von überall treffen kann. Doch die Stuttgarter blieben konzentriert und schraubten durch wunderschöne Treffer von unter anderem Semir Gudzevic ihren Vorsprung auf 93:73 hoch. Beim Schlussgong zum 98:81- Endstand war der Jubel dann riesengroß. „Ich muss erstmal runterkommen“, sagte MTV-Trainer Damir Mandir. Als er wieder zu Atem kam, hatte er für seine Jungs viel Lob übrig. „Gegen ein Team wie Mainz muss man erst einmal mit der gleichen Härte spielen. Und das haben wir heute gemacht“, sagte er. „Und wir haben endlich unseren Rhythmus gefunden. Ich hoffe, dass wir diesen Schwung auch in die nächsten Spiele mitnehmen werden.“

MTV Stuttgart: Lukas Oesterle (8 Punkte), Lukas Elosge (6), David Michalczyk (4), Ruben Dietze (11), Christian Gundlach (13), David Rotim (13), Semir Gudzevic (16), Lukas Müller (16), Erik Meier (7), Max von Stackelberg (4).