HERREN 1 - Interview mit Domagoj Buljan

von MTV Basketball Redaktion

Interview mit Domagoj Buljan, Trainer des MTV Stuttgart 1.Regionalliga Süd/West 2016/17.

Domagoj Buljan, Trainer des MTV Stuttgart 1.Regionalliga Süd/West 2016/17.
Foto: Fritsch

Hallo Domagoj,

erzähl uns ein bisschen über dich und deinen Werdegang im Basketball?

Ich habe in Schwenningen mit 14 Jahren begonnen im Verein zu spielen. Mit 17 über Ludwigsburg und einem Jahr in Kroatien, zurück nach Schwenningen in die Regionalliga. 2005 wechselte ich zum TV Konstanz. 2007 wurde viel im Verband geändert. ProB/ Regionalliga2 und die Ausländerregelung für die Regionalliga. Da ich kein deutscher Staatsbürger bin und Kroatien damals nicht in der EU war, verlor ich meinen Platz in der Mannschaft als zusätzlicher Ausländer. Somit spielte ich fortan für die 2. Mannschaft und stieg als Trainer im Jugendbereich ein. Das war genau mein Ding und ich übernahm als Trainer 2009 die HolidayCheckBaskets Konstanz, mein altes Team. Nach einem Jahr Regionalliga und einem in der ProB, zog ich arbeitsbedingt nach Stuttgart, wo ich erstmals auch selber wieder etwas höher spielen wollte, da übernahm ich später parallel zum Spielen in Haiterbach, den  SV Möhringen 2013 in der Landesliga. 2015 musste ich wieder entscheiden, ob ich Spielen oder Coachen möchte, da nun beide Vereine in der Regionalliga 2 waren. Ich entschied mich für das Coachen in Haiterbach. Nach einer turbulenten Saison habe ich mich nach fünf Jahren aus Haiterbach verabschiedet und bin seid Ostern in nahem Kontakt mit meinem Vorgänger und dem Vorstand des MTVs.

Wir wissen daß du mehrere Angebote gehabt hast? Warum der MTV Stuttgart?

Der MTV ist für mich die Adresse Nummer 1 in Stuttgart. Ein Verein der  Jugend, Gesundheit und Familie fördert. Spieler, Trainer, Leitung der Basketballabteilung sind alle schon lange dabei, das zeigt die Werte des Clubs. Ich würde mich als loyal beschreiben und habe hier den richtigen Verein gefunden, um über mehrere Jahre etwas aufzubauen. Da ich in Stuttgart lebe, bin ich stolz, Trainer eines solchen Vereins zu sein und hatte somit keine andere Wahl. Nun darf ich den Umbruch starten und eine neue Generation beim MTV ranführen und die Mannschaft mit jungen Talenten auffrischen. Charakterlich eine tolle Truppe, dass hat die Entscheidung sehr vereinfacht.

Was ist für dich das wichtigste im Basketball und deiner Arbeit als Trainer?

Das wichtigste ist wohl die Gemeinschaft. Ein starker Verbund der Menschen auf und neben dem Feld. Jungen Leuten die richtigen Werte auf den Weg geben, Ihren Kampfgeist wecken und vor allem gemeinsam Spaß an unserem Sport zu haben. Gewinnen ist da nicht zweitrangig, sondern eher eine Konsequenz daraus. Gewinnen klappt nicht immer, aber dafür alles zu geben und dem Sieg der Mannschaft vor seine eigenen Ansprüche zu stellen, ist ein Sieg fürs Team, egal wie das Spiel ausgeht.

Wie sieht der Kader im Moment aus?

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich noch nicht viel zum Kader sagen. Wir wollen um unsere Routiniers eine junge schlagfertige Truppe bilden. Wir werden das Team verjüngen, wollen frisches Blut und hungrige Spieler in diese sehr starke Regionalliga heranführen und ausbilden um auch in den kommenden Jahren weiterhin Spitzensport in der Halle West anbieten zu können. Das wird sicher einige Zeit in Anspruch nehmen aber ich werde diesen jungen Spielern mein Vertrauen schenken und zusammen mit den erfahreneren Spielern daran arbeiten, sie bereit zu machen für ein höheres Niveau. Im Moment planen wir mit fünf Spielern  unter 21 Jahren, wovon zwei erst 19 Jahre alt sind. 

Wie ist deiner Meinung nach die 1. Regionalliga Süd/West einzuschätzen?

Das wird die beste Regionalliga die es je gab. Wir haben in der Liga mehrere Mannschaften die unbedingt aufsteigen wollen und das auch professionell angehen. Zwei starke Absteiger aus der Pro B die sicher auch gleich wieder hoch wollen, sowie zwei starke Aufsteiger aus der 2. RL. Es gibt dieses Jahr definitiv keine schlechte Mannschaft.

Du sprichst es eben an. Zum ersten mal seit vielen Jahren hat Stuttgart eine zweite Mannschaft in der 1.RL mit Aufsteiger Fellbach bekommen. Wie siehst du die Entwicklung des Basketballsports in Stuttgart und Umgebung jetzt und in der Zukunft?

Fellbach macht es gut und wird durch den Aufstieg in der Basketballwelt rund um Stuttgart bestimmt auch etwas verändern. Ich, als Wahl-Stuttgarter, finde es richtig gut, da man doch einen frischen Wind spüren kann. Durch den nicht wahrgenommen Aufstieg in die ProB vor einigen Jahren, sind beim MTV doch auch ein bisschen die Perspektiven verschwommen. Nun gibt es ein Duell um die Nr. 1 in Stuttgart, solange es fair bleibt, konnte dem Basketball in Stuttgart nichts Besseres passieren. Die hohen Ambitionen des Aufsteigers, werden uns auch gut tun.

Wie beurteilst du das Umfeld beim MTV-Stuttgart?

Hervorragend. Ich fühle mich schon extrem wohl hier. Ich bin sehr gut aufgenommen worden.  Beim MTV wird einem viel abgenommen durch die Abteilung, die Teambetreuer sowie dem Hauptverein. Das ist für mich sehr angenehm, so kann ich mich voll auf meine Arbeit als Coach konzentrieren. Ein großer Verein mit riesigem Potenzial, fantastischen Bedingungen für unsere Spieler und toller Unterstützung. 

Was sind die Ziele für diese Saison? 

Wir werden versuchen so schnell wie möglich den Nichtabstieg klar zu machen, d.h. so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Sollte uns das früh gelingen, wollen wir versuchen den ein oder anderen Großen zu ärgern und vielleicht dadurch die Meisterschaft spannender zu gestalten. Alles Weitere wäre ein Bonus. 

 

Vielen Dank für deine Zeit. Wir wünschen dir viel Erfolg und heißen dich in unserer Basketballfamilie herzlich willkommen.

zur Person:

Domagoj Buljan

Kroate, geboren in Donaueschingen

Alter: 33

Stationen : Spieler: KGJ Schwenningen / BSG Ludwigsburg / KK Cakovec / KGJ Schwenningen / TV Kontanz / KKK Haiterbach

Trainer: TV Konstanz / SV Möhringen / KKK Haiterbach / MTV Stuttgart

 

Neue Trainingszeiten!

von MTV Basketball Redaktion

Die Planungen für die kommende Saison sind in vollem Gange und ihr findet nun auf der Homepage die neuen Trainingszeiten, die ab dem 27.6.2016 gelten.

Damen: Neuer Coach und Tryouts in den nächsten zwei Wochen!

von MTV Basketball Redaktion

Nach zwei Jahren als Damentrainer der ersten Mannschaft sucht Coach Jake Peidis nun neue Herausforderungen und wird daher der Damen 1 nicht mehr als Coach zur Verfügung stehen. Ein neuer Trainer wurde schnell gefunden. Für frischen Wind auf dem Trainerstuhl wird kommende Saison Johannes Hübner sorgen. Johannes hat Jake bereits in der abgelaufenen Saison beim Coaching bei dem einen oder anderen Spiel unterstützt und zuletzt auch schon das Team im Final Four des BBW Pokals in Abwesenheit von Jake als Headcoach betreut. Die Chemie mit dem Team passt und auch die Ziele für die kommende Saison stimmen mit denen der Vereinsleitung überein. Daher fiel die Entscheidung nicht schwer und man konnte sich rasch einigen. Die Damen und die Abteilungsleitung bedanken sich bei Jake als Damentrainer für die letzten beiden Jahre und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner weiteren Coaching-Karriere!


Im Team wird es kleine personelle Veränderungen geben. Johannes Hübner wird in den nächsten zwei Wochen Tryouts anbieten. Der Kern des Teams soll mit ambitionierten Spielerinnen, die menschlich und qualitativ ins Team passen, aufgefüllt werden.


Wer Lust hat in einem ambitionierten Team drei mal die Woche zu trainieren, ist herzlich eingeladen in den nächsten zwei Wochen Dienstags und Donnerstags vorbeizuschauen!


Dienstag, 14.06., 21.06 20.00 Uhr

Donnerstag, 16.06., 23.06. 20.15 Uhr


Tivoli Halle, Forststraße 15, Stuttgart


Trainer Johannes Hübner
Mobil: +49 1511 9444554

HERREN 1 - Trainerwechsel: Sikuljak geht, Buljan kommt

von MTV Basketball Redaktion

Trennung im Guten: Der bisherige MTV-Coach muss aus beruflichen Gründen kürzer treten. Jan Ehrhardt

Von Konstanz über Mohringen und Haiterbach zum MTV. Domagoj Buljan wird in der kommenden Saison das Regionalligateam der Stuttgarter trainieren

Nach einer durchwachsenen Saison in der ersten Regionalliga vermeldet der MTV Stuttgart nun seine erste Personalentscheidung: Der bisherige Cheftrainer Vanja Sikuljak wird sich aus seinem Amt zurückziehen und in der kommenden Saison nicht mehr die Geschicke der Mannschaft leiten. Auch wenn die Rückrunde für die Stuttgarter alles andere als zufriedenstellend lief und man nur dank einer guten Hinrunde den Klassenerhalt in trockene Tücher brachte, wäre dies noch lange kein Grund, sich von seinem Trainer zu trennen. Deshalb ist es Teammanager Kresimir Miksa auch wichtig, zu betonen, dass die Auflösung des Vertrags in gegenseitigem Einverständnis geschah: „Vanja informierte mich schon vor längerer Zeit, dass er aus beruflichen Gründen in der kommenden Saison zurücktreten möchte. Die Ursache war also nicht sportlicher, sondern persönlicher Natur.“ Sikuljak, der bereits in der vergangenen Saison einige Trainingseinheiten und Spiele verpasste, sieht sich in den kommenden Monaten einer noch höheren beruflichen Belastung ausgesetzt, weshalb er sich letztendlich zu diesem Schritt entschloss: „Ich kann nicht von meinen Spielern verlangen, dreimal in der Woche zum Training zu kommen und ich selbst bin dann wochenlang auf Reisen. Das wäre der Mannschaft gegenüber nicht fair.“ Auch wenn er das Traineramt sehr gerne ausgeübt habe, gehe er doch mit einem guten Gefühl, so Sikulak. Wohl auch, weil die Frage um seinen Nachfolger bereits geklärt ist. Seit mehreren Wochen war Teammanager Miksa in enger Absprache mit der Vereinsführung und Sikuljak auf Trainersuche. Vergangenen Donnerstag erfolgte schließlich die Vertragsunterzeichnung mit dem neuen Mann an der Seitenlinie: Domagoj Buljan. Der Kroate war in der vergangenen Saison als Coach bei Komusina Haiterbach in der zweiten Regionalliga aktiv und führte sein Team dort zur Vizemeisterschaft. Deshalb stand er für die Stuttgarter ganz oben auf der Wunschliste. Man ist beim MTV somit auch entsprechend froh über die Verpflichtung: „Domagoj ist ein hervorragender Trainer, der sehr viel Wert auf eine junge und dynamische Spielweise legt. Das ist genau das, was wir momentan brauchen“, betont Miksa. Buljan führte in der Vergangenheit bereits die Baskets Konstanz aus ihrer eigenen Jugend heraus bis in die 2. Bundesliga und legte auch bei seinen weiteren Stationen als Trainer beim SV Möhringen und in Haiterbach viel Wert auf eine Verjüngung der Mannschaft. Diese Verjüngungskur könnte dem MTV wahrlich gut tun, zählt der Regionalligist vom Kräherwald doch zu den ältesten Teams des Klassements. „Die Verantwortlichen des Vereins wollten einen Trainer, der die Mannschaft auffrischt. Ich denke, da bin ich genau der Richtige“, erklärt Buljan, der dennoch jedem Spieler eine faire Chance einräumen möchte: „Natürlich schaue ich mir den gesamten Kader in aller Ruhe an. Jeder wird die Gelegenheit bekommen, sich zu beweisen. Erst dann werden personelle Entscheidungen getroffen.“ Dabei wird Buljan fest auf die Dienste von Kapitän Marco Schlafke und Routinier David Rotim vertrauen können, die direkt nach dem Trainerwechsel gemeinsam mit Jonas und Rubel Leidel ihre Verträge verlängerten. Es müsse eine Balance zwischen erfahrenen Athleten und Nachwuchskräften gefunden werden, betont auch Miksa. Er unterstreicht: „An den Stützen der Mannschaft wird nicht gerüttelt werden. In der Breite des Kaders müssen wir aber eindeutig jünger werden.“

Der Schrecksekunde folgt die Niederlage

von MTV Basketball Redaktion

Der MTV Stuttgart verliert im Derby gegen den SV 03 Tübingen II erst einen Spieler, dann das Spiel. Jan Ehrhardt / Nordrundschau

Man hatte sich im Lager des MTV Stuttgart auf ein sehr körperliches Spiel gegen den SV 03 Tübingen II eingestellt. Und nach hartem Kampf musste sich der Regionalligist vom Kräherwald der Bundesliga-Reserve aus Tübingen mit 66:76 geschlagen geben. Zu einer Schrecksekunde kam es dabei in der Mitte des dritten Viertels, als Christian Gundlach nach einem Blockduell unkontrolliert mit Kopf und Schulter auf den Boden der Sporthalle West knallte und kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Nach mehr als einer halben Stunde Spielunterbrechung wurde Gundlach schließlich in ein Krankenhaus abtransportiert. Bald darauf gab es Entwarnung: Die Untersuchungen ergaben, dass Gundlach den Aufprall ohne Verletzung überstanden hat.

„Es wird vor allem auf die Rebounds ankommen“, hatte Stuttgarts Trainer Vanja Sikuljak bereits vor der Partie prognostiziert. Und tatsächlich entbrannte von Beginn an ein erbitterter Kampf um den Ballgewinn unter dem Korb. Meist jedoch hatte der MTV das Nachsehen, denn die von Center Rouven Hänig angeführten Tübinger setzten sich ein ums andere Mal erfolgreich gegen die Stuttgarter durch und entschieden einen Großteil der Rebound-Duelle für sich. „Wir waren heute nicht aggressiv genug, da hat uns einfach der Biss gefehlt“, attestierte Sikuljak. Hänig präsentierte sich aber nicht nur unter dem Korb als überlegener Spieler. Gemeinsam mit Tübingens Topscorer Vildan Mitku stellte er die Stuttgarter Abwehr über die gesamte Spielzeit immer wieder vor große Probleme und wusste Lücken konsequent zu nutzen. Den fehlen-den Druck auf die Tübinger Starspieler bemängelte auch der MTV-Coach nach der Partie: „Dass Rouven Hänig gefährlich ist, war uns klar. Den hätten wir nicht so mit Samthandschuhen an-fassen dürfen.“

Anfangs schien es zwar, als hätte der MTV mit schnellem Passspiel ein probates Mittel gegen die Tübinger-Defensive gefunden, die Gäste stabilisierten sich jedoch mit zunehmender Spiel-dauer und agierten fortan aus einer überaus soliden Verteidigung heraus. Ein weiterer Faktor der Tübinger Feldüberlegenheit war die Trefferquote der Distanzschützen. Stuttgart spielte vor allem in der direkten Mannverteidigung zu passiv und ermöglichte dem SV immer wieder gute Wurfpositionen. Nach einer Aufholjagd im Schlussabschnitt, die nach einer taktischen Umstellung in der eigenen Verteidigung möglich war, keimte im Lager des MTV zwar noch einmal Hoffnung auf. Zwei überhastete Aktionen im Spielaufbau und daraus resultierende Ballverluste besiegelten allerdings die verdiente aber mit zehn Punkten Rückstand etwas zu deutlich ausgefallene Niederlage, wie auch Sikuljak resümierte: „Wir wollten am Ende noch etwas riskieren. Ob du schlussendlich aber mit vier oder zehn Punkten verlierst, ist dann auch egal.“

Die Spielmacherin ist zurück, der Erfolg noch nicht

von MTV Basketball Redaktion

Das Damenteam des MTV verliert trotz Aufholjagd im letzten Viertel gegen den SV Böblingen. Thomas Weingärtner / Nordrundschau

Knapp wurde es für die Basketballdamen des MTV Stuttgart bei ihrer Regionalligabegegnung mit dem SV Böblingen am Samstagabend. Mit 43:49 unterlagen die Platzherrinnen ihren Gästen und lieferten im letzten Viertel eine spektakuläre Aufholjagd.

Anfangs wirkte der MTV noch etwas eingeschlafen auf dem Feld. Die Offense der Gegner ließ sich vor dem eigenen Korb nicht stoppen und auf das Konto des MTV gingen kaum Punkte. Mit 7:12 aus Stuttgarter Sicht endete zum Beispiel das erste Viertel. „Ich glaube aber nicht, dass es an unserer Defense lag“, sagt MTV-Trainer Iakovos Peidis. „Vielmehr war das Problem, dass wir selbst keine Punkte gemacht haben und damit nicht am Gegner dran geblieben sind“, schätzt der Coach. Das zweite Viertel sollte für die Stuttgarterinnen nicht viel besser laufen. Die Gegner marschierten durch die Defense der Gastgeberinnen, diese konnten ihrerseits kaum Punkte machen. Die effektive Feldverteidigung der Böblinger erlaubte dem MTV zwar genug Freiraum zu manövrieren, aber eben nicht um saubere Punkte durch Würfe zu machen. „Wir hatten oft keine Möglichkeit, in die Zone zu kommen“, resümiert Peidis. Mit einem niederschmetternden 20:24-Zwischenstand gingen die beiden Mannschaften in die Kabine.

Nach einem ähnlich verlaufenen dritten Viertel fand der MTV seinen Kampfgeist zurück. Die Defense stand solide und im Angriff zeigten sich die Stuttgarterinnen einfallsreich und schwer zu verteidigen. Ein Punkt folgte dem nächsten und der MTV demonstrierte im vierten Viertel ganz klar, wer der Platzherr ist. „Wir haben unseren Rhythmus gefunden und ab da haben wir alles richtig gemacht“, sagt Peidis. Mit drei Minuten auf der Uhr hatten sich die Gastgeberinnen zum 43:45 herangekämpft und plötzlich schien wieder alles möglich. Mit zwei Freiwürfen für Stefanie Rathfelder war die Möglichkeit zum Ausgleich gekommen. Aber sie verwarf beide Gelegenheiten. „Das war einfach Pech“, sagt Peidis. „Normalerweise ist sie gerade bei Freiwürfen sehr stark.“

Trotz der knappen Niederlage scheint es mit dem MTV wieder bergauf zu gehen. Ihr Comeback nach kurzer Pause feierte Guard Anna-Maria Stock. Mit ihr bekommt der MTV eine seiner wichtigsten Spielmacherinnen zurück. „Wir haben jetzt wieder bessere Chancen, wenn wir im Training an uns arbeiten können“, resümiert Peidis. „Wir brauchen noch ein paar Siege, damit wir sicher vor dem Abstieg sind“, sagt der Coach.

MTV Stuttgart: Josipa Simic, Lena Dinklage, Lara Reckmann, Sirin Zengin, Stefanie Rathfelder, Anna-Maria Stock, Marti-na Bulat, Nina Ramacher, Katharina Ciechan

Turnbeutel zu Ostern!

von MTV Basketball Redaktion

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