Damen 1 - MTV beendet Saison mit spannendem Finale

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Trotz eines 63:57-Sieges gegen die KuSG Leimen werden die Stuttgarterinnen nicht aufsteigen. Von Benjamin Bauer aus der Nord-Rundschau vom 13.4.15.

Für die Regionalligistinnen des MTV Stuttgart ging es beim Spiel am Wochenende gegen die KuSG Leimen vor allem darum, noch einmal Spaß zu haben und ein gutes Spiel abzuliefern, wie Trainer Iakovos Peidis im Vorfeld sagte. Letztlich kletterte Peidis’ Truppe nach dem 63:57-Sieg gegen die Leimenerinnen für genau einen Tag erneut auf den ersten Platz und fieberte der Partie des Konkurrenten PS Karlsruhe am Sonntag entgegen, obwohl sich der Coach schon fast sicher war, dass es nichts mehr werden würde mit der Meisterschaft. Und so kam es dann auch – die Karlsruherinnen gewannen mit 92:47 gegen die Spvgg Möhringen und sicherten sich so nach ihrem vorletzten Spiel den Titel. Laut Sprecherin Hauber hatte sich der MTV schon länger damit abgefunden, dass es in der dritten Saison in Folge nicht für die Meisterschaft reichen würde. „Ich denke, es ist aber für die meisten von uns ein Ansporn, dass wir nächstes Jahr noch mal alles geben werden. Damit es dann endlich mit dem Titel klappt.“ In ihrer letzten Partie am Samstag gegen die KuSG Leimen hatte Coach Peidis auf eine angemessene Schlussvorstellung gehofft. Nach dem Match war er zumindest teilweise zufrieden: „Im dritten Viertel haben wir wirklich super gespielt. Im vierten Viertel haben wir sie dann fast schon machen lassen, was sie wollten.“ Dementsprechend knapp wurde es dann noch am Schluss, obwohl die Hausherrinnen zuvor deutlich in Führung gelegen hatten. Der MTV hatte anfangs Schwierigkeiten beim Abschluss und ermöglichte es den Gästen so, zur Mitte der ersten Periode zum 10:10 auszugleichen. Wegen einer mangelhaften Stuttgarter Chancenverwertung stand es nach zehn Minuten 15:14. In Viertel Nummer zwei kombinierte Peidis’ Team dann besser, vor allem das Duo Katrin Wultschner und Josipa Simic sorgte für wichtige Treffer, die letztlich zum Halbzeitstand von 26:21 führten. Nach der Pause waren die Hausherrinnen dann warm und konnten den Vorsprung schnell auf 32:22 hochschrauben. Auch an der Freiwurflinie klappte es schließlich besser, so dass die Gastgeberinnen mit einem komfortablen 52:28-Vorsprung in das entscheidende Viertel gehen konnten. Manch einer dürfte da den MTV schon als sicheren Sieger gewähnt haben, doch die Gäste kamen bis kurz vor Schluss unter anderem durch einige Dreier bis auf 60:57 heran. „Ich hätte nicht gedacht, dass es nochmal so knapp wird“, sagte Trainer Peidis. Doch letztlich ging es gut aus – nach zwei verschenkten Angriffen der Leimenerinnen traf Carolin Hauber schließlich zum 63:57-Entstand. Ob das Team in der nächsten Saison das gleiche sein wird, wollen Trainer und Spielerinnen nun kommenden Donnerstag klären. Coach Peidis ist jedenfalls optimistisch: „Wenn es nach mir geht, trainiere ich die Mädels weiter. Und ich habe jetzt auch nicht den Eindruck, dass jemand die Mannschaft verlassen will.“

MTV Stuttgart: Carolin Hauber (12 Punkte), Stefanie Rathfelder (6), Lara Reckmann (8), Josipa Simic (11), Anna-Maria Stock (5), Julia Wultschner (15), Katrin Wultschner (6)

Damen 1 - MTV muss eine Rumpftruppe aufbieten

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Beim letzten Spiel in dieser Saison am Samstag wird eine Reihe von Spielerinnen ausfallen. Von Benjamin Bauer aus der Nord-Rundschau vom 10.4.15.

Die Basketballerinnen des MTV Stuttgart haben wahrlich eine bewegte Saison in der Regionalliga hinter sich. Das Team, das diese Saison erstmals unter der Regie des neuen Trainers Iakovos Peidis trainierte, schrammte letztlich knapp an der angepeilten Meisterschaft vorbei. Ein Déja Vu – mussten sich die Stuttgarterinnen doch auch schon vergangene Saison, damals noch unter Übungsleiter Zlatko Nikolic, ebenfalls kurz vor Saisonende den Aufstieg endgültig abschminken. Für das letzte Saisonspiel, bei dem der MTV am Samstag um 17.30 Uhr die auf Platz vier stehende KuSG Leimen empfängt, ist laut Coach Peidis trotz allem die Divise, dass die Spielerinnen noch einmal richtig Spaß haben und im Idealfall alle noch einmal zum Einsatz kommen. Von dieser Vorstellung musste sich der Übungsleiter allerdings bereits im Vorfeld verabschieden: „Wahrscheinlich laufen wir am Samstag mit fünf bis sieben Spielerinnen auf“, sagt er. Der Grund: viele sind verletzt, Peidis eingeschlossen. Der Trainer hat sich verhoben und plagt sich seitdem mit Rü- ckenproblemen herum. Die Vorzeichen könnten also besser sein fürs letzte Saisonspiel. „Ich bin mir nicht sicher, ob wir am Samstag so eine gute Figur machen werden“, gibt Peidis zu. Doch den zweiten Platz in der Tabelle kann dem MTV keiner mehr nehmen – und das wertet der Coach als Erfolg. Er will auch in der nächsten Saison wieder die Meisterschaft anpeilen und ist guter Dinge, dass es dann auch wirklich klappt. „Ich habe lange gebraucht, um mich auf die Mannschaft einzustellen. Aber jetzt kenne ich die Mädels und ich glaube, das Rennen um den ersten Platz wird nächstes Jahr leichter werden“, sagt er. Doch der Wille allein wird das wohl nicht richten – vor allem die Trainings müssten laut Peidis besser besucht sein, um wirklich um die Meisterschaft mitspielen zu können. „Das war diese Saison alles andere als optimal“, resümiert er. „Und es hat uns letztendlich den Aufstieg gekostet“, ist der Coach überzeugt. Sein Plan für die kommende Saison ist es, eine neue, wettbewerbsfähige Mannschaft zu formen – vielleicht auch mit Neuzugängen, beispielsweise aus der zweiten Mannschaft. Doch natürlich müssen zunächst einmal die mittlerweile etablierten Spielerinnen mitziehen. In dieser Hinsicht hat Peidis aber keine Sorgen. „Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft zumindest in dieser Konstellation zusammenbleiben wird“, sagt er. Beim Spiel am Samstag wird er unter anderem auf Martina Bulat, Janine Liebau oder Pia Callies verzichten müssen.

Das MTV-Ostercamp steht vor der Tür!

von MTV Basketball Redaktion

Damen 1 - Am Ende soll es noch einmal Spaß machen

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Trotz eines 68:44-Sieges gegen den TV Konstanz sagt das Damenteam des MTV der Meisterschaft ade. Von Benjamin Bauer aus der Nord-Rundschau vom 1.4.15.

Für die Regionalliga-Basketballerinnen des MTV Stuttgart ging es im vorletzten Spiel der Saison am Sonntag zum TV Konstanz an den Bodensee. Übungsleiter Iakovos Peidis hatte im Vorfeld von einer leichteren Partie gesprochen. Letztlich war der Coach gar nicht dabei, als seine Truppe am Bodensee einen 68:44-Sieg einfuhr. Doch er hatte ja ohnehin schon fast damit gerechnet, dass seine Truppe gegen die nun auf Rang zwölf stehenden Konstanzerinnen gewinnen würde. „Das war ein Pflichtsieg“, urteilte er entsprechend, nachdem der MTV seinen mittlerweile 19. Triumph feiern konnte. Dabei mussten die Stuttgarterinnen nicht nur auf ihren Trainer verzichten – insgesamt fuhren sie nur zu siebt nach Konstanz. Und auch spielerisch hatte der MTV anfangs Probleme, wie Sprecherin und Spielerin Carolin Hauber erzählte: „Eigentlich wollten wir von Anfang an Druck aufbauen, aber das ist uns zu Beginn nicht gelungen. Leider haben wir wieder einige Fehlpässe gemacht und unsere Chancen im Angriff nicht konsequent genutzt.“ So stand es nach zehn Minuten 10:8. Zu Beginn des zweiten Viertels dezimierte sich der Kader dann noch weiter: Martina Bulat knickte um und konnte nicht mehr weiterspielen, der MTV war nur noch zu sechst. Doch die Stuttgarterinnen waren mittlerweile warm und konzentrierter. „Im zweiten Viertel haben wir unsere Möglichkeiten genutzt“, sagte Carolin Hauber. „Wir haben in der Defensive zwischen Zonenund Mannverteidigung gewechselt, damit Konstanz im Angriff keinen Rhythmus findet.“ Das schien sich auszuzahlen – zur Halbzeit konnten die Gäste ihren Vorsprung auf 27:19 ausbauen. Nach der Pause kamen aber auch die Konstanzerinnen wieder besser ins Spiel und schafften es, den Rückstand auf den MTV ein ganzes Stück zu verkürzen. Mit 45:38 gingen die Mannschaften ins entscheidende Viertel, in dem die Gäste wieder deutlich die Oberhand gewannen und letztlich den Sieg mit 68:44 nach Hause fuhren. In der jetzigen Situation bedeutet das vor allem eins: „Wir sind definitiv Zweiter“, sagte Coach Peidis. Er glaubt nicht mehr daran, dass es noch zur Meisterschaft reicht, obwohl es dafür rein rechnerisch eine minimale Chance gäbe. „Aber dafür müsste PS Karlsruhe seine beiden verbleibenden Spiele verlieren und das ist einfach unrealistisch.“ Seine Truppe hat dieses Wochenende spielfrei und will dann nächsten Samstag beim letzten Saisonspiel in der Sporthalle West noch einmal eine gute Vorstellung abliefern. „Jede soll noch einmal spielen können und einfach Spaß haben“, sagte Iakovos Peidis.

MTV Stuttgart: Martina Bulat, Carolin Hauber (10 Punkte), Janine Liebau (8), Stefanie Rathfelder (7), Lara Reckmann (11), Josipa Simic (24), Katrin Wultschner (8).

Herren 1 - Aus und vorbei: Der MTV steigt ab

von Benjamin Bauer - Nordrundschau

Die Stuttgarter gewinnen zwar mit 81:73 gegen den USC Heidelberg. Doch die Schützenhilfe bleibt aus. Von Benjamin Bauer aus der Nord-Rundschau vom 30.3.15.

Es war ein folgenschweres Wochenende in der Basketball Regionalliga Südwest – vor allem für den MTV Stuttgart. Vor dem letzten Spieltag hatte die Truppe von Übungsleiter Damir Mandir noch eine winzig kleine Chance, sich in letzter Sekunde doch noch auf einen Nichtabstiegsplatz zu retten. Voraussetzung dafür waren allerdings zwei Dinge: Zum einen mussten die Stuttgarter in Heidelberg gewinnen, und zum anderen musste der ASC Theresianum Mainz zu Hause gegen den Tabellendritten wiha Panthers Schwenningen verlieren, um dem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt ungewollt Schützenhilfe zu leisten. Für Damir Mandir gab es nach der Partie gegen die Heidelberger zunächst Grund zur Freude: Die Stuttgarter konnten den USC mit 81:73 besiegen. Danach fuhr Mandir nach Mainz, um vom Match des ASC gegen die wiha Panthers Schwenningen live zu tickern. Und dabei musste er mit ansehen, wie auch die letzte Hoffnung der Stuttgarter auf den Klassenerhalt zerschlagen wurde. Mit 97:79 brachten die Mainzer den Panthers eine krachende Niederlage bei. Was auch an der doch sehr unterschiedlichen Banktiefe gelegen haben mag. „Schwenningen lief mit einer Rumpftruppe von sieben Leuten auf“, erinnerte sich Coach Mandir. Dem standen zwölf Spieler im Mainzer Kader gegenüber. Trotzdem will Damir Mandir den Sieg der Mainzer nicht kleinreden: „Das haben sie schon gut gemacht.“ Doch auch mit der Leistung, die seine Mannschaft in Heidelberg gezeigt hat, war Mandir zufrieden: „Wir haben eine starke Abschlussvorstellung abgeliefert.“ Co-Trainer Vanja Sikuljak pflichtete bei: „Wirklich jeder konnte noch einmal glänzen.“ Er war mit ein paar Spielern gerade im Auto auf dem Nachhauseweg, als ihn die Nachricht ereilte, dass die Mainzer Schwenningen geschlagen hatten. „Das hat den Jungs schon schwer zugesetzt“, erinnerte sich Sikuljak. „Wir haben den ganzen Nachhauseweg über kaum gesprochen.“ Trotzdem betont der Co-Trainer, wie gut der Zusammenhalt in der Mannschaft sei. „Die Jungs sind einfach top, das muss man mal sagen“, wusste er. „Da gibt es keine Anfeindungen oder Ähnliches. Und das ist in so einer Situation wie der aktuellen alles andere als selbstverständlich.“ Die „Situation“ – nämlich der nun sichere Abstieg des MTV Stuttgart – ist am Sonntag dann auch direkt Anlass für ein Sechs-Augen-Gespräch zwischen Teammanager Krešimir Mikša, Damir Mandir und Vanja Sikuljak. „Wir wollen die Saison analysieren und uns darüber unterhalten, wie es weitergehen könnte“, sagte Vanja Sikuljak. Mit konkreten Entscheidungen sei jedoch erst einmal nicht zu rechnen, wie Trainer Mandir ergänzte. „Jetzt lassen wir erst einmal ein paar Tage ins Land gehen“, sagte der Coach.

MTV Stuttgart: Lukas Elosge (6 Punkte), Max von Stackelberg (2), Ruben Dietze (14), Christian Gundlach (2), Alexander Komitakis, David Rotim (16), Lukas Müller (16), Erik Meier (7), Jay McAdams-Thornton (3), Marco Schlafke (15).

Herren 3 - Saison 2014-2015 - Sons of Anarchy

von MTV Basketball Redaktion

Vergessen Sie alles, was Sie schon über diese Serie gelesen oder geschaut haben. Bei den Herren 3, die Staffel 2014-2015 in 16 Episoden, geht es nicht um den Freizeitpark von Charning, wo Bonbons-Dealer ihren Sandkasten mit Blasrohren und Moped verteidigen wollen. Nein! Bei den Herren 3 geht es um die Verteidigung von S(in)-City mitten im Schwabenland, wo die Eroberer erschreckende Namen wie Remseck, Crailsheim oder sogar Kupferzell tragen... Mesdames et messieurs, meine Damen und Herren, Ladies and Gentlemen - willkommen bei der Bezirksliga 2!
Für diese neue Saison ist das Rückgrat der Mannschaft unverändert geblieben... sie wurde einfach weiterhin mit Vernichtungswaffen ausgestattet! Neben Vladan "der Sniper" Stojanović finden Sie Weltklasse-Kämpfer wie  Bessem "je t'aime <3" Hedhli, Hans "Der Kann's" Oswald oder "Lefti Borek". Aber was wären die Herren 3 ohne ihre beiden Chewleaders (etwas CHeer und etwas crEW) - Berislav "Der Bomber" und  Jozo "Der Brettspieler" Opačak?
Schon am 04.10. fing die Saison an. Was gibt es besseres als einen sportlichen Wettkampf, um das Über-die-Stränge-schlagen am Nationalfeiertag auf dem Wasen zu beseitigen? Ohne ihr Talent unter Beweis stellen zu müssen, gewann die Mannschaft ihr erstes Spiel... am grünen Tisch. Die Saison wird ein Erfolg, wer zweifelt daran! Aber schnell setzt sich die Krise fest; kurze Niederlage gegen Skizunft "whatever it means" Kornwestheim, Auftritt zu 5. in Heilbronn und eine -30 Haue in Kupferzell... und genau gegen Kupferzell, auf Anregung unserer Atombombe Matze "money in the safe" Zinz und unserer drei "Mousquetaires" aus dem U18, fing "La Grande Révolution" an - Guess who's back?
Am 22.11. im wahren Delirium der Halle West hat sich das "Ensemble" gegen die Merlins Crailsheims wiedergefunden. Der Sieg ist unbestritten - 79:60. Matze hat uns wieder auf die Schiene gebracht - danke Alter! Wir sind jetzt für die Derbys bereit... Rot Weis als Vorspeise und TuS als Hauptgericht. 2 Derbys, 2 Siege... Ende der Hinrunde mit leicht negativer Bilanz aber das Momentum, das Vertrauen und sogar die ganze Stadt Stuttgart stehen hinter uns.
Die Rückrunde war definitiv ein Erfolg... es gab viele Siege, ein paar Niederlagen, aber die Mannschaft wurde weiterhin aufgebaut. Der Sieg am 31.01. im FEG ist das beste Beispiel. Die mit Bidalot Auspuffen und Kit 75 ausgestatteten Mopeds vom stolzen Tabellendritter aus Heilbronn konnten nichts gegen die 500 Kubikzentimeter Harley Davidson der MTV Crew ausrichten. Neben den üblichen T's gab es unsportliche Fouls und eine Ausweisung. Trotz mancher unglücklicher Schieri Calls ist das Kollektiv in allen Situationen solidarisch geblieben. Die Eroberer wurden aus der Stadt gebracht, Frauen und Kinder durften ruhig weiterschlafen.
Die Saison endet mit einer Quote von 9 Siegen auf 7 Niederlagen mit dem dritten Platz. Auf einer persönlichen Ebene ist Matze der drittbeste Werfer der Liga und also weiterhin auf dem Podium. Die Verjüngung der Crew und die starke Solidarität erlauben uns Vorhersagen zu treffen, dass die Herren 3 noch lange die Ehre der Stadt verteidigen können.
Für Interessenten: Unser nächstes Trainingslager findet im Café Liebreich statt. Nein, nein suchen Sie die Körbe nicht; es gibt dort keine...

MTV - Ahou,
Gel

U13 - Ein Auf und Ab - leider ohne Happyend!

von MTV Basketball Redaktion

War gegen Steinenbronn noch die Offense überragend, so waren heute Kampf und Einsatz erstklassig.

Möhringen mit 9 Spielerinnen, körperlich überlegen und einem Schiedsrichterduo mit sportpädagogischen Anspruch (3 mal Schrittfehler in den ersten 70 Sekunden...). Die SVM-Halle präsentiert sich ziemlich angestaubt und sehr puristisch. Das abgewetzte Fischgrätparkett riecht förmlich nach Turnstunde...
Nach 5 Minuten lagen die Basketballerinnen des MTV 0-13 zurück. Im Angriff konnten keine Punkte auf dem Konto verbucht werden, während die Möhringerinnen gefühlt alles trafen. Marit zum 2-13, Greta zum 4-15, zweimal Hannah (tolles Zuspiel von Lucia) und Geisterhände verkürzten auf 10-15 zum Ende des ersten Viertels. Die Mädchen waren wieder dran und der MTV-Fanblock war begeistert! Nach einigen wilden Pässen und ohne Linie konnte der SVM seinen Vorsprung wieder auf 9 Punkte erhöhen. Zur Halbzeit gelang es dem MTV-Nachwuchs auf 18-23 zu verkürzen. Auf einmal ordentlicher Zug im Spiel. Lucia mit feinen Pässen, Hannah eng am Gegner, Marit und Anastasia im Bodenkampf, alle mit viel Bewegung im Spiel, Greta engagiert unter dem Korb.
Das 3. Viertel sollte die Wende bringen. Brachte es auch - für den Gegner. Trotz viel Einsatzes, guten Ballgewinnen (Hannah, Marit, Lucia), vielen Rebounds (Greta, Hannah) war das Spiel im Angriff zerfahren. 18-27. Dann Greta (toller Wurf) und Hannah. 24-29. Kurzes Nachlassen, die Beine wurden etwas schwer, Möhringen noch mit zwei Fastbreaks und zum Ende des Viertel stand es 24-37. Im MTV-Fanblock sank die Stimmung. 
Allein das 4. Viertel war das Eintrittsgeld wert. Catalina gefoult beim Dreierversuch (davon sollte es viel mehr geben...). Die MTV-Jugendspielerinnen wieder mit unsauberen und überhasteten Schüssen. Möhringen hingegen mit leichten Körben und es stand 25-43. Noch sieben Minuten. Vielleicht reicht es noch zur Schadensbegrenzung.
Jetzt auf einmal war Feuer in unseren Mädchen. Franka mit einem Dreier zeitgleich mit dem Ablauf der Angriffsuhr. Marit mit zwei Körben, ferner Greta und Hannah für Drei. 38-43. Noch 3.38 Min. Der MTV erhöhte den Druck. Wieder einmal auf 5 Punkte heran. Möhringen kontert zum 38-45. Der Ball will einfach nicht rein. Jetzt Lucia zum 42-47. Möhringen wackelt, aber der Ball geht auf beiden Seiten nicht mehr rein. Marit für 3 mit der Schlussirene - nochmals daneben.

Möhringen gewinnt nicht unverdient. Für uns trotzdem ein toller Saisonabschluss. Denn: die Mädchen sind ein Team und geben alles für einander. Gut gemacht! Dem Fanblock hat es Spaß gemacht. Danke! Wir freuen uns auf die nächste Spielrunde.